Hainberger Hoffnungsträger mit Torriecher: Niklas Pfitzner (blaues Trikot). © Pförtner

Rasante Entwicklung

Niklas Pfitzner, Torjäger des SC Hainberg, ist Tageblatt-Sportler der Woche:

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Göttingen. Einen Senkrechtstart wie den von Niklas Pfitzner beim SC Hainberg gibt es nicht alle Tage. Gleich in seiner ersten Saison in der Bezirksliga-Elf katapultierte sich der 20-Jährige mit 24 Treffern an die Spitze der Torjägerliste seines Teams. Damit belegt er den dritten Platz beim Tageblatt-Torjäger-Pokal – gemeinsam mit Björn Denecke vom TSV Bremke/Ischenrode – und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Hainberger die Bezirksliga-Tabelle mehrere Wochen anführten und die Serie auf Platz vier abschlossen, punktgleich mit dem Dritten SCW.
Die starke Saison krönte Pfitzner mit vier Treffern beim 5:1-Erfolg gegen den FC Grone im vorletzten Spiel. „Eigentlich hätte ich acht Tore machen müssen, aber weil ich vorher eine Woche lang auf Langeoog nur abgehangen und nicht trainiert habe, hatte ich ab der 60. Minute Krämpfe und habe so gut wie nichts mehr zustande gebracht“, erzählt er. „Das ärgert mich schon, weil ich mich sonst beim Torjäger-Pokal von Denecke abgesetzt hätte.“
Für die Top-Platzierung des SC Hainberg, der in der Vorsaison noch um den Klassenverbleib hatte bangen müssen, macht der gebürtige Göttinger aber nicht seinen Torriecher verantwortlich, sondern die konstant gute Leistung der homogenen Mannschaft und vor allem die fachlichen und menschlichen Qualitäten von Coach Carsten Langar. „Für mich ist Carsten der beste Trainer Göttingens. Bei ihm habe ich mich unglaublich weiter entwickelt. Ich bin sicher, dass er mir noch viel mehr beibringen kann und auch die Mannschaft weiter voranbringt“, sagt Pfitzner, der an der Georgia Augusta im zweiten Semester Sport auf Lehramt studiert.
Langar hatte Pfitzner nach seiner Amtsübernahme aus der zweiten Mannschaft ins Bezirksliga-Team geholt und dort zum Stammspieler gemacht. „Eigentlich habe ich mich nie als Torjäger gesehen. Ich habe immer Zehner gespielt und mache das auch weiterhin. Doch in den ersten Spielen habe ich sechs Tore geschossen, und plötzlich war ich in der Torjäger-Rolle“, sagt der 20-jährige lachend.
Für ihn ist es keine Frage, dass er auch in der nächsten Saison auf den Zietenterrassen spielt. „Ich bin mein Leben lang Hainberger gewesen und hatte immer gehofft, dass ich mal zusammen mit meinem Vater in einer Mannschaft spielen kann“, erinnert er daran, dass auch André Pfitzner viele Jahre lang Leistungsträger im Bezirksliga-Team war. Für die Pfitzners bedeutet Freizeit, sich im SC Hainberg zu engagieren. Niklas hat nicht nur seit dem fünften Lebensjahr alle Jugendteams durchlaufen, sondern trainiert seit fünf Jahren selbst eine Mannschaft, die er von der G- bis aktuell in die D-Jugend geführt hat. Außerdem kümmert er sich ehrenamtlich um die Vermietung der Fun-Sporthalle auf den Zietenterrassen.mig

SC Hainberg Bezirksliga Bezirk Braunschweig 4 (Herren) Region/Göttingen-Eichsfeld SC Hainberg (Herren)

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