SW-Kapitän Patrick Pluta steht auf den polnischen Rekordmeister KS Gornik Zabrze. SW-Kapitän Patrick Pluta steht auf den polnischen Rekordmeister KS Gornik Zabrze. © jö
SW-Kapitän Patrick Pluta steht auf den polnischen Rekordmeister KS Gornik Zabrze.

Patrick Plutas vom TuS Schwarz Weiß Enzen ist frühreif

Mit 21 Jahren wurde er schon zum zweiten Mal zum Kapitän des Bezirksligisten gewählt

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Das liegt einerseits daran, dass der Aufsteiger eine insgesamt junge Truppe hat. Das liegt aber auch in der Person des Innenverteidigers begründet.

Pluta wirkt ruhig und gelassen, hat konkrete Vorstellungen und ist bereit, Verantwortung zu übernehmen. So wie im Derby gegen den VfR Evesen am letzten Sonntag. Als das Spiel umkämpft war, als seine Truppe beim Stand von 0:0 in Bedrängnis geriet, da marschierte er nach vorne, da forderte er die Bälle und setzte ein Signal. Pluta spielte früher im Nachwuchs des FC Stadthagen, war dann im B- und A-Jugendalter beim VfL Bückeburg und wechselte schließlich zur JSG Samtg. Enzen/Niedernwöhren. „Dort gefiel es mir auf Anhieb sehr gut“, erzählt er. Er sei auf einen verschworenen Haufen getroffen und das setze sich heute beim TuS SW Enzen fort. „Bei uns kämpft jeder für jeden“, sagt Pluta, und das sei auch unbedingt nötig.

Denn der Aufsteiger sei in der Bezirksliga in eine völlig neue Rolle geraten. Während Enzen als Favorit in der Kreisliga Sonntag für Sonntag das Spiel machen musste, müsse man sich jetzt häufig auf den Rhythmus des Gegners einstellen. Ausschließlich defensiv wolle seine Mannschaft ihre Ziele aber nicht erreichen. „Wir wollen es so weit wie möglich spielerisch lösen und lernen ständig hinzu“, erzählt er. Mannschaften wie Daven-stedt und auch Evesen seien bei diesem Prozess besonders wertvoll. Wenn SW Enzen schnell spielen müsse, wenn der Gegner taktisch gut ausgerichtet ist, dann sei der fußballerische Erkenntnisgewinn am nachhaltigsten.

Auch beruflich lernt Pluta noch. Er macht eine Ausbildung zum Industriemechaniker bei VW Nutzfahrzeuge in Hannover, fährt täglich mit der Bahn nach Stöcken. Es ist sein drittes Ausbildungsjahr. Pluta würde gerne bei VW bleiben, sich vielleicht später freistellen lassen und studieren. Im Profifußball interessiert ihn die Bundesliga nur am Rande. Er verfolgt den polnischen Rekordmeister KS Gornik Zabrze, auf den er steht, weil seine Eltern aus Polen stammen. Dass auch er fließend polnisch spricht, wird beim beruflichen Fortkommen für Pluta sicherlich von großem Vorteil sein.

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