24. Mai 2018 / 10:22 Uhr

Ralf Rangnick wird selbst Trainer bei RB Leipzig

Ralf Rangnick wird selbst Trainer bei RB Leipzig

Guido Schäfer
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Von außen scheint es, als käme die Spielersuche von RB-Leipzig-Sportdirektor Ralf Rangnick nicht recht voran.
Nun also doch: Ralf Rangnick übernimmt bei RB Leipzig nach der Trennung von Ralph Hasenhüttl den Posten des Cheftrainers © Christian Modla
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Überraschendes Comeback: Der 59-Jährige übernimmt nach der Trennung von Ralph Hasenhüttl neben der Funktion des Sportdirektors auch den Posten des Cheftrainers. 

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Leipzig. Nun also doch: Ralf Rangnick kehrt bei RB Leipzig auf die Trainerbank zurück. Nach exklusiven SPORTBUZZER-Informationen übernimmt der Sportdirektor nach der Trennung von Ralph Hasenhüttl das Zepter als Chefcoach beim Fußball-Bundesligisten. Der 59-Jährige hatte noch vor einigen Tagen genau das ausgeschlossen. Nun das erneute Comeback.

Offiziell bestätigen wollte der Verein die Nachricht am Donnerstag nicht. Eine Entscheidung in der Trainerfrage sei noch nicht gefallen, hieß es lediglich.

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Bereits nach der Trennung von Coach Alexander Zorniger und einem Intermezzo von Achim Beierlorzer vor drei Jahren hatte der Sportdirektor das Traineramt bei den Rasenballern vorübergehend selbst übernommen. In der Saison 2015/2016 führte Rangnick den Verein zum Aufstieg von der zweiten in die erste Bundesliga. Anschließend wurde Hasenhüttl als Trainer verpflichtet und qualifizierte sich mit RB als Vizemeister direkt im ersten Jahr für die Champions League.

Nach dem überraschenden Aus des Österreichers vor gut einer Woche stand RB plötzlich ohne Trainer für die neue Saison da. Rangnick und RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hatten Hasenhüttl keine Verlängerung seines 2019 auslaufenden Vertrags angeboten, was für den Coach Voraussetzung für eine weitere Zusammenarbeit gewesen wäre. Der 50-Jährige bat daraufhin um die vorzeitige Auflösung seines Vertrags.

Zuletzt waren Roger Schmidt (Beijing Guoan), Marco Rose (FC Salzburg), Zsolt Löw (RB-Co-Trainer) und auch Julian Nagelsmann (TSG Hoffenheim) als mögliche Kandidaten für den Trainerposten bei RB gehandelt worden. Die Zeit für die Nachfolgersuche drängte: Mit der Qualifikation für die Europa League beginnt für RB die Saison bereits am 26. Juli – nur elf Tage nach dem Finale der Fußball-WM.

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