08. Oktober 2018 / 18:01 Uhr

Peines "Held der Woche": Äpfel helfen Tobias Blajek beim Toreschießen

Peines "Held der Woche": Äpfel helfen Tobias Blajek beim Toreschießen

Marvin Behrens
Fußball Gemeindepokal Vechelde, TSV Sonnenberg – MTV Wedtlenstedt (Gelb-Blau), Foto Isabell Massel
Fußball Gemeindepokal Vechelde, TSV Sonnenberg – MTV Wedtlenstedt (Gelb-Blau), Foto Isabell Massel © Isabell Massel
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Tobias Blajek ist der „Held der Woche“. Mit 54,2 Prozent setzte sich der Mittelfeldregisseur des MTV Wedtlenstedt in der zurückliegenden Woche gegen die Konkurrenz durch. Innerhalb von acht Tagen hatte Blajek zwei Doppelpacks erzielt. Damit hat er großen Anteil am vierten Platz in der 1. Fußball-Kreisklasse. Sein Erfolgsrezept: Ein Apfel vorm Spiel. 

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Tobias Blajek ist der „Held der Woche“. Mit 54,2 Prozent setzte sich der Mittelfeldregisseur des MTV Wedtlenstedt in der zurückliegenden Woche gegen die Konkurrenz durch. Innerhalb von acht Tagen hatte Blajek zwei Doppelpacks erzielt. Damit hat er einen großen Anteil am vierten Tabellenplatz des MTV in der 1. Fußball-Kreisklasse. Sein Erfolgsrezept: Ein Apfel vorm Spiel.

Für Tobias Blajek und seine Kollegen vom MTV läuft es deutlich besser als für seinen Lieblingsverein Eintracht Braunschweig. Obwohl er ewig nicht mehr im Stadion war, ist er über die Situation des taumelnden Drittligisten gut informiert: „Eine komplett neue Mannschaft hat es immer schwer“, sagt Blajek, der sich derzeit in einem Baumarkt zum Einzelhandelskaufmann ausbilden lässt und deshalb nicht mehr so viel Zeit für Besuche von Eintracht-Spielen hat.

Das sind die "Helden der Woche" der Saison 2018/19 in Peine:

Woltwiesches Sven Bruns (rechts) erzielte nach einem Solo über 50 Meter den 2:1-Siegtreffer gegen Vechelde und wurde daraufhin zum Helden der Woche gewählt. Zur Galerie
Woltwiesches Sven Bruns (rechts) erzielte nach einem Solo über 50 Meter den 2:1-Siegtreffer gegen Vechelde und wurde daraufhin zum Helden der Woche gewählt. ©
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Großer Aufwand für den MTV

Fast genau so weit wie nach Braunschweig ist es für den 23-Jährigen übrigens nach Wedtlenstedt. Blajek lebt mit seiner Freundin in Salzgitter-Bad. Um in Wedtlenstedt Fußball spielen zu können, ist er anderthalb Stunden unterwegs. In Vechelde wird er vom Bahnhof abgeholt. Der Führerschein ist in Arbeit, bis dahin bleibt der Aufwand für den MTV-Neuzugang aber groß.

Vor der Saison war der 23-Jährige vom Absteiger TSV Zweidorf/Wendeburg nach Wedtlenstedt gewechselt. „Ich kenne viele Leute dort. Ich war in Wendeburg, bei der JSG Wendezelle, beim SV Bettmar – und schon dort hat mich Dennis Cornwall angesprochen“, erläutert der drahtige Zentrumspieler seinen Wechsel. Sein Trainer schenkte dem Neuzugang gleich das Vertrauen, die Strafstöße zu treten. Auch das ist ein Grund, warum Blajeks Torekonto auf sieben gestellt ist. „Gegen Edemissen und Sierße habe ich auch zwei Freistöße direkt verwandelt“, erzählt er. Gegen Edemissen elegant, gegen Sierße mit Dusel.

Die Elf des Tages

Elf des Tages: Diese Amateurkicker spielten sich am Wochenende in den Fokus.
Elf des Tages: Diese Amateurkicker spielten sich am Wochenende in den Fokus. ©

Sieben Treffer - doch „Toreschießen war nie meine Stärke“

Stolz ist Blajek auch darauf, welch verantwortungsvolle Position er in seinem neuen Klub bekleiden darf. „Als Sechser braucht man Übersicht. Das ist die wichtigste Position, weil er das Spiel einleitet und die Bälle verteilt. Ich komme langsam besser rein und verstehe mich mit den Kollegen immer besser, kenne ihre Laufwege“, erklärt der Fädenzieher, der selbst etwas überrascht von seinen sieben Treffern ist: „Toreschießen war nie meine Stärke.“

Für den TSV Wendeburg erzielte er mal sieben in einer Saison – um diesen Rekord zu überbieten, hat er nun noch 19 Spiele Zeit. Und damit Blajek das gelingt, wird er weiter an seinem Ritual festhalten: „Weil ich es meistens nicht schaffe, zu frühstücken, nehme ich seit Neuestem immer einen Apfel mit – seitdem klappt das auch mit den Toren“, sagt er lachend.

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