Rudi Völler und Oliver Mintzlaff in Leipzig Oliver Mintzlaff (rechts) bei einer Unterhaltung mit Leverkusens Rudi Völler: Der RB-Geschäftsführer freut sich auf das internationale Geschäft. © dpa
Rudi Völler und Oliver Mintzlaff in Leipzig

RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff nennt aktuelle Spielzeit „eine Wahnsinnssaison“

Wissenswertes aus der prominent besetzten LVZ-Loge: RB kauft Stadion, stellt einen Direktor für Internationalisierung ein, verpflichtet Verstärkung für die kaufmännische Leitung.

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Leipzig. Hoher Besuch in der eh schon prominent besetzten LVZ-Loge im sechsten Stock der Red-Bull-Arena: RB-Geschäftsführer und -Vorstand Oliver Mintzlaff stand kurz vorm Anpfiff der Freiburg-Partie LVZ-Chefreporter Guido Schäfer Rede und Antwort, bestätigte dabei unter anderem die exklusive LVZ-Botschaft vom Sonnabend, wonach die RB-Bauvoranfrage bezüglich einer Kapazitätserweiterung der Red-Bull-Arena von den beteiligten städtischen Ämtern positiv beschieden worden ist. „Ich habe ähnliche Informationen“, lächelte Mintzlaff in die Runde.

Der entsprechende Bescheid geht dem Zweiten der Bundesliga noch in dieser Woche zu. Dem Ausbau von 43 000 auf 57 000 Zuschauern steht demnach nichts mehr im Weg. Spätestens im Juni erfolgt dann die Eigentumsübertragung des Stadions von Michael Kölmel auf RB Leipzig. Dabei wechseln einige Millionen Euro weniger als die bisher kursierenden 70 Millionen Euro den Besitzer. Kölmel gehörte übrigens auch zu den Gästen in der Loge, die einer Umkleidekabine nachempfunden ist. Wie auch Karl Baedeker, Vorsitzender Aufsichtsrat der Madsack Mediengruppe und Miteigentümer. Baedeker weilte erstmals in der RB-Arena, war begeistert von Stimmung und Spiel. Gesichtet außerdem: Björn Steigert, Geschäftsführer der Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft, der stellvertretende LVZ-Chefredakteur André Böhmer, Konsum-Vorstand Dirk Thärichen, Sachsens Fußball-Chef Hermann Winkler, DFB-Vize Erwin Bugár, Trockenbauer Thomas Niehoff, Stahlbauer Matthias Gabler.

Oliver Mintzlaff freut sich aufs internationale Geschäft

Letzterer hat im fernen Kunming den ersten RB-Fanclub Chinas aus der Taufe gehoben: „The Red Flying Bull Kunming“. Apropos Fernost: RB stellt in Kürze einen Direktor für Internationalisierung ein. Der Neue soll die internationale Vermarktung der Rasenballer vorantreiben. Im Fokus zunächst: Der asiatische und lateinamerikanische Markt. Weitere Personalien: Ab 1. Mai verstärkt Matthias Reichwald die Geschäftsstelle, er übernimmt die kaufmännische Leitung. Mintzlaff, 41, und Reichwald, 44, kennen sich von ihrer gemeinsamen Zeit beim Sportartikelhersteller Puma. Am 1. Mai steigt auch Per Nilsson, 34, bei RB ein. Als Assistent von Sportdirektor Ralf Rangnick, 58. Ein 24/7-Fulltime-Job für Nilsson, der einst in Hoffenheim unter Rangnick Fußball gespielt hat.

Logen-Gast Mintzlaff nennt die aktuelle Spielzeit „eine Wahnsinnssaison“, freut sich aufs internationale Geschäft. „Wir alle wollen jetzt die direkte Champions-League-Qualifikation.“

Übrigens: RB hat den Vertrag mit VIP-Caterer Dietrich Enk um zwei Jahre verlängert. Auch bei Wurst und Bier für die Fans setzt der Verein auf Kontinuität und bis 2019 aufs Chemnitzer Gastro-Büro. Diese beiden Neuigkeiten wollte Mintzlaff nicht bestätigen.

Passend zum Thema: Noch-Stadion-Besitzer Michael Kölmel bleibt Herr und Gebieter in der Arena Leipzig, sucht einen Namenssponsor für die top frequentierte gute Stube – und trennt sich vom langjährigen Hallen-Caterer Thomas Reiche. Kölmel: „Wir machen das künftig selbst.“

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