RB Leipzig bejubelt den Treffer zum 1:0 von Jean-Kevin Augustin. RB Leipzig bejubelt den Treffer zum 1:0 von Jean-Kevin Augustin. © Imago
RB Leipzig bejubelt den Treffer zum 1:0 von Jean-Kevin Augustin.

RB Leipzig bricht Frankfurts starke Auswärtsserie

Das Sturmduo Augustin und Werner sorgt für den dritten Saisonsieg von RB Leipzig. Ein Ex-Bulle macht es in der Schlussphase allerdings noch einmal spannend.

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Leipzig. Aufatmen nach zwei Bundesligaspielen ohne Sieg: RB Leipzig feiert in einer am Ende unnötig spannenden Partie gegen Eintracht Frankfurt den dritten Saisonsieg. Das Sturmduo Jean-Kevin Augustin und Timo Werner erzielt die Tore zum 2:1 (1:0)-Sieg gegen das bis dato auswärts ungeschlagene Team aus Hessen. Für die Eintracht trifft der Ex-Leipziger Ante Rebic. Die Roten Bullen klettern dank des Erfolgs vor mehr als 40.000 Zuschauern zunächst auf den sechsten Platz.

RB-Coach Ralph Hasenhüttl meinte nach dem Abpfiff: „Ich habe eine sehr gute erste Halbzeit von uns gesehen, weil wir es diesmal gegen einen tiefstehenden Gegner geschafft haben, mehr Chancen zu erarbeiten und Lösungen zu finden. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel dann ein bisschen offener. Der Gegner hat dann auch mehr nach vorne getan und ist mit den Wechseln immer stärker geworden. So mussten wir bis zum Schluss unnötiger Weise zittern.“

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Sein Gegenüber Niko Kovac sagte: „Der Druck von RB war in der ersten Halbzeit klar zu sehen. Wir waren nach vorne nicht präsent, das war nicht so geplant. In der zweiten Halbzeit waren wir besser, haben den Leipzigern auch Paroli geboten und hätten mit etwas Fortune noch etwas mitnehmen können, weil wir körperlich nachlegen konnten.“

Erneute, aber etwas kleinere Rotation

Nach der Riesen-Rotation vom Dienstag gegen Augsburg mit neun Wechseln, nimmt Trainer Ralph Hasenhüttl diesmal sechs Änderungen vor. Die eigentlichen Stammspieler Gulacsi, Klostermann, Upamecano, Forsberg, Ilsanker und Augustin kehren zurück ins Team. Kampl muss wegen Problemen im Sprunggelenk pausieren. Die Eintracht gewann zwar in Köln, trotzdem wechselt Coach Niko Kovac vorne fast komplett durch. Haller bleibt in der Offensive, Boateng, Gacinovic und Rebic sitzen aber alle zunächst draußen.

Neben Tim Thoelke verliest der kleine Alois in Manier eines Stadionsprechers die Aufstellung der Roten Bullen und trägt wie sein Vorbild ein rotes Sakko – es ist Kidsclub-Spieltag. Der Fanclubs Lecrats motiviert die Mannschaft mit einer großen Choreo: „1. Bundesliga Sieg – Champions League – Bilder für die Ewigkeit, heute uns für alle Zeit“, steht auf den Bannern. Bisher haben große Bilder im Block immer Glück gebracht.

Es ist von Beginn an ein Spiel auf ein Tor, von einem Team. In der ersten Viertelstunde verzeichnet Leipzig 76 Prozent Ballbesitz. Die Eintracht kommt weder an den Ball, noch in die Nähe des RB-Tors. Dabei vermeidet der Gastgeber zunächst das ganz große Risiko, um bloß nicht durch ein Kontertor wieder früh in Rückstand zu geraten.

Frankfurt kassiert erstes Auswärtstor der Saison

Nach 19 Minuten dann doch ein gefährlicher Vorstoß der Hessen, nach einem Fehlpass von Demme. Leipzigs Keeper Gulacsi springt mutig Haller entgegen und klärt vor dem Eintracht-Stürmer. Auf der anderen Seite wird Werner kurz darauf von Forsberg in guter Position bedient, der Nationalspieler trifft aber den Ball nicht richtig.

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Frankfurt wechselt früh, für den angeschlagenen Fernandes kommt Prince-Kevin Boateng. Kurz darauf trifft RB zur verdienten Führung. Sabitzer bedient Werner, der Stürmer scheitert mit seinem Schuss noch an Eintracht-Keeper Hradecky. Sein Sturmpartner Augustin staubt zum 1:0 ab. Es ist das erste Frankfurter Gegentor in dieser Saison auf fremdem Rasen.

Stürmischer Beginn der zweiten Halbzeit auf beiden Seiten – doch beide Mannschaften stehen bei ihren Großchancen im Abseits. Leipzig will den Sack diesmal früh zu machen, drückt auf das 2:0: Forsberg trifft den Außenpfosten (51.), Halstenberg legt sich den Ball ein Stück zu weit vor (54.).
Rebic mit Anschlusstreffer.

Erster Kommentar von Guido Schäfer zum Spiel RB Leipzig gegen Eintracht Frankfurt

Rebic trifft gleich zeimal

Eintracht-Coach Kovac bringt den Ex-Leipziger Ante Rebic, denn seiner Mannschaft fällt nach vorn wenig Produktives ein. Frankfurt wird stärker. Ausgerechnet Rebic erzielt nach einer Ecke in der 64. Minute per Kopf den Ausgleich – Schiedsrichter Brand pfeift das Tor zurück, der Ball ist vorher im Aus gewesen.

Die Leipziger bleiben cool, erzielen in der entscheidenden Phase das wichtige 2:0. Torgarant Werner schnappt sich den Ball, dreht sich um die eigene Achse und verwandelt mit einem Traumschuss ins linke Eck.

Doch Frankfurt steckt nicht auf, Rebic sorgt in der 76. Minute mit dem Anschlusstreffer noch einmal für Spannung. Sabitzer köpft an die Latte. Auf der anderen Seite Falette ebenfalls an Pfosten, der Ball springt von Gulacis Rücken aus dem Tor. Schlusspfiff - drei Punkte.

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Statistik zum Spiel:

RBL: Gulacsi – Klostermann (83. Bernardo), Orban (C), Upamecano, Halstenberg - Sabitzer, Ilsanker , Demme, Forsberg – Augustin (72. Poulsen), Werner (90.+2 Kaiser)

SGE: Hradecky – Abraham (C), Hasebe, Falette - Chandler, Fernandes (27. Boateng), de Guzman, Willems – Kamada (55. Rebic), Haller (62. Jovic), Wolf

Zuschauer: 40.606

Tore: 1:0 Augustin (28.), 2:0 Werner (67.), 2:1 Rebic (76.)

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