22. Juni 2017 / 08:56 Uhr

Phoenix-Frauen haben mit neuem Verein viel vor

Phoenix-Frauen haben mit neuem Verein viel vor

Redaktion Sportbuzzer
Katharina Freitag, Marlene Ebermann, Angelina Lübcke, Safi Nyembo
Katharina Freitag, Marlene Ebermann, Angelina Lübcke, Safi Nyembo (v.l.) beim Benefizkick der Elternhilfe für krebskranke Kinder. © Christian Modla
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Der neu gegründete Verein will für den weiblichen Leipziger Fußballnachwuchs da sein.

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Leipzig. Von der Bundesliga in die Landesklasse und wieder zurück: so wünschen es sich die Leipziger Fußballerinnen vom neu gegründeten Verein FC Phoenix Leipzig. Der Kader lässt ambitioniertes Hoffen zu. Der Großteil der Mannschaft hat in der Vergangenheit Regionalligaerfahrungen gesammelt, manche sogar schon Bundesligaluft geschnuppert. Die bekanntesten Gesichter, die bereits für Lok Leipzig und den FFV erst- und zweitklassig spielten, sind Safi Nyembo, Angelina Lübcke, Marlene Ebermann und Katharina Freitag.

Nachdem die Spielerinnen in den letzten Jahren so einiges durchhaben, wollen sie es jetzt besser machen und für den Leipziger Fußballnachwuchs einen Frauenverein mit Potenzial schaffen. „Ich denke, unsere Stärke ist die Kombination aus erfahrenen, technisch-starken Fußballerinnen und Mädels, die die Vereinsarbeit von A bis Z kennen“, sagte die 29-jährige Katharina Freitag, die mit ihren Teamkolleginnen auch beim 17. Benefizturnier für die Elternhilfe krebskranker Kinder in Leipzig engagiert am Ball war. Im Südoststadion hatte Gastgeber SSV Stötteritz für beste Bedingungen gesorgt. Die kickenden Phoenix-Damen verstärkten verschiedene Teams.

„Technisch und spielerisch konnten wir mithalten, die Schnelligkeit gerade der jüngeren Spieler hat uns zu schaffen gemacht. Obwohl hier wirklich super Fußballer dabei waren, haben wir den Frauenfußball, glaube ich, gut präsentiert. Unsere Kapitänin Safi Nyembo wurde mit dem Lok-Traditionsteam sogar Dritter“, resümierte die erfahrene Katharina Freitag, die früher auch schon für den HSV antrat. Obendrauf gab’s für die Elternhilfe einen kleinen Scheck. Die Phoenixspielerin erklärte: „Das Geld war eigentlich für ein Trainingslager gedacht, aber wir haben zusammen beschlossen, dass wir das dieses Jahr kleiner ausfallen lassen und das Geld lieber spenden möchten.“ Im nächsten Jahr möchten die Phoenix-Fußballerinnen ein eigenes Team melden.

Barbara Butscher

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