13. März 2018 / 13:33 Uhr

Pfiff aus Rache? TSV Mühlenfeld II erhebt schwere Vorwürfe gegen den Schiedsrichter

Pfiff aus Rache? TSV Mühlenfeld II erhebt schwere Vorwürfe gegen den Schiedsrichter

Nicola Wehrbein
Der Schiedsrichter sorgte in der Partie zwischen dem TSV Bokeloh und dem TSV Mühlenfeld II für Aufregung. 
Der Schiedsrichter sorgte in der Partie zwischen dem TSV Bokeloh und dem TSV Mühlenfeld II für Aufregung.  © imago
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Der TSV Bokeloh setzte sich in der Kreisliga 2 souverän gegen die Reserve des TSV Mühlenfeld durch. Trotzdem gab es am Rande der Partie gleich mehrere Aufreger. Neben den widrigen Platzverhältnissen sorgte auch der Unparteiische für Empörung bei Mühlenfeld-Coach Marco Hauke.

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„Dieser Platz war eine Frechheit, eine Feldwiese, uneben ohne Ende, Fußballspielen nicht möglich“, hat sich Mühlenfelds Trainer und Torhüter Marco Hauke empört. Ein einziges Gebolze von links nach rechts sei das gewesen. Aufreger über den Unparteiischen gab es aus Gäste-Sicht auch, und das nicht zu knapp. Es war Zündstoff drin in diesem Duell des Drittletzten gegen Schlusslicht Mühlenfeld.

Bokelohs Janik Kiewitz bringt die Vorentscheidung

Marco Fricke staubte zur Bokeloher Führung ab, Hauke hatte einen Schuss von Janik Kiewitz nicht festhalten können (18.). Malte Kiewitz erzielte per Strafstoß das 2:0 (50.). Als Justin Wesley Drechsler verkürzte (60.), keimte bei den Gästen Hoffnung auf – die allerdings durch das 3:1 der Heimelf im Keim erstickt wurde, Janik Kiewitz versenkte das Leder vom Punkt (63.).

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Der Stürmer sei vor der geahndeten Szene voll im Abseits gewesen, schimpfte Hauke, der aus lauter Ärger den Ball wegschlug und versehentlich den Unparteiischen im Gesicht traf. Janik Kiewitz legte zweifach nach (78., 88.). 

„Beide Tore waren nicht regulär, dem 4:1 ging ein Foul voraus, beim 5:1 hat Kiewitz den Ball mit der Hand mitgenommen“, schilderte Hauke, aber der Schiri habe wohl aus Rache für den Fehlschuss weggeschaut. „Er hat das sogar angekündigt, mit den Worten, das werdet ihr bereuen“, berichtete Hauke. Der Dreier für Bokeloh gehe in Ordnung, aber nicht in der Art und Weise.

​"Natürlich war der Rasen nicht glattgebügelt"

„Natürlich war der Rasen nicht glattgebügelt“, äußerte sich Bokelohs Teamsprecher und Akteur Simon Barz, „aber irgendwann müssen wir ja mal spielen.“ Und bis auf den fünften Treffer gebe es an den Toren nichts zu rütteln, „da war alles korrekt.“ Der Gegner habe Janik Kiewitz nie unter Kontrolle bekommen. „Der Sieg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet und ist absolut verdient“, unterstrich Barz.

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