Madeline Gieseler gegen Anne-Kathrin Helms. Gieseler schoss erst den Führungstreffer und musste kurze Zeit später verletzt ausgewechselt werden, Madeline Gieseler gegen Anne-Kathrin Helms. Gieseler schoss erst den Führungstreffer und musste kurze Zeit später verletzt ausgewechselt werden, © Agentur 54°
Madeline Gieseler gegen Anne-Kathrin Helms. Gieseler schoss erst den Führungstreffer und musste kurze Zeit später verletzt ausgewechselt werden,

Ratekaus Frauen triumphieren im TSV-Duell

Wehmutstropfen - Madeline Gieseler musste verletzt ausgewechselt werden.

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Rasanter Flutlicht-Kick im Dauerregen auf Kunstrasen am Krummen Weg: Mit einem 3:2 (3:2) im Verfolgerduell beim Lübecker Aufsteiger TSV Siems erkämpften sich die Oberliga-Frauen des TSV Ratekau den dritten Saisonsieg und verdrängten die Gastgeberinnen zumindest vorerst wieder vom zweiten Tabellenplatz.  

Dabei fielen die ersten drei Tore vor gut 60 am Ende ebenfalls durchnässten Fans binnen knapp 240 Sekunden: Den Blitz-Rückstand durch Stefanie Lumma (2.) egalisierte Mandy Scheer (3.), ehe Madeline Gieseler (4.) das 1:2 erzielte. Martha Thomaschewski (32.) konnte für die Siemserinnen mit ihrem sechsten Saisontreffer zwar erneut ausgleichen, doch Lisa Bergmann (41.) verhalf den Ostholsteinerinnen zur glücklichen, aber nicht gänzlich unverdienten 3:2-Pausenführung. Diese musste das Team von Trainer Maik Lietzau jedoch teuer bezahlen, da Madeline Gieseler wegen einer Schulterverletzung ausschied und nach 38 Minuten durch Lisa Bergmann ersetzt wurde. Bereits vier Minuten zuvor hatte Sina Schöning den Platz der Ex-Eichholzerin Sirin Guetari eingenommen.

Im zweiten Abschnitt wogte das Geschehen zwar hin und her. Aber dass bis zum Abpfiff um 20.19 Uhr kein weiteres Tor mehr fiel, war auch beiden Keeperinnen zu verdanken: Im Siemser Kasten ließ Johanna Jacobi nichts mehr anbrennen, während Jelena Nogovic das Ratekauer Tor vernagelte.

Bei allem Frust über die zweite Niederlage im zweiten Duell mit Ratekau (bereits zum Saisonstart gab's auswärts ein 0:2) räumte Siems-Coach Kambiz Tafazoli ein:  "Ein 3:3 wäre zwar drin gewesen, aber Ratekau hätte in der zweiten Halbzeit auch das 4:2 machen können. Insofern ist das Ergebnis eigentlich auch schon ganz okay. Auf alle Fälle haben beide Teams bei diesem offenen Schlagabtausch aber Werbung für den Frauenfußball gemacht." Sein glücklicher Ratekauer Kollege Maik Lietzau befand: "Bei einem solchen Dreckswetter nach packenden 90 Derby-Minuten als Sieger vom Platz zu gehen, das hat schon was! Es war gerade in der zweiten Halbzeit ein schwieriges Spiel, gerade weil Siems dieses Mal vollkommen anders gestanden hat. Aber am Ende geht der Sieg für uns in Ordnung. Gerade auch, weil wir eine Menge Chancen haben liegen lassen."

Von Andreas Oelker

Region/Lübeck Kreis Ostholstein Kreis Lübeck TSV Siems TSV Ratekau TSV Ratekau (Frauen) SG Siems-Dänischburg (Frauen)

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