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Raphael Kopp erhält als „Held der Woche“ mehr als 50 Prozent der Stimmen

Kathrin Lienig
Als Fußballer „Held der Woche“ geworden, als Radballer hat Raphael Kopp (r.) die WM-Teilnahme im Visier. © Schneemann

Erstmals hat ein Fußballer bei der Abstimmung des Online-Portals **SPORT**BUZZER zum „Held der Woche“ die 50-Prozent-Marke geknackt: Raphael Kopp vom SV Eintracht Hahle wurde mit 51,1 Prozent für seine drei Treffer im Kreisliga-Heimspiel gegen den SSV Neuhof belohnt.

266 der insgesamt 521 Klicks erhielt der Stürmer. Der zweitplatzierte Muhidin „Aco“ Pelesic vom SC Hainberg IV, der absichtlich einen unberechtigten Handelfmeter daneben geschossen hatte, bekam 85 Stimmen (16,3 Prozent).

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Freude herrschte nicht nur bei dem Sieger, auch der Vorsitzende des SV Eintracht Hahle, Michael Holzapfel, kommentierte den Sieg: „Es ist toll, einen Helden der Woche im Team zu haben. Natürlich freuen wir uns über eine Kiste Weizenbier und Knabbergebäck.“ Das hatte Kopp dem Team versprochen, wenn es mit dem Abstimmungserfolg in dieser Woche klappen sollte.

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Die bisherigen Helden der Woche in Göttingen

Sören Anhuef (TSV Nesselröden) © r
Sven Heinrich (SV Bilshausen) © Helge Schneemann
Felix Saar vom SV Rotenberg © Arne Hoffschlaeger
Niklas Pfitzner (SC Hainberg) © Peter Heller
SPORTBUZZER-Held der Woche: Matthias Regenhardt. © r

Dass der Obernfelder, der zurzeit in Göttingen wohnt, treffsicher ist, hat er in der Vergangenheit schon oft bewiesen. In der 1. Kreisklasse hat er knapp 60 Tore geschossen und war damit maßgeblich am Aufstieg des SV Eintracht beteiligt. Danach folgten 40 in der ersten Kreisliga-Saison, 20 in der zurückliegenden. „Wenn ich in dieser Saison wieder auf 20 kommen würde, wäre ich froh. Ich werde nicht mehr so viele Spiele machen“, berichtet der 30-Jährige.

Seine Konzentration liegt sportlich zurzeit auf Radball. Gemeinsam mit André Kopp bestreitet er in den nächsten Wochen zwei wichtige Turniere, bei denen es um Punkte für die WM-Qualifikation geht. „Ich wäre in Belgien gern dabei, zumindest als Ersatzmannschaft. Wir haben das Pech, dass der amtierende Weltmeister aus Deutschland und damit aus den eigenen Reihen kommt. Da wird es schwer, vorbei zu kommen“, berichtet Raphael Kopp.

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Privat ist der seit Dezember 2017 standesamtlich und seit dem Sommer kirchlich verheiratete Sportler ebenfalls stark eingespannt. Das Ehepaar baut in Obernfeld ein Haus. „Nach einem Arbeitstag und den anschließenden Stunden auf dem Bau sowie drei Radball-Trainingseinheiten pro Woche versuche ich freitags immer noch mal bei den Fußballern vorbeizuschauen und zu kicken. Dieses Hobby macht mir ja auch viel Spaß“, sagt der Maschinenbau-Konstrukteur bei Mahr, dessen Herz in der Bundesliga für den FC Bayern München schlägt. „Ich bin kein Erfolgsfan. Mein erstes Trikot hatte ich schon mit vier, fünf Jahren.“

Kai-Christian Haase ist der neue Held der Woche ©R

So treu er über Jahrzehnte dem Rekordmeister geblieben ist, so treu ist er auch seinem Heimatverein. „Ich habe in Obernfeld das Fußballspielen gelernt und werde beim SV Eintracht Hahle, zu dem die Obernfelder seit der Fusion 2014 gehören, auch meine Laufbahn beenden.“ Wann das sein wird, weiß der Stürmer, der sich als „nicht der Laufstärkste und technisch Begnadetste“ bezeichnet, aber noch nicht.

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