BERLIN,GERMANY,12.MAY.18 - SOCCER - 1. DFL, 1. Deutsche Bundesliga, Hertha BSC Berlin vs RasenBallsport Leipzig. Image shows Naby Keita  and  Jean-Kevin Augustin (RB Leipzig). Photo: GEPA pictures/ Roger Petzsche - For editorial use only. Image is free of charge. Naby Keita und Jean-Kevin Augustin jubeln: "Wir fahren ach Europa!" © GEPA pictures
BERLIN,GERMANY,12.MAY.18 - SOCCER - 1. DFL, 1. Deutsche Bundesliga, Hertha BSC Berlin vs RasenBallsport Leipzig. Image shows Naby Keita  and  Jean-Kevin Augustin (RB Leipzig). Photo: GEPA pictures/ Roger Petzsche - For editorial use only. Image is free of charge.

Party in Berlin: RB Leipzig feiert höchsten Bundesligasieg und Qualifikation für Europa

Mit einem Torfestival und Vollgasfußball bei Hertha BSC sichert sich RB Leipzig in seinem zweiten Bundesligajahr erneut die Teilnahme am internationalen Geschäft. Ob das Hasenhüttl-Team noch in die Euro-League-Qualifikation muss, entscheidet sich in einer Woche ebenfalls in Berlin.

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Berlin. Ende gut, alles gut. Ein Déjà-vu-Erlebnis zum Saisonfinale in Berlin: RB Leipzig feiert wie vor einem Jahr eine Fußballparty in der Hauptstadt, fertigt Hertha BSC im eigenen Stadion mit einer furiosen Vorstellung 6:2 (3:1) ab und sichert sich vor 60.502 Zuschauern im Olympiastadion als Tabellensechster erneut die wichtige Teilnahme am internationalen Wettbewerb.

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Doch erst nach dem Pokalfinale am kommenden Samstag in der Hauptstadt steht fest, ob das Hasenhüttl-Team in der Gruppenphase der Europa League starten darf, oder sich ab Ende Juli durch mehrere Qualifikationsrunden kämpfen muss. Gewinnt der FC Bayern, ist die direkte Teilnahme sicher. Holt Frankfurt in einer Woche den Pokal, beginnt die Saison früher als geplant.

In einer verrückten Anfangsphase köpft Dayot Upamecano die Gäste vor 9000 mitgereisten RB-Fans bereits nach zwei Minuten in Führung. Vedad Ibisevic hat mit dem 1:1 (4.) eine schnelle Antwort parat. Ademola Lookman erhöht nach acht Minuten auf 2:1. Jean-Kevin Augustin krönt einen starken Auftritt der Leipziger im ersten Durchgang mit dem 3:1 (22.).

Für die Entscheidung sorgt Timo Werner mit seinem Treffer zum 4:1 (49.) kurz nach Wiederanpfiff. Augustin erhöht auf 5:1. Dem Gastgeber gelingt durch Salomon Kalou das 5:2 (64.). Der eingewechselte Bruma setzt dem Spiel mit dem 6:2 das Sahnehäubchen auf. Zum Finale der zweiten Bundesligasaison stellt das Hasenhüttl-Team einen neuen Rekord auf: Leipzig gelingen erstmals im Fußball-Oberhaus sechs Tore in einer Partie.

Erstes Fazit von Guido Schäfer zum Saisonfinale von RB Leipzig

Ralph Hasenhüttl lobte nach dem Abpfiff: „Es war wichtig, dass wir so fokussiert und mit viel Tempo angefangen haben. Auch nach dem schnellen Ausgleich war die Überzeugung bei uns da. Ich bin sehr stolz darauf, was die Jungs diese Saison geleistet haben. Wir sind sehr froh, dass wir uns im zweiten Jahr hintereinander international qualifiziert haben.“

Pal Dardai hatte weniger Grund zur Freude: „Glückwunsch an Leipzig, für das erreichte Ziel. Wir haben mit Platz zehn auch unser Ziel erreicht. Aber man sieht, wenn Hertha die Räume nicht dicht macht gegen so eine Mannschaft, was dabei herauskommt. Meine Mannschaft hat 2:6 verloren, aber die Laufwerte waren okay. Ich kann keinen Vorwurf machen.“

Jüngste RB-Startelf 2018

Im Vergleich zum 4:1-Sieg gegen Wolfsburg wechselt Hasenhüttl auf zwei Positionen. Naby Keita beginnt in seinem letzten Spiel bei RB Leipzig für Dominik Kaiser. Konrad Laimer ersetzt Bernardo auf der Außenverteidigerposition. Als der Stadionsprecher Davie Selke in der Aufstellung der Berliner verliest, pfeifen die zahlreichen Leipziger Anhänger.

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Die jungen Wilden, mit 22,8 Jahren ist die Startelf der Leipziger so jung wie in noch keinem Pflichtspiel dieses Jahr, setzen die Alte Dame von Beginn an unter Druck. Bereits nach zwei Minuten köpft Upamecano nach Ecke von Kampl zur Führung. Keine zwei Minuten später fällt allerdings schon der Ausgleich. Hertha antwortet ebenfalls per Standard. Ibisevic steht bei der Ecke am kurzen Pfosten und hält seinen Kopf hin – 1:1.

In einer verrückten Anfangsphase ist der zweite Torschuss der Gäste auch der zweite Treffer. Werner bedient Lookman mit der Hacke auf der linken Seite. Der zieht nach innen und versenkt den Ball nach acht Minuten am kurzen Pfosten zum 2:1. Hertha hatte bis dato in der Rückrunde insgesamt erst 15 Gegentore kassiert.

Leipzig im Torrausch

Die RB-Fans haben die Stimmgewalt zurückerobert, die rote Wand peitscht die Leipziger weiter nach vorn – die bleiben druckvoll und spielfreudig. Lookman schickt Augustin aus dem Mittelfeld, der vorm Strafraum des Gastgebers abzieht. Hertha-Keeper Jarstein sieht bei dem Tor nicht gut aus, hätte den Schuss halten können – 3:1.

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Europa-Last? RB Leipzig zeigt absolute Fußball-Lust. Die Berliner wirken völlig überfordert. Bei Standards sind sie allerdings stets gefährlich. Nach einer reichlichen halben Stunde verhindert nur der Pfosten den Anschlusstreffer des Gastgebers.

"Nein zu RB“ und „Bullenhass“ ist in großen Lettern beim Anpfiff der zweiten Halbzeit im Hertha-Block zu lesen. Die Leipziger Spieler antworten auf dem Rasen mit einem schnellen Treffer. Werner leitet das 4:1 selbst ein, indem er den Ball aus dem Mittelfeld raus auf Augustin legt und mit nach vorne geht. Links im Strafraum empfängt er die Kugel wieder und trifft nach kurzem Anzug vorbei an Pekarik zum 4:1. Im Torrausch erhöht Augustin in der 54. Minute nach einem schnellen RB-Angriff auf 5:1.

Das Stadion ist in Leipziger Hand. Die Fans singen „einer geht noch, einer geht noch rein.“ Den nächsten Treffer erzielt der Gastgeber. Eine Flanke von Plattenhardt findet im Strafraum Kalou, der den Ball zum 2:5 mit dem Kopf unter der Latte versenkt. Keita muss in seinem letzten RB-Spiel nach 76 Minuten runter – die Leipziger Anhänger feiern den Guineer. Und sogar noch ein Tor: Der eingewechselte Bruma trifft zum furiosen 6:2. „Europapokal“ hallt es vom RB-Fanblock durchs Olympiastadion.

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Die Statistik zum Spiel:

RBL: Gulacsi - Laimer, Konate, Upamecano, Klostermann – Keita (76. Ilsanker), Kampl, Demme (C), Lookman (62. Bruma) - Augustin, Werner (79. Poulsen)

Hertha: Jarstein – Pekarik (58. Schieber), Rekik, Torunarigha, Plattenhardt - Leckie, Lustenberger, Darida, Kalou – Selke (Mittelstädt), Ibisevic (C)

Tore: 0:1 Upamecano (2.), 1:1 Ibisevic (4.), 1:2 Lookman (8.), 1:3 Augustin (22.), 1:4 Werner (49.), 1:5 Augustin (54.), 2:5 Kalou (64.), 2:6 Bruma (82.)

Zuschauer: 60.502

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