13. September 2018 / 06:48 Uhr

HSV-Chef Ralf Becker: "Müssen aufhören, von der Vergangenheit zu träumen"

HSV-Chef Ralf Becker: "Müssen aufhören, von der Vergangenheit zu träumen"

Redaktion Sportbuzzer
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HSV-Sportvorstand Ralf Becker ist zufrieden.
HSV-Sportvorstand Ralf Becker ist zufrieden. © Getty
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Konservativ wie selten gab sich der Hamburger SV auf dem Transfermarkt. Eine neue Strategie für die Zukunft? Sportvorstand Ralf Becker erklärt, wie der Bundesliga-Absteiger wieder ins Oberhaus zurückkehren will.

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Personelle Konstanz auf der Trainerbank, relativ wenig Bewegung im Kader - beim Hamburger SV wurde überraschend konservativ auf den erstmaligen Abstieg aus der Bundesliga reagiert. Zwar konnte der neue Sportvorstand Ralf Becker insgesamt 19 Millionen Euro für Spielerverkäufe einnehmen, gab im Gegenzug aber nur 2,1 Millionen Euro für neue Profis aus - trotzdem hat sich der Kader nicht verschlechtert.

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Ist das der neue Hamburger Weg? „Es war wichtig, runterzuschrauben und Fußballer zu entdecken, die noch nicht so teuer sind, aber großes Potenzial haben“, erklärte der ehemalige Kieler in einem Interview mit transfermarkt.de und fügt hinzu: "Wir dürfen nicht mehr in der Vergangenheit leben, müssen aufhören, davon zu träumen."

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Das gelte vor allem für neue Spieler. "Wir brauchen Leute, die dafür brennen und dafür sorgen wollen, dass es auch wieder erfolgreichere Zeiten gibt", sagte Becker. Wie Trainer Christian Titz, der seine Spieler mit Zitaten von Michael Jordan motiviert.

Narey-Transfer: "Man muss auch mal Geld ausgeben"

Das meiste Geld gab der 47-Jährige, der Holstein Kiel in der Vergangenheit zu einem Topverein der 2. Bundesliga formte, für den früheren Fürther Kheled Narey aus. Der 24-Jährige kostete 1,7 Millionen Euro Ablöse.

Eine Investition, die sich bezahlt gemacht hat: Narey gehört beim HSV zu den Shootingstars, erzielte nach einer starken Vorbereitung schon zwei Tore in den ersten drei Saisonspielen und hat sich auf der rechten Seite zur Stammkraft entwickelt. Becker: "Für einen Spieler, der uns von der Qualität her richtig guttut, muss man auch mal Geld ausgeben. Das war bei ihm der Fall.“


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