10. August 2018 / 06:45 Uhr

SPORTBUZZER-Check: Diese 5 Premier-League-Transfers werden sich wirklich auszahlen

SPORTBUZZER-Check: Diese 5 Premier-League-Transfers werden sich wirklich auszahlen

Hendrik Buchheister
Während Naby Keita und Alisson mit Jürgen Klopp nach dem Premier-League-Titel greifen und Jorginho Chelsea wieder an die Spitze führen soll, erlebten die Manager José Mourinho (ManUtd) und Mauricio Pochettino (Spurs) ereignislose Transferfenster.
Während Naby Keita und Alisson mit Jürgen Klopp nach dem Premier-League-Titel greifen und Jorginho Chelsea wieder an die Spitze führen soll, erlebten die Manager José Mourinho (ManUtd) und Mauricio Pochettino (Spurs) ereignislose Transferfenster. © imago/Sportimage/Getty
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Naby Keita, Jorginho & Co. - die Premier League-Klubs haben es im Sommer-Transferfenster richtig krachen lassen und fast 1,5 Milliarden Euro für neue Spieler ausgeben. Welche Deals waren ganz besonders gut? Der SPORTBUZZER macht den Check.

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Die Klubs der Bundesliga dürfen noch bis Ende des Monats einkaufen, in England hat das Transferfenster rechtzeitig zum Start der Premier-League-Saison am Freitag geschlossen. Die Vereine hatten für diese Neuregelung gestimmt, um mehr Planungssicherheit zu haben.

Das meiste Geld in diesem Sommer hat Jürgen Klopps FC Liverpool ausgegeben: Umgerechnet knapp 180 Millionen Euro. So soll der Angriff auf Titelverteidiger Manchester City gelingen. Tottenham Hotspur schaffte ein Novum – und verpflichtete keinen einzigen Spieler, als erster Klub in England seit der Einführung des Transferfensters vor 15 Jahren.

Der SPORTBUZZER stellt fünf Zugänge vor, die besonders einschlagen könnten.

Alisson Becker (AS Rom zum FC Liverpool, bis zu 72 Millionen Euro)

Alisson Becker mit Liverpools Trainer Jürgen Klopp.
Alisson Becker mit Liverpools Trainer Jürgen Klopp. © Getty
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Die Torhüter-Position war schon lange eine Problemzone des FC Liverpool. Weder der Belgier Simon Mignolet noch Loris Karius überzeugten dauerhaft. Nach den beiden Patzern des ehemaligen Mainzers im Champions-League-Finale gegen Real Madrid war die Geduld von Trainer Jürgen Klopp am Ende.

Der Verein hatte schon vorher Interesse an Alisson gezeigt und konnte ihn schließlich verpflichten. Neben seinen Fähigkeiten auf der Linie gilt Brasiliens WM-Torwart auch mit dem Fuß als überaus begabt. So soll er Liverpools Spielaufbau schneller machen.

Naby Keita (RB Leipzig zum FC Liverpool, 58 Millionen Euro)

Der Ex-Leipziger Naby Keita unterschrieb in Liverpool einen Vertrag bis 2023.
Der Ex-Leipziger Naby Keita unterschrieb in Liverpool einen Vertrag bis 2023. © dpa

Der Wechsel des Leipzigers nach Liverpool stand schon seit einem Jahr fest. Seit einem Jahr konnte bei den Fans von Jürgen Klopps Klub also die Vorfreude gedeihen. Durch Keïta bekommt der Tabellenvierte der abgelaufenen Saison einen kompletten Mittelfeldspieler, der in der Defensive Bälle gewinnen kann und mit seinem Tempo und seiner Kreativität eine Waffe im Spiel nach vorne ist.

Einen solchen Profi hatte Liverpool dringend nötig. Denn bislang war das Mittelfeld mit Spielern wie James Milner oder Jordan Henderson eher mit soliden Arbeitern besetzt.

Leno bis Mahrez: Die Sommertransfer-Highlights der Premier League

Leno, Mepa, Mahrez: Die Top-Transfers der Premier League zum Durchklicken. Zur Galerie
Leno, Mepa, Mahrez: Die Top-Transfers der Premier League zum Durchklicken. ©

Stephan Lichtsteiner (Juventus zum FC Arsenal, ablösefrei)

Lichtsteiner wurde in diesem Sommer auch mit Dortmund in Verbindung gebracht.
Lichtsteiner wurde in diesem Sommer auch mit Dortmund in Verbindung gebracht. © imago/Bildbyran

Der 34 Jahre alte Rechtsverteidiger aus der Schweiz ist sicher nicht die aufregendste Verpflichtung des Sommers – und er ist sicher kein Mann, dem die Zukunft gehört. Doch mit seiner Erfahrung, seiner Cleverness und seiner Wettkampfhärte dürfte er ungemein wertvoll für den Neuanfang des FC Arsenal und Trainer Unai Emery sein.

Denn genau diese Eigenschaften haben dem Klub in den vergangenen Jahren unter Arsène Wenger gefehlt. Lichtsteiner soll die Führung übernehmen, auf dem Platz und in der Kabine, und jüngeren Abwehr-Kollegen wie Héctor Bellerín oder Rob Holding in der Entwicklung helfen.

Jorginho (SSC Neapel zum FC Chelsea, bis zu 63 Millionen Euro)

Jorginho spielte schon in Neapel unter Trainer Maurizio Sarri.
Jorginho spielte schon in Neapel unter Trainer Maurizio Sarri. © Getty

Der 26 Jahre alte Italiener kam zusammen mit Trainer Maurizio Sarri aus Neapel und hat das Zeug zum Schlüsselspieler bei den Londonern. Denn er kennt die Spielweise seines Übungsleiters.

Jorginho soll dabei helfen, das so genannte “Sarri-Ball” bei Chelsea zu etablieren, also das Spiel mit langen Pässen aus dem Zentrum auf die Flügel oder in die Spitze. So dürfte der defensive Mittelfeldmann künftig Chelseas Taktgeber sein.

Rui Patrício (Sporting Lissabon zu Wolverhampton, ablösefrei)

Rui Patricio wurde 2016 mit Portugal Europameister.
Rui Patricio wurde 2016 mit Portugal Europameister. © imago/DeFodi

Der Premier-League-Aufsteiger zeigt mit der Verpflichtung des Nationaltorhüters aus Portugal, dass gute Keeper kein Vermögen kosten müssen. Rui Patrício ist zwar keiner der ganz großen Schlussmänner der Welt, kein Manuel Neuer, kein David De Gea, doch er gehört schon seit Jahren zu den besseren Vertretern seines Fachs in Europa. Sein größter Erfolg ist der EM-Sieg mit Portugal vor zwei Jahren in Frankreich.

Dass ein Aufsteiger einen Torhüter seiner Klasse bekommt, hängt mit Rui Patrícios Berater zusammen. Jorge Mendes, der auch Cristiano Ronaldo betreut, pflegt enge Verbindungen zu den “Wolves” und hat mehrere Klienten bei dem Klub untergebracht.


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