Enttäuschung bei RB Leipzig: In Porto war dann doch nichts zu holen. Enttäuschung bei RB Leipzig: In Porto war dann doch nichts zu holen. © dpa
Enttäuschung bei RB Leipzig: In Porto war dann doch nichts zu holen.

Pleite in Porto: RB Leipzig erleidet Rückschlag in der Champions League

RB Leipzig bleibt auch im zweiten Auswärtsspiel der Königklasse ohne Punkte. Das Achtelfinale rückt für das Hasenhüttl-Team damit weiter in die Ferne.

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Porto. Derber Rückschlag für RB Leipzig im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale der Champions League. Das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl verliert am Mittwochabend das Rückspiel beim FC Porto mit 1:3 (0:1) und rutscht in der Tabelle der Gruppe G auf Rang drei ab. Die Portugiesen ziehen nicht nur mit zwei Zählen an RBL vorbei, sondern gewinnen damit auch das direkte Duell, das entscheidend ist, wenn beide Teams nach dem letzten Spieltag punktgleich sind.

Der Trainer der Messestädter war sichtlich unzufrieden, versuchte aber auch, positiv nach vorn zu blicken: "Die einzigen Gelegenheiten, die wir zugelassen haben, waren die Standards. Da haben wir uns alles kaputt gemacht. In der Halbzeit habe ich gesagt, wir müssen es schaffen, schneller den Ball in die erste Reihe zu bringen. Beim Ausgleich haben wir gezeigt, wie es geht. Beim 1:2 gehen drei Mann zum Ball, ich denke, dass es abseits war. Ist aber müßig, darüber zu diskutieren. Wir sind manchmal noch ein bisschen ungestüm, vielleicht naiv. Aber noch ist nicht alles verloren. Jetzt müssen wir zweimal gewinnen."

Kollege Sergio Conceicao fand natürlich positive Worte für sein Team: "Ich muss den Willen meiner Mannschaft loben. Sie hat die Vorgaben perfekt umgesetzt. Wir haben schon im Hinspiel zwei Tore nach Standards gemacht. Heute hat das wieder geklappt. Wir werden weiter alles tun, um weiterzukommen."

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Bereits nach 13 Minuten geraten die Rasenballer vor 40.000 Zuschauern nach einer Ecke in Rückstand. Direkt nach der Pause gleicht der eingewechselte Timo Werner mit einem schönen Heber für Leipzig aus. Ein erneuter Standard ist der Genickbruch für RBL und das 2:1 für Porto. In der Nachspielzeit erhöht der Gastgeber noch auf 3:1.

Im anderen Gruppenspiel hat Besiktas das erste Mal nicht gewonnen, spielt in Istanbul gegen Monaco 1:1. Die Türken bleiben Erster, das Team aus dem Fürstentum Letzter.

Ralph Hasenhüttl nimmt im Vergleich zum 3:2-Hinspielsieg nur eine personelle Veränderung vor, lässt Bernardo hinten rechts für Lukas Klostermann beginnen. Keita kann nach seiner Schienbeinprellung auflaufen, Werner sitzt auf der Bank.

Frühes Gegentor

Im Estadio do Dragao wird ein flotter Ball gespielt. Den ersten Rückschlag muss der Gastgeber nach zwölf Minuten wegstecken: Der bullige Stürmer Marega, einer der erfolgreichsten Torschützen bei Porto, geht verletzt vom Platz. Nur Sekunden später fällt allerdings das 1:0. Wie schon bei den beiden Gegentreffern im Hinspiel kassiert RBL das Tor nach einem Standard. Ecke, Gewühl im Strafraum, Peraira setzt sich gegen mehrere Leipziger durch und passt zu Herrera. Portos Kapitän zieht ins rechte Eck ab.

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Die Portugiesen sind nun richtig in Fahrt, rennen wie von der Tarantel gestochen, haben in der 17. Minute dem zweiten Treffer auf dem Fuß. Der Gastgeber zeigt mehr physische Präsenz, ist handlungsschneller als das Hasenhüttl-Team.

Nach 20 Minuten die erste Chance für RBL über Augustin – aber Jose Sa ist im Porto-Kasten zur Stelle. Forsberg mit einem Hammer-Freistoß aus 25 Metern, der genau ins Dreiangel gepasst hätte – wäre da nicht erneut der FC-Keeper im Weg. Nach einer halben Stunde zappelt ein Ball des schwedischen Nationalspielers im Netz, aber Augustin steht vorher im Abseits.

Wechsel mit Wirkung

Coach Hasenhüttl reagiert in der Pause, bringt Werner für Bruma und hinten Klostermann für Halstenberg. Der Wechsel macht sich sofort bezahlt – nach einem schönen Pass von Sabitzer geht der deutsche Nationalstürmer auf der linken Seite durch, hebt den Ball über Portos Keeper zum Ausgleich. Es ist Werners zweiter Ballkontakt im Spiel.

Porto lässt sich nicht schocken, erhöht nach einer reichlichen Stunde auf 2:1. Es ist der zweite Gegentreffer nach einem Standard: Ein Freistoß der Portugiesen landet im Strafraum, Pereira verschafft sich Platz gegen Orban und köpft zur erneuten Führung. Poulsen kommt eine Viertelstunde vor Schluss für den unauffälligen Augustin. Doch Offensivakzente bleiben im Leipziger Spiel Mangelware. Porto kontert die Gäste in der Nachspielzeit aus und vollendet zum 3:1.

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Die Statistik zum Spiel:

FC Porto: Jose Sa - Ricardo Pereira, Felipe, Marcano, Alex Telles - Danilo Pereira, Herrera - Corona, Brahimi – Marega (12. Andre), Aboubakar

RB Leipzig: Gulacsi - Bernardo, Orban, Upamecano, Halstenberg (46. Klostermann) - Kampl, Keita – Forsberg, Sabitzer, Bruma (46. Werner) – Augustin (75. Poulsen)

Tore: 1:0 Herrera (13.), 1:1 Werner (48.), 2:1 Pereira (61.), 3:1 Maxi Pereira (90.+3)

Zuschauer: 40.000

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