25. Mai 2018 / 10:01 Uhr

Rangnicks Trainer-Comeback bei RB Leipzig schlägt hohe Wellen

Rangnicks Trainer-Comeback bei RB Leipzig schlägt hohe Wellen

Guido Schäfer
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Zum zweiten Mal vom Sportdirektor zum Trainer: Ralf Rangnick.
Zum zweiten Mal vom Sportdirektor zum Trainer: Ralf Rangnick. © dpa
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Gute Erinnerungen an die letzte Amtszeit: RB-Sportdirektor streift mangels Alternativen nochmal den Trainingsanzug über.

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Diese Donnerstag-Früh-Meldung der Leipziger Volkszeitung schlug ein wie ein Vollspann-Elfmeter von Johan Neeskens: Ralf Rangnick ist auf der Suche nach einer 1a-Lösung nach dem Abgang/Weggang von Ralph Hasenhüttl nicht fündig geworden und muss notgedrungen selbst in den Cheftraineranzug schlüpfen! Und sofort fragten sich Millionen Menschen: Kann das sein? Die Rasenballer wurden mit nationalen und internationalen Anfragen eingedeckt, der Boss der RB-Kommunikationsabteilung, Florian Scholz, teilte mittags mit: „Es gibt keinen neuen Stand, alles ist offen. Die Meldung können wir nicht bestätigen.“ Das könnte sich ändern.

DURCHKLICKEN: Mal als Trainer, mal als Sportdirektor. Ralf Rangnicks Karierre bei RB Leipzig in Bildern.

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Nach Recherchen dieser Zeitung läuft die Chose aktuell ähnlich problembeladen wie im Mai 2015. Damals suchte Sportdirektor Rangnick händeringend nach einem Nachfolger für Alexander Zorniger respektive Achim Beierlorzer. Markus Weinzierl, Thomas Tuchel und Ralph Hasenhüttl konnten/wollten (noch) nicht, eine Variante mit dem blutjungen Mainzer U23-Trainer Sandro Schwarz wurde durchgespielt und wieder verworfen. Alsdann kam Rangnick auf den Trichter, dass besondere Situationen besondere Maßnahmen erfordern und gab sein Comeback als Fußball-Lehrer. Der erfahrene Coach führte die auf eine Saison begrenzte Mission zu einem guten Ende und die Roten Bullen in die Bundesliga. RB-Fußballer wie Dominik Kaiser und Marcel Halstenberg schwärmten vom Jahr mit RR, lobten dessen unverblümt-unaufgeregte Ansprache und die Gewaltenteilung zwischen Rangnick und Co-Trainer Zsolt Löw.

Wiederholt sich Geschichte?​

Wenige Tage vorm entscheidenden 2:0 gegen Karlsruhe hatte RB den Cheftrainer für die Bundesliga-Spielzeit 2016/2017 an Land gezogen: Hasenhüttl. Ralph hatte Ralf im zweiten Anlauf sein Ja-Wort gegeben.

Jetzt nimmt ein zweites Rangnick-Comeback auf der Trainerbank Formen an. Wieder ein Comeback, das in Ermangelung an überzeugenden bzw. machbaren Alternativen alternativlos ist. Wieder ein Comeback, das die 2015/2016er-Konstellation Cheftrainer Rangnick, 59, und Co-Trainer Zsolt Löw, 48, beinhalten soll. Die beiden kennen und schätzen sich seit Jahren, sind dicke Tinte. Falls Löw lieber mit/unter Thomas Tuchel arbeiten möchte, muss Paris eine Ablöse abdrücken und sich Rangnick eine neue rechte Hand wachsen lassen.

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Trainer Rangnick? Muss das sein? Aber ja doch, wenn die gehandelten Marco Rose, Roger Schmidt oder auch Julian Nagelsmann (noch) nicht wollen oder können. Der Trainer Rangnick ist über alle Zweifel erhaben. Und: Potenzielle Neuzugänge wollen hinsichtlich ihres neuen Trainers klare Bilder sehen. Als Sportdirektor Rangnick 2015 an Willi Orban baggerte, fragt der Lauterer Bub sinngemäß: „Wer Trainer, Herr Rangnick?“ Der sinngemäß: „Er steht vor dir, Willi.“ Und er sagte ja, der Willi.

Neues vom Transfermarkt: Mukiele soll kommen​

Von der Trainerfront an die Transferfront. Der Deal mit Nordi Mukiele, 20, und dem französischen Erstligisten HSC Montpellier ist nahezu perfekt. Mukiele ist gelernter Innenverteidiger. Auch Bernardo, 22, ist gelernter Innenverteidiger, musste/durfte bei RB aber als Links- und Rechtsverteidiger ran. Jetzt will er sich clubtechnisch verändern und hat eine Offerte aus Mainz vorliegen. Die Vereine sprechen in diesen Stunden über Geld. Gestern endeten Geldgespräche im Fall Benno Schmitz. Der 22-Jährige wechselt zum 1. FC Köln – Vertrag bis 2022.

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