Philippe Harms (links) und Kurt Becker. Philippe Harms (links) und Kurt Becker. © Priesemann
Philippe Harms (links) und Kurt Becker.

Wird er der Nachfolger von Kurt Becker beim SV Ramlingen/Ehlershausen?

Mit Philippe Harms hat der SV Ramlingen/Ehlershausen einen Co-Trainer installiert, der Becker (seit 21 Jahren Trainer) folgen könnte.

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Mehrere Spieler des aktuellen Kaders waren noch gar nicht auf der Welt, als Kurt Becker vor 21 Jahren das Aushängeschild des SV Ramlingen/Ehlershausen übernahm. Schon öfter hat der 63-Jährige mit den Gedanken gespielt, aufzuhören. Doch wer den RSE kennt, der weiß, dass solche Entscheidungen nicht über Nacht getroffen werden.

In der Saison 2013/14 hatte Becker Stefan Gehrke als Co-Trainer installiert, doch die Chemie passte nicht. Nun starten die Ramlinger einen neuen Versuch. Philippe Harms ist seit dem Trainingsauftakt am 3. Juli der Assistent. Tritt der frühere Trainer des MTV Rethmar in Beckers Fußstapfen? „Wenn alles passt, ist das sicherlich eine Situation, die ab dem 1. Juli 2018 passieren kann“, sagt Becker, der in diesem Falle dann nur noch als Manager tätig wäre.

Becker hat klare Vorstellungen davon, was ein neuer Trainer können muss. „Wir sind hier auf dem Dorf, das ist anders als in der Stadt. Da muss man sich mit dem Verein identifizieren und wissen, wie die Leute ticken“, sagt Becker. Harms sei hierfür der ideale Kandidat, schließlich wohne er in Rethmar und habe bereits auf dem Dorf trainiert.

Harms im Trikot des MTV Ilten. © Sascha Priesemann

„Kein Hütchenaufsteller“

Becker lässt Harms machen und gibt ihm die Möglichkeit, sich zu zeigen. „Er ist kein Hütchenaufsteller“, sagt er. Der 36-Jährige arbeitet die Trainingseinheiten aus, die er anschließend mit Becker bespricht. Das letzte Wort hat natürlich der Chef, doch bisher wurden sich die beiden Trainer immer einig. „Jeder hat ja gute Argumente“, sagt Harms.

Becker hatte den 36-Jährigen bereits länger im Auge. Als Spieler wollte er den Angreifer, dessen Spielerpass noch beim MTV Ilten liegt, zweimal verpflichten. Beide Male scheiterte es an „unterschiedlichen Vorstellungen“ (Harms). Als Harms vor einem Jahr seinen Rücktritt in Rethmar ankündigte und als Spieler nach Ilten wechselte, sprach Becker ihn das erste Mal an. In der abgelaufenen Saison wurde es dann konkret. „Ich habe einen Co-Trainer gesucht, der jung und dynamisch ist und noch etwas erreichen möchte“, sagt Becker. Bereits nach zehn Minuten sollen sich beide einig gewesen sein.

Philippe Harms (links) und Kurt Becker auf der RSE-Trainerbank. Philippe Harms (links) und Kurt Becker auf der RSE-Trainerbank. © Priesemann

„Er kommt sehr gut an“

Für Harms ist es nicht die erste Trainerstation. Als Spielertrainer führte der frühere Angreifer des SC Langenhagen den MTV Rethmar in die Kreisliga. Beckers Nachfolge anzutreten, sei ein schöner Gedanken. „Wenn alle Seiten zufrieden sind, dann ist das eine super Vorstellung für mich, Trainer in der Landesliga oder vielleicht in der Oberliga zu sein“, sagt Harms.

Um eine erste Bilanz zu ziehen, sei es noch zu früh. „Aber Philippe kommt sympathisch rüber und sein Training kommt bei den Jungs sehr gut an“, sagt Becker. Aus Sicht von Harms laufe die Zusammenarbeit bisher ohne Probleme. Becker habe seine klaren Vorstellungen, dies sei aber auch gut so. „Kurt ist eben Kurt“, sagt Harms, der ähnlich impulsiv wie sein Chef sein kann. Als Co-Trainer will er sich aber zurückhalten.

Lauter könnte es dann aber in der nächsten Saison werden. Die Fußstapfen, die Becker hinterlassen wird, sind riesig. Hineintreten muss er aber nicht. „Wie will er das denn? Er hat doch seinen ganz eigenen Stil“, sagt Becker. Die Probezeit hat längst begonnen.

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Region/Hannover SV Ramlingen-Ehlershausen (Herren) Landesliga Bezirk Hannover (Herren) Philippe Harms (MTV Ilten)

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