Florian Stahl (l.) fehlt beim Jahresabschluss, Philip Nielsen steht in Drochtersen vor seinem Abschiedsspiel bei Eutin 08. Florian Stahl (l.) fehlt beim Jahresabschluss, Philip Nielsen steht in Drochtersen vor seinem Abschiedsspiel bei Eutin 08. © FELIX KÖNIG/54°
Florian Stahl (l.) fehlt beim Jahresabschluss, Philip Nielsen steht in Drochtersen vor seinem Abschiedsspiel bei Eutin 08.

Philip Nielsen vor Ausstand bei Eutin 08

Regionalliga: Altona-Spiel zum dritten Mal abgesagt - Auch Florian Stahl 2017 für Ostholsteiner nicht mehr am Ball - Freitag geht es um die Regionalliga-Reform

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Man hätte es ahnen können: Das für Mittwoch, 6. Dezember, angesetzte Nachholspiel in der Regionalliga zwischen Altona 93 und Eutin 08, das ursprünglich schon Ende Oktober stattfinden sollte, dann Mitte November erneut verschoben wurde, fällt zum dritten Mal aus. Einen neuen Termin wird’s wohl erst im neuen Jahr geben. Eine Chance also für den Tabellenletzten aus Hamburg, im „Transferfenster Januar“ personell nachzurüsten. Bei Eutin könnten dagegen dann zwei etablierte Spieler nicht mehr dabei sein. Philip Nielsen verlässt die 08er, Florian Stahl befindet sich auf Dienstreise – und macht sich Gedanken über seine Waldeck-Zukunft.

66 Tore in 81 Spielen hat „Stahler“ für die Eutiner seit seinem Wechsel im Juli 2015 vom Preetzer TSV erzielt – eine Top-Quote. Immer wenn es darauf ankam, hat der Goalgetter abgeliefert. Seitdem Seitdem Lars Callsen das Traineramt vor sechs Wochen übernommen hat, ist er aber nicht mehr gesetzt. Gegen Jeddeloh dann die Höchststrafe: Auswechslung nach 34 Minuten. Tief getroffen wollte er Unruhe dennoch vermeiden, sagte dem LN-Sportbuzzer: „Ich werde für mich persönlich die letzten Wochen Revue passieren lassen und daraus meine Schlüsse ziehen. Der Verein braucht jetzt aber Ruhe. Wichtig ist, dass die Mannschaft im Fokus steht, und nicht einzelne Spieler.“ Allerdings ist Stahl jetzt zunächst drei Wochen auf einem Bundeswehr-Lehrgang in Germersheim (Rheinland-Pfalz). Da er erst am 22. Dezember zurückkehrt, fehlt der 08 auch beim Jahresabschluss am Sonntag in Drochtersen.

Philip „Blubber“ Nielsen könnte dort sein Abschiedsspiel für die Eutiner geben. Der Bankkaufmann kann berufsbedingt den Trainingsaufwand eines Leistungsklubs nicht mehr mitgehen, und kehrt im Januar zu seinem Heimatverein SV Neukirchen (Kreisliga) als Spielertrainer zurück. Der Mittelfeldspieler, der vor zweieinhalb Jahren vom Oldenburger SV kam und 101 Spiele (16 Tore) für 08 bestritten hat, wäre gern geblieben. „Ich hatte auf eine Lösung etwa als Backup-Spieler gehofft. Zumal unser Kader nicht der größte ist“, sagte er den LN. Das aber lehnte der Klub ab. Das Angebot, in der Rückrunde für die Eutiner Verbandsliga-Reserve zu spielen, sei für den 29-Jährigen nicht in Frage gekommen. Für Nielsen soll Außenbahnspieler Dennis Sauer (davor Preußen Reinfeld) aus der „Zweiten“ in den Ligakader hochgezogen werden.

Mäzen und Sportvorstand Arend Knoop macht sich derweil Gedanken, den Kader im Abstiegskampf in der Rückrunde noch einmal zu verstärken. So bestätigte er, dass ein Stürmer ganz oben auf dem Wunschzettel stehe. Deutschlands Amateurfußball-Elite wartet indes gespannt auf Freitag: Auf dem DFB-Bundestag am 8. Dezember soll es auch um das leidige Thema Regionalliga-Reform geben. Die Regionalligen sind die einzigen Spielklassen im deutschen Herren-Fußball, in der die Meister nicht automatisch als Aufsteiger feststehen, sondern durch eine Relegation müssen. Eine hervorragende Saison lässt sich dann leicht mal in zwei Spielen vermasseln. Mehr zum Thema: Hier

Meister, aber kein Aufsteiger: Diese Teams sind zuletzt in der Aufstiegsrunde zur 3. Liga gescheitert

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