07. Februar 2018 / 19:30 Uhr

Pierre Merkel angetan von den Chemie-Leipzig-Fans

Pierre Merkel angetan von den Chemie-Leipzig-Fans

Frank Müller
Pierre Merkel
Chemie-Angreifer Pierre Merkel (vorn), hier im Duell gegen den Spitzenreiter aus Cottbus. © Imago
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Winter-Zugang zuversichtlich, dass Sturmflaute bald endet .

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Leipzig. „Die Fans hier sind für die Regionalliga einmalig, so ein Bombenpublikum habe ich in Liga vier noch nirgends erlebt“, schwärmt Pierre Merkel. „Selbst nach dem 0:4 in Babelsberg haben uns unsere Anhänger noch Mut zugesprochen und uns angefeuert.“

Er muss es wissen, Vergleiche sind ihm gut möglich, Chemie ist für den 28-jährigen Stürmer bereits der zehnte Verein seiner Laufbahn. Seit acht Jahren lebt der gelernte Tischler und Schreiner als Fußball-Profi. Gegenwärtig ist er aber auf der Suche nach einem Minijob, nur Fußball ist ihm dann auf Dauer doch zu wenig. Und ein Zuverdienst zum Viertliga-Salär dürfte auch nicht schaden.

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So wie Branden Stelmak (vom FC Eilenburg) wurde Merkel (SC Wiedenbrück) in der Winterpause geholt, um die Angriffsschwäche der Grün-Weißen abzustellen. In den bisherigen zwei Punktspielen hat das noch nicht geklappt, gegen Energie Cottbus (0:2) und beim SV Babelsberg (0:4) herrschte Flaute. „Das wurmt mich schon“, bekennt Merkel, „ich bin allerdings auch nicht mit der Erwartung hierher gekommen, in jedem Spiel treffen zu können. Wenn ich das könnte, würde ich nicht in der Regionalliga spielen.“ Für Stelmak und ihn sei es schwer, sich schnell ins Team zu finden, zumal er in der Rückrunden-Vorbereitung zeitweise verletzt war. „Ich bin aber zuversichtlich und mache mir da noch keine großen Sorgen.“ Zumal er wie auch Sturm-Kollege Stelmak in Verein und Team gut aufgenommen wurde, betont Merkel.

Bautzen am Sonntag zu Gast im AKS

Zum nächsten Gegner – am Sonntag, 13.30 Uhr geht es im heimischen Alfred-Kunze-Sportpark gegen Budissa Bautzen – weiß der Chemie-Zugang noch nicht viel. „Wir haben diese Woche erst einmal das 0:4 von vorigem Freitag ausgewertet. Zu Bautzen sagt uns der Trainer sicherlich noch einiges.“ Merkel, der in Bad Kreuznach geboren wurde und die deutsche Nationalität als auch die von Ghana besitzt, kennt die Liga noch kaum, er spielt ja erstmals in der Staffel Nordost.

Während die Partie des 1. FC Lok in Luckenwalde schon abgesagt wurde, ist man in Leutzsch optimistisch, spielen zu können. „Wir werden jedenfalls nicht die NOFV-Platzkommission bestellen“, sagt Chemies Teammanager Roland Flathe. Heißt: Der Platz im AKS scheint bespielbar, allenfalls das Wetter und der Schiedsrichter könnten am Spieltag noch anders entscheiden.

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