holstein mainz Steve Müller nach dem Pokaltriumph gegen den FSV Mainz 05 am 21. Dezember 2011. © Paesler
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Pokalauslosung: Holstein glaubt an seine Chance

2011 konnten die Störche den FSV Mainz 05 im DFB-Pokal bezwingen

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Schwer, aber nicht völlig aussichtslos – diese Qualität hat das Los des Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel für die zweite Runde im DFB-Pokal. Die Mannschaft von Chefcoach Markus Anfang muss am 24./25. Oktober beim Bundesligisten FSV Mainz 05 antreten. Bei der am Sonntag in der ARD-Sportschau live übertragenen Auslosung im Dortmunder Fußballmuseum zog Deutschlands bekannteste Komikerin Carolin Kebekus humorlos das Duell der beiden Landeshauptstädte von Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein.

Patrick Herrmann erinnert sich gern an das letzte Duell

„Es ist schade, dass wir kein Heimspiel bekommen haben. Auswärts bei einem Bundesligisten antreten zu müssen, ist natürlich schwierig. Aber wir werden wie immer alles dafür tun, um ein gutes Fußballspiel abzuliefern. Aber man muss natürlich realistisch bleiben: Die Rollenverteilung ist klar, und wir sind dabei nicht der Favorit“, kommentierte Anfang das Händchen der 37-jährigen Rheinländerin Kebekus, die in ihrer ARD-Show „Pussy Terror TV“ als Alter Ego auch den Kölner Fußballgott „Mario Großreuss“ regelmäßig zum Besten gibt. Ein leibhaftiger Fußballgott ist Patrick Herrmann, der sich gern an die bislang einzige Begegnung zwischen der KSV und dem FSV erinnert. „Das hat schon was. Ich hoffe auf jeden Fall, dass wir die Geschichte wiederholen können.“

Siedschlag und Herrmann waren bei Pokaltriumph dabei

Die Geschichte, das war der 2:0-Sieg im Pokal-Achtelfinale am 21. Dezember 2011 vor 10649 mehrheitlich begeisterten Zuschauern im Holstein-Stadion. Herrmann und Tim Siedschlag sind die einzigen Akteure im aktuellen Holstein-Kader, die damals dabei waren. „Siedo“ gab seinerzeit sogar per Kopf die Vorlage für das 1:0 durch Anthony Ujahs Eigentor (6. Minute), den Endstand stellte Steve Müller her (64.). Im Viertelfinale am 7. Februar 2012 war dann Borussia Dortmund beim 0:4 eine Nummer zu groß für den Regionalligisten unter Trainer Thorsten Gutzeit.

​Optimismus bei Becker, Kronholm und Peitz

Von vorauseilender Resignation ob des Loses der Störche kann jedenfalls auch in der Saison 2017/18 keine Rede sein. „Wir hätten gern wieder ein Heimspiel gehabt, aber der Pokal ist kein Wunschkonzert. Wir werden auch beim Erstliga-Verein Mainz 05 alles geben, um die nächste Runde zu erreichen“, betonte KSV-Sportchef Ralf Becker. Und Torhüter Kenneth Kronholm ergänzte fröhlich: „Auswärts bei einem Bundesligisten. Das ist doch schön.“ Optimismus verbreitet auch Mittelfeld-Stratege Dominic Peitz. „Ein Bundesligist als Gegner ist nicht schlecht, aber schöner wäre natürlich ein Heimspiel gewesen, gerade für unsere Fans. Aber wir machen das mit, und bis Oktober werden wir uns als Mannschaft ja auch weiterentwickeln“ erläuterte der 32-jährige Routinier. „An einem guten Tag, an dem alles funktioniert, haben wir durchaus eine Chance.“

Keine Chance, sondern ein harter Fakt ist die garantierte Zweitrunden-Einnahme von Holstein aus dem TV-Vermarktungspool in Höhe von 477000 Euro. Hinzu kommt die unkostenbereinigte Hälfte der Zuschauereinnahmen. Damit können die Störche rechnen. Für alles andere gilt: Wunder gibt es immer wieder...

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