17. Januar 2018 / 09:40 Uhr

Peter Stöger will BVB-Trainer bleiben - "Unverständnis" über Aubameyang

Peter Stöger will BVB-Trainer bleiben - "Unverständnis" über Aubameyang

Redaktion Sportbuzzer
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BVB-Trainer Peter Stöger hat in einem Interview Unverständnis über das Verhalten von Pierre-Emerick Aubameyang geäußert.
BVB-Trainer Peter Stöger hat in einem Interview Unverständnis über das Verhalten von Pierre-Emerick Aubameyang geäußert. © imago
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Seit dem Ende von Peter Bosz ist Peter Stöger der neue Trainer von Borussia Dortmund - allerdings hat der ehemalige Erfolgscoach des 1. FC Köln nur einen Vertrag bis zum Sommer unterschrieben. Der Österreicher will seine Chance nutzen.

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Drei Bundesliga-Spiele, zwei Siege, ein Remis - Die Bilanz von Peter Stöger seit dem 12. Dezember 2017 kann sich sehen lassen. Der Nachfolger von Peter Bosz als Cheftrainer von Borussia Dortmund hat in kurzer Zeit einen Turnaround beim BVB erwirkt - und den Klub nach einer Schwächephase wieder an die Bundesliga-Spitze herangeführt. Reicht das für den 51-Jährigen, um über den Sommer hinaus der Chef beim BVB zu bleiben? Der Österreicher besitzt nur einen Vertrag bis Ende Juni.

Stöger würde gerne bleiben, wie er nun der Sport Bild gesagt hat: "Ich werde versuchen, meine Chance zu nutzen und dann sehen wir, was passiert. Wenn ich erfolgreich bin - es aber nicht weitergehen würde - hätte ich danach wahrscheinlich wieder gute Möglichkeiten. Wenn alles passt, bleibe ich." Auch wenn es mit einer Weiterbeschäftigung nicht klappt - Stöger sieht sich nach seinem Rauswurf beim 1. FC Köln in einer glücklichen Lage: "Anstatt nichts zu tun, trainiere ich sechs Monate Borussia Dortmund. Ich habe einen super Zugang, den Verein kennen zu lernen."

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Das sagt Stöger zur Aubameyang-Krise

Einen Spieler hat er schon besonders gut kennengelernt: Pierre-Emerick Aubameyang. Stöger suspendierte den BVB-Star für ein Spiel, weil er eine wichtige Mannschaftssitzung vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Wochenende geschwänzt hatte. Seitdem ranken sich viele Wechselgerüchte um den Gabuner. Der Coach ist über das Verhalten seines Stürmers verwundert: "Enttäuschung ist der falsche Ausdruck. Eher Unverständnis, denn ich kann sein Verhalten nicht wirklich nachvollziehen. Da bin ich allerdings auch nicht der einzige." Trotzdem geht Stöger von einem Verbleib seines Stars aus. Von Geldstrafen als einzige Konsequenz halte er nichts: "Ich reagiere mit Strafen eher zum Wochenende hin – wie man jetzt auch gesehen hat."

Dass die Auba-Krise seine Job-Chancen schmälern könnte, beschäftigt Stöger nicht: "Ich will, dass jeder Spieler Halt in der Mannschaft findet. Das ist mein oberstes Gebot. Da denke ich nicht darüber nach, ob mir jemand meine Zukunft verderben könnte."

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