13. Februar 2018 / 00:00 Uhr

Quiring: Hansa Rostocks prominentester Härtefall

Quiring: Hansa Rostocks prominentester Härtefall

Kai Rehberg
Marcin Bartczak (l.) und Hansa-Kicker Christopher Quiring sind fast zeitgleich am Ball.
Christopher Quiring (r.), zu Saisonbeginn lange verletzt, konnte sich bisher erst in fünf Liga- und einem Landespokalspiel zeigen. © Peter Krüger
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Ex-Unioner derzeit nicht mal auf der Bank – er ist nicht das einzige „Opfer“ des wachsenden Konkurrenzkampfes

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Er war einer dieser Härtefälle, die Pavel Dotchev in den vergangenen Tagen angekündigt hatte: Mittelfeldspieler Christopher Quiring saß beim jüngsten Hansa- Sieg gegen Würzburg (3:1) nicht mal auf der Ersatzbank des Rostocker Drittligisten. Der zweitliga- erfahrene Profi (130 Spiele/19 Tore für Union Berlin) musste Lukas Scherff seinen Platz im linken Mittelfeld überlassen, der vergangene Saison noch bei Regionalligist FC Schönberg kickte.

„Christopher Quiring muss entweder in der Startelf sein oder er ist positionsbedingt, auch wegen der U-23-Regel, nicht im Kader“, erklärt der Hansa-Coach, der bei jedem Spiel vier U-23-Akteure im Aufgebot haben muss. „Einer muss weichen, und momentan hat Scherff die Nase vorn.“

Quiring (27) ist das prominenteste, aber nicht das einzige „Opfer“ bei der aktuellen Kader-Auslese. Auch Mounir Bouziane (27) und Mike Owusu (22) gehörten zuletzt nicht zum 18-köpfigen Aufgebot – dafür hingegen erstmals Winter- Neuzugang Nico Rieble (22).

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Das Überangebot an Mittelfeldspielern stellt das Rostocker Trainerteam von Spieltag zu Spieltag vor schwierige Entscheidungen. Vor dem Freitag-Gastspiel in Münster meldet sich nun auch noch Amaury Bischoff (30) zurück. „Es tut weh für den Einzelnen, der draußen sitzt“, weiß Dotchev, „aber an erster Stelle geht es um die Mannschaft“.

Seinen vorübergehend Aussortierten macht der Chefcoach Mut: „Christopher Quiring ist im Moment in den Hintergrund geraten. Das heißt aber nicht, dass das so bleibt.“ Zumal in den kommenden fünf Wochen acht Spiele auf die Rostocker warten. Es wird weitere Härtefälle geben, und um einige will sich der Trainer auch persönlich kümmern. Dass alle nicht berücksichtigten Spieler am Samstag in der Mannschaftskabine waren, um zu gratulieren, hätte ihm gezeigt: Über den Erfolg können sich alle freuen.

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Ausfall bis zum Saisonende

Unterdessen musste sich Zeugwart Andreas Thiem, seit 1988 im Verein und damit der Dienstälteste im Funktionsteam der Profis, heute einer Operation an der Wirbelsäule unterziehen. Er fällt bis zum Saisonende Mitte Mai aus. Vertreten wird er von René Nagel, der in den letzten Partien bereits mit auf der Hansa-Bank saß.

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