Die englische Presse über den Titelgewinn von Manchester City. Die englische Presse über den Titelgewinn von Manchester City. © Getty Images/Guardian/Sun/Times
Die englische Presse über den Titelgewinn von Manchester City.

Pressestimmen: So feiert England Manchester City und Pep Guardiola 

Manchester City ist in dieser Saison die überragende Mannschaft der Premier League und stand schon lange als neuer Meister fest, zumindest in der Theorie. Nach der überraschenden Niederlage von, nun ja, Verfolger Manchester United gegen den Tabellenletzten West Bromwich Albion ist dem Team von Trainer Pep Guardiola der Titel auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen. Die englische Presse feiert die Mannschaft und den Coach.

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Kapitän Vincent Kompany feierte den Gewinn der englischen Fußballmeisterschaft mit Manchester City am Sonntag ganz entspannt in seinem Wohnzimmer und telefonierte mit Teamkollege Kevin De Bruyne. Via Livestream war Kompany auf dem Twitter-Account des Clubs zu sehen, nachdem er die entscheidende Partie im Fernsehen verfolgt hatte. Weil Manchester United sich mit 0:1 (0:0) gegen Tabellenschlusslicht West Bromwich Albion blamierte, steht Man City zum fünften Mal als englischer Meister fest. Bei 16 Punkten Vorsprung und nur noch fünf Spieltagen liegen die Skyblues uneinholbar vorn.

Die Presse in England lacht über United und glaubt, dass City die Liga über Jahre dominieren kann.

Pressestimmen: So feiert England Guardiola und Manchester City

Mit seinem Tor in der 73. Minute hatte West Broms Jay Rodriguez bei strömendem Regen im Old Trafford für die Überraschung gesorgt, mit der wohl auch Guardiola nicht gerechnet hatte. Nach Citys 3:1 (2:1) bei Tottenham Hotspur am Samstag hatte der Trainer gescherzt, er wolle lieber Golf spielen, als vor dem Fernseher zu sitzen. „Das einzige Ergebnis, das mich interessiert, ist Bogey oder Birdie“, sagte er. „Wir verlassen uns auf uns selbst.“ Das hat sich nun erledigt. Ob Guardiola wirklich Golf spielte, war zunächst unklar.

Gabriel Jesus (22.), Ilkay Gündogan (25./Foulelfmeter) und Raheem Sterling (72.) hatten am Samstag nach drei Pflichtspiel-Niederlagen in Folge Citys Minikrise beendet. Und Guardiola verteidigte seine Mannschaft vier Tage nach dem Champions-League-Aus gegen aus seiner sicht unfaire Kritik. „Die Leute sagen, es war ein riesiger Reinfall, was letzte Woche passiert ist, aber sie verstehen nicht die Realität des Fußballs“, sagte er. „Du machst in der Champions League sieben gute Spiele, ein schlechtes und du bist draußen.“

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„Die Liga ist alles“, stellte Guardiola klar und lobte: „Das Team war neun Monate lang so gut. Sie verdienen alle meinen Respekt.“ 28-mal ging Manchester City in dieser Premier-League-Saison bisher als Sieger vom Platz, dreimal spielte das Team unentschieden. Die beiden Niederlagen setzte es im Januar beim 3:4 gegen Liverpool und in der vergangenen Woche beim 2:3 gegen ManchesterUnited, das City nun ungewollt den vorzeitigen Titel bescherte.

„City war das beste Team, früher oder später hätten sie die Punkte geholt“, reagierte United-Coach José Mourinho nach der Blamage gegen West Brom gelassen, „es ist kein Drama, wenn das beste Team die Liga gewinnt.“ Gleichzeitig machte Mourinho eine Kampfansage für die kommende Saison. „Ich vertraue in meine Arbeit. Acht Titel, drei in der Premier League“, sagte er. „Ich weiß wie man gewinnt.“

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