André Jantzen (l.) coacht seit Sommer 2013 die Herrenmannschaft des SV Warsow. André Jantzen (l.) coacht seit Sommer 2013 die Herrenmannschaft des SV Warsow. © Verein
André Jantzen (l.) coacht seit Sommer 2013 die Herrenmannschaft des SV Warsow.

Pokal: SV Warsow fordert Oberligist Malchower SV heraus

Für die Westmecklenburger ist die Zweitrundenpartie der Höhepunkt der Saison / Verein schaffte Durchmarsch von der Kreisliga in die Landesklasse.

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Der SV Warsow gehört zu den Überfliegern der noch jungen Saison. Der Aufsteiger aus der Kreisoberliga steht mit neun Punkten nach drei Spielen auf Tabellenplatz drei der Landesklasse IV. Bemerkenswert: Vor 15 Monaten spielte der Klub aus Westmecklenburg noch in der Kreisliga.

Auf die Gründe für den Erfolg angesprochen, erwähnt Warsows Klubchef Ronald Zippan vor allem die familiäre Atmosphäre. "Wir sind ein kleiner Dorfverein und haben rund 200 Mitglieder, darunter sind 60 Kinder", sagt er und ist stolz auf das Geleistete der vergangenen Jahre: "Wir haben ein sehr gutes Klima im Verein. Die Spieler, die bei uns sind, wollen hier auch unbedingt spielen."

Neben der Fußball-Abteilung hat der SVW auch eine Gymnastik- und Eishockey-Sparte. Der Klub wurde im April 1997 gegründet. Andreas Jantzen, Trainer der ersten Männermannschaft, ist seit Anfang an dabei, damals noch als Spieler. Im Sommer 2013 übernahm er das Herrenteam. "Die jetzigen Ergebnisse sind die Früchte der harten Arbeit von den zurückliegenden vier Jahren", meint der 43-Jährige.

Bei seinem Amtsantritt als Cheftrainer spielten die Warsower noch in der 1. Kreisklasse Westmecklenburg Staffel West. Eine Saison später gab's auf Kreisebene eine Ligareform, die Kreisklasse wurde abgeschafft, der SVW kickte fortan in der Kreisliga (Staffel Mitte). Nach Aufstieg in die Kreisoberliga im Mai 2016, folgte nur ein Jahr später der Durchmarsch in die Landesklasse. Dort gehört die Jantzen-Elf aktuell wieder zu den Spitzenteams. "Unser vorrangiges Ziel bleibt der Klassenverbleib", dämpft der Coach jedoch zu große Erwartungen.

Sein Team ist seit 2013 vom Personal her größtenteils zusammengeblieben. In der Zeit wurde die Mannschaft lediglich punktuell verstärkt. "Die Spieler legen einen großen Willen an den Tag und sind sehr lernwillig. Sie helfen sich untereinander, auf und neben dem Platz", lobt Jantzen das geschlossene Auftreten seiner Schützlinge.

Sebastian Pautzke ist mit fünf Ligatoren bislang der beste Torschütze beim SVW. Der Offensivspieler war es auch, der beim überraschenden 2:1-Erfolg in der ersten Landespokalrunde gegen den höherklassigen SV Plate (Landesliga West) den Siegtreffer in der 90. Minute erzielte. Als Lohn dürfen die Warsower in der zweiten Runde gegen Oberligist Malchower SV ran. "Das ist ein großer Höhepunkt für uns. Gegen einen Oberligisten spielt man ja nicht alle Tage", betont Jantzen.

Auch Klubboss Ronald Zippan freut sich auf das besondere Pokalduell. "Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten alles für die Organisation getan, damit wir einen schönen Fußball-Nachmittag erleben", sagt er, bedauert aber, dass die eigenen Nachwuchskicker nicht mit den beiden Mannschaften einlaufen können. "Viele haben am Sonnabend ihre Einschulung und können deswegen nicht dabei sein."

Der SVW geht zwar als krasser Außenseiter in die Partie gegen MSV, will sich aber so gut wie möglich verkaufen. Anpfiff auf dem Sportplatz in Warsow ist am Sonnabend um 15.00 Uhr.

SV Warsow (Herren) SV Warsow Landesklasse Mecklenburg-Vorpommern IV Herren Mecklenb.-Vorpom.-Pokal Mecklenburg-Vorpommern 1. Hauptrunde (Herren) Mecklenb.-Vorpom.-Pokal Mecklenburg-Vorpommern Ausscheidungsrunde (+1) (Herren) Mecklenb.-Vorpom.-Pokal Mecklenburg-Vorpommern Runde 1 (+1) (Herren) Region/Mecklenburg Vorpommern Kreis Westmecklenburg/Seenplatte

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