WM-Schande: Die Türkei muss nach einer Niederlage gegen Island bei der WM 2018 zuschauen. WM-Schande: Die Türkei muss nach einer Niederlage gegen Island bei der WM 2018 zuschauen. © imago
WM-Schande: Die Türkei muss nach einer Niederlage gegen Island bei der WM 2018 zuschauen.

Peinliches WM-Aus der Türkei: Co-Trainer kritisiert Arda Turan

Die Fans sind geschockt: Nach 2006, 2010 und 2014 verpasst die Türkei auch die WM 2018 in Russland - und das nach einem peinlichen 0:3 im Heimspiel gegen Fußballzwerg Island. Die türkische Presse kritisiert die Mannschaft scharf. Auch der in Deutschland geborene Co-Trainer findet klare Worte.

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Island bedankt sich bei der Türkei!

Die Chance auf ihre erste WM-Teilnahme lässt Islands Fußballer träumen. "Es gibt nur noch ein Spiel, natürlich denkt man jetzt sofort an die Weltmeisterschaft", sagte Stürmer Jón Dadi Bödvarsson nach dem überraschend deutlichen 3:0 (2:0) in der Türkei. Im vergangenen Jahr mischten die Nordeuropäer schon die EM auf und stürmten sensationell bis ins Viertelfinale. Tausende Fans hatten mit ihren eingängigen "Huh"-Rufen und Choreografien in den Stadien in Frankreich für Gänsehautmomente gesorgt - das könnte 2018 in Russland erneut passieren.

Was es bei der WM 2018 in Russland garantiert nicht geben wird: Ein Spiel der türkischen Nationalmannschaft. Sang- und klanglos scheiterten die Türken in der Qualifikation gegen gegen wie Island, Kroatien und die Ukraine. Einen Spieltag vor Ende der Quali haben sie keine Chance mehr, zumindest noch die Relegation zu erreichen. Seit dem dritten Platz bei der WM 2002 in Japan und Südkorea nahm die Nation nicht mehr an einer Weltmeisterschafts-Endrunde teil. Das sorgt für kritische Stimmen in der Presse: Die türkische Zeitung AMK schrieb von einer "Schande",  die Star sogar von einem "traurigen Ende".

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Harte Kritik an Arda Turan

Nur ein Spieler schien gar nicht so traurig zu sein: Arda Turan. Der Mittelfeld-Star des FC Barcelona lachte nach seiner Auswechslung nach gut 60 Minuten. Der 30-Jährige wurde vom Publikum in Eskişehir für seine schwache Leistung heftig ausgepfiffen. Seine Reaktion: Er lachte! Sehr zum Unmut von vielen Fans im Netz und auch vom Co-Trainer Tayfur Havutcu. Der Ex-Darmstadt-Spieler betreute die Mannschaft in Vertretung für den gesperrten Nationalcoach Mircea Lucescu an der Seitenlinie. Havutcu zu Arda Turan: "Er hat bisher Großes geleistet", so der in Deutschland geborene Türke. "Aber das hat kein gutes Bild abgegeben. Ich persönlich finde das nicht gut." Das WM-Aus könnte nicht ganz ohne Folgen bleiben: Verbandsboss Yildirim Demirören soll auf der Tribüne ebenfalls während der Niederlage gelacht haben - er steht wohl vor dem Aus.

Havutcu kann sich nicht nicht wirklich erklären, wie es zu dieser heftigen Niederlage kommen konnte. Die Stärken und Schwächen des Gegner seien vor dem Spiel analysiert worden: "Wir haben uns darüber unterhalten, wir haben gearbeitet, aber leider konnten wir diesen Ausgang nicht verhindern", so der Co-Trainer.

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