07. November 2018 / 16:24 Uhr

Held der Woche: Raphael Kopp führt Torschützenliste an

Held der Woche: Raphael Kopp führt Torschützenliste an

Kathrin Lienig
Scheut auch keinen Zweikampf: Hahle-Stürmer Raphael Kopp (hinten).
Scheut auch keinen Zweikampf: Hahle-Stürmer Raphael Kopp (hinten). © Schneemann
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Die Kiste Bier für die Mannschaftskameraden hat schon auf dem Einkaufszettel gestanden, als Raphael Kopp am Telefon zum zweiten Mal binnen zwei Monaten erzählte, wie er es erneut geschafft hat, „Held der Woche“ zu werden.

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Vier Tore beim Kreisliga-Sieg des SV Eintracht Hahle gegen GW Hagenberg haben dem Stürmer 38,9 Prozent der Stimmen gebracht. Souverän führt der 30-Jährige die Torjäger-Liste der Liga mit bislang 20 Saisontreffern an.

„Wenn ich im Spiel dann einmal das Tor gefunden habe, kann ich oft auch nachlegen. Ich bin aber auch dafür bekannt, dass ich gern mal hundertprozentige Chancen versiebe“, erzählt der Fußballer, der sich auch auf dem Radball-Spielfeld wohlfühlt. In diesem, in seinem Heimatort Obernfeld fest verwurzelten Sport, ist gerade Pause. Als Dritter bei den Deutschen Meisterschaften konnte er mit seinem Teamkollegen André Kopp nicht das WM-Ticket lösen und hat erst einmal eine Pause eingelegt. Im Januar geht es hier in der Bundesliga weiter.

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Ein Spiel steht mit dem SV Eintracht Hahle vor der Winterpause noch auf dem Spielplan, am kommenden Sonntag wird in Obernfeld um 14 Uhr das Nachbarduell gegen den FC Höherberg angepfiffen. Bei der 0:1-Hinspielniederlage am ersten Spieltag war Kopp nicht dabei, in der ersten Rückrunden-Partie wird er auflaufen. „Wir haben zu unseren Nachbarn guten Kontakt. Ich hätte bei diesem schönen Wetter und den guten Bedingungen gern noch ein bisschen länger gespielt“, sagt der Stürmer, der die Hallensaison in diesem Jahr auslassen wird. „Früher habe ich gern in der Halle gespielt, zuletzt nur noch mit Widerwillen. Im vergangenen Jahr bin ich da verletzt rausgegangen“, berichtet der Maschinenbau-Konstrukteur. Da bleibt mehr Zeit, am Haus in Obernfeld weiter zu bauen. „Zehn Monate brauchen wir wohl noch, bis wir drin wohnen.“

Bis dahin wird er mit der Eintracht den Klassenerhalt wahrscheinlich geschafft haben. Den hatte sich das Team auf die Fahnen geschrieben. Als Tabellenfünfter sind Kopp und seine Mitspieler auf einem sehr guten Weg.

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