09. September 2018 / 19:46 Uhr

Raus mit Applaus: Hansa Wittstock unterliegt dem Ludwigsfelder FC

Raus mit Applaus: Hansa Wittstock unterliegt dem Ludwigsfelder FC

Marius Böttcher
Der Kampf stimmte bei Christoph Raasch (r.) und seinen Wittstockern.
Der Kampf stimmte bei Christoph Raasch (r.) und seinen Wittstockern. © Marius Böttcher
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AOK-Landespokal: Die Schützlinge von Trainer Jörg Lutter bieten dem Oberligisten lange Paroli.

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Hansa Wittstock – Ludwigsfelder FC 0:4 (0:2). Tore: 0:1 Markus Goede (13.), 0:2 Toni Hager (23.), 0:3 Christopher Lemke (84.), 0:4 Toni Hager (86.). Gelb-Rote Karte: Tommy Hordan (90., wdh. Foulspiel, Hansa).

„Wenn man gegen so einen Gegner seine Möglichkeiten nicht nutzt, dann hast du einfach keine Chance“, fasst Jörg Lutter in wenigen Worten die Geschehnisse vom Samstagnachmittag im Wittstocker Stadion des Friedens gut zusammen. Der Hansa-Trainer konnte mit  seiner jederzeit engagierten Truppe eigentlich recht zufrieden sein, letztlich unterlag der Landesligist gegen den zwei Klassen höher spielenden Oberliga-Vertreter aber verdient mit 0:4. „Wir waren in der ersten Halbzeit zu ängstlich, wie die Maus vor der Schlange“, resümiert der Coach.

Gegen den Oberliga-Vertreter müssen sich die Hanseaten mit 0:4 geschlagen geben.

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Die Dossestädter wollten gegen das Team von LFC-Trainer Volker Löbenberg lange „die Null“ halten. Schon nach 13 Minuten lief man jedoch einem Rückstand hinterher, Markus Goede netzte für die favorisierten Gäste ein, die zehn Minuten später durch Toni Hager bereits für klare Verhältnisse sorgten. Goede hätte kurze Zeit später bereits für die Entscheidung sorgen können, fand vom Elfmeterpunkt aber seinen Meister in Hansa-Keeper Kevin Apitz. Der verschossene Strafstoß war wie ein Weckruf für den Gastgeber, der sich fortan mehr nach vorn traute. Ein Kopfball von Tommy Hordan flog noch vor der Pause nur knapp am Pfosten vorbei. „Wir wollten mit Elan aus der Kabine kommen und hätten den Gegner mit dem 1:2 vielleicht ins Wanken gebracht“, glaubt Lutter.

Chancen waren nach dem Seitenwechsel durchaus da, der Anschluss oder sogar ein Ausgleich seien nicht unmöglich gewesen. Christopher Michaelis setzte einen Strafstoß neben das Tor, anschließend vergab der eingewechselte Hannes Monschau aus Nahdistanz per Kopf. In den Schlussminuten bestrafte der Gast, der immer mehr Lücken fand, die schwache Ausbeute der Wittstocker mit zwei weiteren Treffern, wobei Kevin Apitz bereits zuvor mehrfach glänzend parieren konnte. „Ein großes Lob muss ich der Schiedsrichterin Sandra Stolz aussprechen. Ihr merkt man die Klasse an“, so Lutter.

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