07. Januar 2018 / 18:55 Uhr

Philip Heise: „Ich bleibe bis zum Sommer bei Dynamo“

Philip Heise: „Ich bleibe bis zum Sommer bei Dynamo“

Jochen Leimert
Philip Heise schaut sich am Pool um.
SGD-Abwehrmann Philip Heise am Pool im Trainingslager. Bis zum Sommer bleibt er definitiv in Dresden. © Jochen Leimert
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Linksverteidiger will Saison auf jeden Fall mit der SGD beenden.

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San Pedro de Alcantara. Nicht nur für Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus ist er der beste Linksverteidiger der 2. Bundesliga, denn er ist schnell, passsicher und schussgewaltig: Philip Heise steht wegen seiner herausragenden Qualitäten auf dem Zettel vieler Trainer und Spieleragenten. Im Sommer hätte der Standardspezialist schon nach England wechseln können, doch Dynamo schlug lukrative Offerten für den gebürtigen Düsseldorfer aus. Sport-Geschäftsführer Ralf Minge und der Coach wollten nicht noch einen Leistungsträger hergeben, nachdem bereits Stefan Kutschke, Akaki Gogia und Marvin Stefaniak nicht zu halten waren. Der Substanzverlust wäre sonst noch größer gewesen. Wie lange „Pipo“ freilich noch bei den Dresdnern bleibt, das weiß niemand genau. Nur eines stellte Heise am Sonntag im Trainingslager klar: „Ich bleibe auf jeden Fall bis zum Sommer. Was im Sommer passiert, das weiß keiner von uns.“ Bis zum Ende der Transferfrist Ende Januar werde aber nichts mehr passieren, die Fans könnten aufatmen: „Sorgen müssen sie sich in der Winterperiode gar keine machen. Wirklich.“

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Deutschlands Eliteliga, in die er bereits beim VfB Stuttgart einmal reinschnupperte, und das Fußball-Mutterland schwirren aber nicht selten in seinem Kopf herum: „Jeder träumt ja weiter. Es ist ja nicht so, dass man direkt aufhört und keine Ziele mehr hat, nur weil es einmal gescheitert ist. Es ist kein Geheimnis, dass jeder Zweitliga-Profi gerne mal in der Bundesliga spielen würde. Ich würde halt auch gerne noch mal nach England wechseln.“ Momentan versuche er aber, sich nicht zu sehr damit zu beschäftigen, denn für ihn sei klar, dass er auf jeden Fall die Saison mit Dynamo beendet. Der Klassenerhalt mit den Schwarz-Gelben ist sein Minimalziel. Das zu erreichen, davon geht er fest aus. Doch eigentlich erhofft er sich mehr: „Man möchte natürlich immer oben angreifen, aber ich glaube die Saison ist sehr, sehr spannend. Wir müssen aufpassen, dass wir auch keine dummen Punkte verlieren und unten reinrutschen. Deswegen ist das auch gerade eine Phase, in der es nach unten und nach oben gehen kann. Aber eins kann ich ganz garantieren - dass wir auf jeden Fall über dem Strich stehen.“

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Damit das klappt und noch etwas mehr herausspringt, will Heise in den restlichen 16 Spielen möglichst keines mehr verpassen. Sieben Spiele fehlte er in den Hinrunde, wurde schmerzlich vermisst: „Wenn ich gespielt habe, war es gut. Das Problem war meine erste Verletzung. Vier Wochen war ich raus, vier Spiele habe ich verpasst. Dann habe ich zwei gemacht, dann die Rote Karte gekriegt. Hat schon ein bisschen wehgetan.“ So ein Frustfoul wie beim 1:2 in Nürnberg werde ihm nicht wieder passieren: „Aus Fehlern lernt man. Jetzt weiß ich, wie es sich anfühlt, in der Situation zu sein und werde alles dafür tun, im Spiel den Fokus zu behalten. Sich da nicht reinreiten zu lassen. So ist mir das auch noch nie passiert. Ich habe mich auch selber nicht mehr einfangen können in der Situation. Ich habe mich ja nicht mal aufgeregt beim Schiri, dass er mir die Rote gegeben hat, weil danach war es schon klar.“

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Noch einmal Partien zu verpassen – darauf hat er schon deswegen keine Lust, weil ihm das Zusammenspiel mit seinem Vordermann Haris Duljevic richtig Spaß macht: „Wir helfen uns gegenseitig. Er arbeitet defensiv sehr, sehr gut mit. Ich versuche, ihm auch die Wege frei zu machen, indem ich immer hinterherlaufe, dass ich vielleicht einen Mann wegziehe. Ich glaube, die Mischung, wie er mir die Bälle zuspielt oder ich ihm, die macht das Spiel gefährlich.“ Dynamo profitiert davon – allerdings werden beide Leistungsträger dadurch noch begehrter für andere Klubs. Die müssen aber schon richtig was bieten, wenn sie Heise aus seinem bis 2019 laufenden Vertrag herauskaufen wollen. Der 26-Jährige ist selbst im Falle einer Ausstiegsklausel sicher nur für eine Millionen-Ablöse zu haben.

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