29. November 2017 / 18:24 Uhr

Rallye Dakar statt Shanghai SIPG: Star-Trainer André Villas-Boas tritt zurück

Rallye Dakar statt Shanghai SIPG: Star-Trainer André Villas-Boas tritt zurück

Sönke Gorgos
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Will bei der Rallye Dakar starten: Star-Trainer André Villas-Boas.
Will bei der Rallye Dakar starten: Star-Trainer André Villas-Boas. © Getty
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Motorsport statt Fußball: Der portugiesische Starcoach, der schon Chelsea und die Spurs coachte, setzt ungewöhnliche Prioritäten und startet im Januar bei der weltbekannten Wüstenrallye in Südamerika.

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Irre Geschichte aus China!

André Villas-Boas tritt als Trainer des chinesischen Erstligisten Shanghai SIPG zurück - um bei der Rallye Dakar an den Start gehen zu können. Das berichtet der Daily Telegraph. Als Beifahrer seines Landsmannes Ruben Faria wird der Portugiese Anfang an der in Südamerika stattfindenden Rundfahrt (6. bis 20. Januar) teilnehmen. Villas-Boas startet für das Team Overdrive in einem Toyota Hilux.

Der Portugiese hatte sich in den vergangenen Jahren auch in Europa einen Namen gemacht, coachte den FC Porto (2010/11), den FC Chelsea (2011/12) sowie Tottenham Hotspur (2012/13) und Zenit St. Petersburg (2014-2016), ehe er im vergangenen Jahr nach China wechselte. Im Herbst 2016 wurde er unter anderem beim VfL Wolfsburg gehandelt.

Villas-Boas hat Motorsport-Erfahrung

Villas-Boas, der in Portugal und Russland jeweils Meister und Pokalsieger wurde, hat bereits Motorsport-Erfahrung. Der 40-Jährige ist ein begeisterter Motorradfahrer, Onkel Pedro fuhr bereits in den 1980er-Jahren bei der Dakar. Auf Empfehlung eines Freundes verzichtete er allerdings darauf, mit einem Motorrad an den Start zu gehen, dies sei zu gefährlich. Die Dakar wird seit Jahrzehnten immer wieder von Todesfällen überschattet, vor allem Motorradfahrer sind dabei besonders gefährdet.

"Ich habe mit meinem Freund Alex Doringer, dem Manager vom KTM Team, gesprochen, und er sagte mir, dass ich über ein Jahr Vorbereitung brauchen würde und es besser wäre, ein Auto zu nehmen. Also habe ich das Team Overdrive kontaktiert, und hier bin ich", sagt Villas-Boas vor der Rundfahrt, die auf 14 Etappen durch Argentinien, Bolivien un Peru führen wird und im argentinischen Cordoba im Norden des Landes zu Ende gehen wird.

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