Die portugiesischen Fans hoffen auf den großen Coup gegen Frankreich. © Arne Dedert

Portugiesen wollen "die Griechen der EM 2016" sein

Die portugiesische Nationalmannschaft geht als klarer Außenseiter in das EM-Finale gegen Frankreich. Die Iberer spielten sich mit Minimalismus-Fußball ins Endspiel, die Franzosen überzeugten dagegen mit Offensivwirbel. Doch die Portugiesen haben prominente Vorgänger.

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Portugals Fußballfans rechnen sich für ihre Nationalmannschaft im Finale der Europameisterschaft gegen den Gastgeber Frankreich durchaus Außenseiterchancen aus.

"Wir wollen das Griechenland der EM 2016 werden", schrieb die Zeitung "Diário de Notícias" am Samstag unter Anspielung auf den überraschenden EM-Titelgewinn der Griechen 2004 in Portugal. So wie das Team von Trainer Otto Rehhagel die portugiesischen Gastgeber vor zwölf Jahren im Finale aus den Titelträumen gerissen hatte, will die Elf um Superstar Cristiano Ronaldo am Sonntag mit den Franzosen verfahren.

Das Boulevardblatt "Correio da Manhã" druckte am Tag vor dem Finale ein Foto von CR7 auf der Titelseite ab und daneben die Worte des Torjägers: "Ich glaube, dass Portugal gewinnen wird." Den Fans ist aber durchaus bewusst, dass ihr Team als Außenseiter ins Finale geht. Die Stimmung ist längst nicht so euphorisch wie vor dem Endspiel 2004, das Portugal dann 0:1 gegen Griechenland verlor.

Die Zurückhaltung hat einen guten Grund: Frankreich ist ein Angstgegner der Portugiesen. Der letzte Sieg liegt 41 Jahre zurück. Unabhängig vom Ausgang des Endspiels soll die Mannschaft am Montag im Belém-Palast, dem Amtssitz des Staatschefs, von Präsident Marcelo Rebelo de Sousa empfangen werden.

Region/National

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