09. Oktober 2018 / 13:57 Uhr

PSV Neumünster spielte gegen Meister Strand 08 gut mit, führte zweimal, verlor aber mit 2:4

PSV Neumünster spielte gegen Meister Strand 08 gut mit, führte zweimal, verlor aber mit 2:4

Jan-Philipp Wottge
Hasan Mercan (re, hier gegen Keeper Jonas Neumeister vom VfB Lübeck II) brachte den PSV mit 1:0 in Führung.
Hasan Mercan (re, hier gegen Keeper Jonas Neumeister vom VfB Lübeck II) brachte den PSV mit 1:0 in Führung. © Jan-Phillip Wottge
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Langsam, still und heimlich driftet der PSV Neumünster in der Fußball-Oberliga Richtung Abstiegsplatz. Trotz zweimaliger Führung gelang den Polizisten beim 2:4 gegen den Meister NTSV Strand 08 nicht der langersehnte erste Heimsieg.

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Für die Möller-Elf war es die fünfte Heimschlappe in Folge.„Gefühle geben keine Punkte“, sagte PSV-Coach Thomas Möller. Gefühlt war ein Punkt zum Greifen nah. Doch nach 95 Minuten erbeuteten die Strandpiraten alle drei Zähler, weil sie zunächst in einfacher Unterzahl zum 3:2 (86.) und in doppelter Unterzahl zum 4:2 (90.+3) trafen. Alles kein Beinbruch gegen den Meister? Denkste! Zum wiederholten Male in dieser Saison gab der PSV eine Führung aus der Hand. „Wir haben auf den Flügeln keinen Zugriff bekommen. Strand hat alle Tore nach dem gleichen Schema erzielt. Hinzu kommt deren gnadenlose individuelle Qualität“, analysierte Möller. Seine Elf war an diesem Tag über weite Strecken ein Gegner auf Augenhöhe. Allein der Lohn blieb aus. Und so geht es weiter bergab in der Tabelle, die den PSV als Zehnten ausweist, doch das ist nur die halbe Wahrheit. Schließlich werden noch drei Punkte wegen fehlender Schiedsrichter abgezogen. In der Realität steht der PSV nur wegen des besseren Torverhältnisses gegenüber dem TSV Schilksee nicht auf einem Abstiegsplatz.

„Wir müssen wachsam sein“, erklärt Möller angesichts der Heimschwäche. Es ist ein schmaler Grat, den der PSV mit seinem offensivstarken, aber defensiv anfälligen Team beschreitet. Möller billigt seiner jungen Elf Fehler zu, fordert aber gleichzeitig: „Wir müssen daraus lernen, dürfen den gleichen Fehler nicht zweimal machen. Leichtigkeit ja, Überheblichkeit nein.“ Die Anfangserfolge zum Saisonstart suggerierten ruhiges Fahrwasser, doch der Trend ist alarmierend. Vier Punkte wurden aus den letzten sechs Spielen eingefahren. Das Restprogramm der Hinrunde hat es in sich. Es geht ausnahmslos gegen Top-Acht-Teams. Einziger Lichtblick: Der PSV muss beim SV Todesfelde, SC Weiche Flensburg 08 II und dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm drei Mal auswärts ran. An die Stettiner Straße kommt nur TSB Flensburg.

„Gegen die Spitzenteams sehen wir meist ganz gut aus“, sagt Möller. Auch gegen Strand 08 mischte der PSV gut mit, stand am Ende aber mit leeren Händen da. Trotzdem versprüht der 51-Jährige Optimismus: „Wir waren ein unangenehmer Gegner. Der Erfolg stellt sich wieder ein. Wir wussten, dass es Rückschläge geben kann.“ Zu viele sollte es indes nicht mehr geben. Ansonsten gerät das Saisonziel, möglichst früh den Klassenerhalt zu besiegeln, in Gefahr.

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