11. Juli 2018 / 15:13 Uhr

Rabauken-Fußballcamp: Tore, Tricks und tolle Stimmung

Rabauken-Fußballcamp: Tore, Tricks und tolle Stimmung

Jan-Henrik Gantzkow
Die über 60 teilnehmenden Kinder strahlten mit der Sonne um die Wette: Auch die dritte Ausgabe des St. Paul-Fußballcamps in Heilshorn war ein voller Erfolg.
In Heilshorn machte die Fußballschule des FC St. Pauli Station, und über 60 Kinder aus dem Kreis Osterholz gingen unter professioneller Anleitung auf Torejagd und hatten Spaß. © Jan-Henrik Gantzkow
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Das „Rabauken“-Fußballcamp des FC St Pauli in Heilshorn war erneut ein Riesenerfolg

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Nicht nur bei der Weltmeisterschaft in Russland dreht sich alles um den Fußball, auch auf der Sportanlage der Sportfreunde Heilshorn ging es mächtig zur Sache. Dort machte im dritten Jahr in Folge die Fußballschule des FC St. Pauli Station, und über 60 Kinder aus dem Landkreis Osterholz gingen unter professioneller Anleitung auf Torejagd. Von Montag bis Freitag lernten die „Rabauken“ dabei die wichtigsten Grundlagen und dribbelten, schossen und grätschen, was das Zeug hält. Auch die Organisatorin Martina Schäfftlein war vom neuerlichen Erfolg des fünftägigen Trainingslagers begeistert: „Es ist einfach toll, wie gut die ganze Sache angenommen wird. Die Kooperation mit St. Pauli ist absolut unkompliziert", sagte die Heilshornerin und strahlte mit der Sonne um die Wette. Die Kinder hätten viel Spaß gehabt. "Uns als Verein ist es einfach wichtig zu zeigen, dass wir solche Angebote für den Nachwuchs machen, und natürlich hoffen wir, so auch ein wenig für uns zu werben.“

Und auch sonst waren viele glückliche Gesichter zu sehen: „Das Training hier macht total Spaß, und die Trainer sind voll cool“, bilanzierte der zehnjährige Ike Osuji. Nicht weniger enthusiastisch war sein Mitstreiter Joshua Lindemann: „Wir lernen hier total unterschiedliche und viele Dinge. Mein Papa ist Trainer, und dem habe ich schon ein paar Übungen vorgemacht", erzählte der Nachwuchskicker. Doch nicht nur das Programm auf dem Platz hatte professionelle Züge, die Jung-Kicker wurden zudem bestens umsorgt. Jeder der sechs bis 14 Jahre alten Teilnehmer bekam ein Trikotset der Kiezkicker samt Trinkflasche. Zwischen den schweißtreibenden Einheiten konnten sie sich beim Mittagessen stärken. „Es gab Nudeln, Milchreis oder Gemüseauflauf. Alles war total lecker“, berichtete der siebenjährige Clemens Schulz, kurz bevor er einen Ball ins Tor drosch.

Nicht nur mit dieser Aktion war Campleiter Jonas Schröder, der gemeinsam mit drei ausgebildeten Trainerkollegen für das bunte Programm zuständig war, hochzufrieden: „Wir waren schon überrascht, wie viele Kinder hier dabei sind. Alle waren voll dabei, die Anlage war top und das Wetter hat komplett mitgespielt. Man hat bei den Kindern eine tolle Entwicklung gesehen, und es hat uns großen Spaß gemacht“, so der Übungsleiter. Ein schöner Nebeneffekt für das Team vom Hamburger Zweitligisten war außerdem, dass einige Talente ihr Herz für die „Freibeuter der Liga“ entdeckten. „Ich bin zwar Werder-Fan, aber St. Pauli finde ich jetzt auch cool“, erklärte Mika Ahlers aus Hambergen. Und selbst sein Kumpel Ben, der eigentlich Fan des Rivalen HSV ist, gefiel es in den ungewohnten braun-weißen Farben gar nicht mal so schlecht.

Höhepunkt der Fußballwoche war dann eine abschließende Mini-Weltmeisterschaft, bei der die Kids einem Land zugeteilt wurden und ihren großen Idolen aus den Nationalmannschaften Deutschlands, Frankreichs oder Kroatien nacheiferten. Bei allem Ehrgeiz stand aber auch hier der Spaß im Vordergrund, und die zahlreichen anwesenden Eltern hatten ihre helle Freude. „Es ist einfach eine schöne Sache. Die Kinder lernen viel und helfen sich trotz des Altersunterschieds immer. Abends gehen sie dann total kaputt, aber glücklich ins Bett“, lobte Iris Brau die Veranstaltung, die nach dem erneuten Erfolg auch im nächsten Jahr einen festen Platz im Terminkalender aller fußballbegeisterten Kinder haben dürfte.

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