10. September 2018 / 00:39 Uhr

Internationale Pressestimmen: Deutschland gegen Peru - Nico Schulz weltweit gefeiert

Internationale Pressestimmen: Deutschland gegen Peru - Nico Schulz weltweit gefeiert

Redaktion Sportbuzzer
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Nico Schulz ist der Matchwinner des Testspiels gegen Peru: So berichtet die internationale Presse über den DFB-Sieg. Klickt euch durch!
Nico Schulz ist der Matchwinner des Testspiels gegen Peru: So berichtet die internationale Presse über den DFB-Sieg. Klickt euch durch! © imago
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Sogar in den USA wird über Nico Schulz berichtet: Der Debütant rettet Deutschland mit seinem Siegtreffer gegen Peru vor einem bitteren Remis. Lob für Schulz, Kritik am Spiel: Das schreibt die internationale Presse zum Testspiel gegen die Südamerikaner.

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Das war kein Fortschritt. Debütant Nico Schulz hat der deutschen Nationalmannschaft mit seinem Glückstor zum 2:1 (1:1) gegen Peru am Sonntagabend in Sinsheim zwar den ersten Sieg nach dem WM-Debakel beschert - aber eine miserable Chancenverwertung und schwere defensive Mängel trübten drei Tage nach dem ermutigenden 0:0 gegen Weltmeister Frankreich die Woche des Neustarts nach dem WM-Debakel.

Beim teilweise wilden Testspiel vor 25.494 Zuschauern in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena glich Julian Brandt in der 25. Minute die Führung der agilen Südamerikaner durch Luis Advíncula (22.) aus. Schulz traf sechs Minuten vor Schluss, als Perus Torhüter Pedro Gallese patzte. Auch die internationale Presse war von dem deutschen Spiel nicht beeindruckt, Sky Sports schrieb zum Beispiel von einer verhinderten "Blamage". In einem Punkt waren sich aber fast alle Blätter einig. Nico Schulz hat ein überzeugendes Debüt abgeliefert. Klickt euch hier durch die Pressestimmen!

Internationale Pressestimmen: Deutschland schlägt Peru

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Nach Erdogan-Fotos: Gündogan wirkt wie befreit

Nach dem kompakten Auftritt gegen Weltmeister Frankreich hatte Löw „mehr Mut“ und „spielerische Elemente“ gegen den Weltranglisten-20. aus Südamerika gefordert. Und die DFB-Auswahl hielt sich zunächst an die Vorgaben des Bundestrainers, agierte deutlich offensiver und kam in einem unterhaltsamen Spiel durch hohes Pressing zu schnellen Ballgewinnen. Dabei war das Bemühen erkennbar, schneller zum Torabschluss zu kommen. Allerdings erwies sich die Chancenverwertung einmal mehr als großes Manko, insbesondere Marco Reus ließ bei seinem 45-minütigen Auftritt einige gute Tormöglichkeiten ungenutzt.

Auf fünf Positionen hatte Löw sein Team verändert, das aus dem Frankreich-Spiel bewährte System mit drei zentralen Mittelfeldspielern blieb aber. Joshua Kimmich agierte wieder auf der Sechs, davor kurbelten Toni Kroos und Ilkay Gündogan das Spiel an. Kroos, der erstmals die Mannschaft als Kapitän auf das Feld führte, zeigte sich zunächst sehr engagiert. Und auch Gündogan - für Leon Goretzka in die Startelf gerückt - wirkte nach dem Ende der Diskussionen um die Erdogan-Fotos wie befreit und zeigte zumindest im ersten Durchgang eines seiner besseren Spiele im DFB-Dress.

Deutschland in Noten: Die Einzelkritik gegen Peru

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Mit zunehmender Spieldauer wirkte das deutsche Spiel fahriger, ohne Linie und ohne Struktur. Auch die vielen Wechsel hemmten den Spielfluss. Löw nutzte das volle Wechselkontingent und gab Antonio Rüdiger, Julian Draxler, Nils Petersen, Thilo Kehrer, Thomas Müller und Kai Havertz Einsatzzeit. Der Neu-Pariser Kehrer, der sich gut einbrachte, und Havertz waren neben Schulz die weiteren Debütanten am Abend. Und Schulz durfte sich sogar für sein Siegtor feiern lassen, wenngleich Gallese kräftig mithalf, als ihm der Ball durch die Arme rutschte.


Hier abstimmen: Bewertet die deutschen Spieler gegen Peru!


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