11. Oktober 2018 / 18:44 Uhr

Pokal ohne Probleme? Lok Leipzig ist am Samstag klarer Favorit

Pokal ohne Probleme? Lok Leipzig ist am Samstag klarer Favorit

LVZ
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Torhüter Benjamin Kirsten wird nach langer Verletzungspause in das Tor des 1. FC Lok Leipzig zurückkehren. 
Torhüter Benjamin Kirsten wird nach langer Verletzungspause in das Tor des 1. FC Lok Leipzig zurückkehren.  © Andre Kempner
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Das Team von Trainer Björn Joppe empfängt am Samstag Landesklassist Hainsberger SV. Stammkeeper Benjamin Kirsten vor Rückkehr. 

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Leipzig. Viel gönnen sich Chemie und Lok nicht. Voneinander lernen wollen beide sicherlich auch nicht unbedingt – eine klassische Rivalität. Doch die Lokomotive Leipzig möchte den Chemikern eine Sache unbedingt nachmachen und somit die bis dato enttäuschende Saison gerade biegen: den Landespokal erneut nach Leipzig holen. Landespokalsieger 18/19, so lautet das Ziel seit Saisonbeginn und würde neben dem DFB-Pokal nächste Saison viel Geld in die Kasse spielen. Aber bevor die Mannschaft von großen Spielen am Ende der Spielzeit träumen darf, muss erst einmal der harte Pokalalltag gemeistert werden.

Der Hainsberger SV ist am Samstag zu Gast im Bruno-Plache-Stadion, ein Landesklasse-Team, welches im Abstiegskampf steckt und klarer Underdog ist. Hainsberg hat etwas mehr als 4000 Einwohner, aus Sicherheitsgründen wird das Spiel nicht im Dorf, sondern in Probstheida ausgetragen. Sicherlich ein Vorteil für die Loksche, die diese Pokalrunde normalerweise ohne Probleme bewältigen müsste. Ein Siebtligist als Sparring-Partner? „Wir müssen natürlich nicht darüber sprechen, wer Favorit ist“, schmunzelt Coach Björn Joppe beim Pressegespräch am Donnerstag. „Aber ein Selbstläufer wird das auf keinen Fall. Der Gegner wird tief stehen, also werden wir Geduld haben müssen.“

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Es wird ein unangenehmes Spiel, der Außenseiter hat nichts zu verlieren, außerdem ist es für die Hainsberger das Spiel der Saison. Aber Leipzig ist im Aufwind – akzeptable Leistung gegen Chemnitz sowie zwei ungeschlagene Spiele in Folge mit dem 2:0 in Bautzen am Wochenende konnten auch ein wenig Ruhe in den Verein bringen. „Wir sind noch nicht aus der Krise raus.“, warnt jedoch Joppe. „Auch wenn es ein unterklassiger Gegner ist, es kann sehr eklig werden.“, weiß auch Verteidiger Patrick Wolf, der trotzdem selbstbewusst in die Pokalpartie gehen wird. „Wir wollen weiterkommen und zu null spielen!“

Etwas besonderes wird die Begegnung, die um 14 Uhr angepfiffen wird, definitiv haben, denn Stammkeeper Benjamin Kirsten wird aufs Feld zurückkehren und sein Pflichtspieldebüt in dieser Saison geben, nachdem er verletzungsbedingt lange ausfallen musste. Mitteldfeld-Mann Paul Schinke wird dagegen für die darauffolgenden Ligaspiele geschont, für ihn wird der 19-jährige Pascal Pannier auflaufen.

Anton Kämpf

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