24. Juni 2018 / 21:00 Uhr

RB Leipzig: Cunha kommt, Kaiser wechselt nach Kopenhagen

RB Leipzig: Cunha kommt, Kaiser wechselt nach Kopenhagen

Guido Schäfer
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RB Neuzugang Matheus Cunha hat bis 2023 unterschrieben.
RB Neuzugang Matheus Cunha hat bis 2023 unterschrieben. © RB Leipzig
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Neues aus dem Kreiß- und Pressingsaal: Matheus Cunha kommt für fünf Jahre / Kaiser zu Bröndby

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Während sich Turbo Timo Werner in Russland einen Namen macht und nach dem Sieg gegen Schweden auch formidable Haltungsnoten beim Trösten zeigte, werkeln seine RB-Chefs an einer sexy Mannschaft für die kommende Saison. Jüngster Schrei aus dem Kreiß- und Pressingsaal der Hebamme Ralf Rangnick: Matheus Cunha, 19 Jahre jung, Mittelstürmer des FC Sion, 1,84 Meter groß, 76 Kilo und 15 Millionen Euro schwer. Vertrag bis 2023. Wer am Können des Neuankömmlings zweifelt, möge sich bei Youtube erhellen.

Cunha kann es mit rechts, links, dem Kopf. Außerdem ist er blitzschnell und gut abgehangen vorm Tor.
Cunha? Matheus Cunha? Man muss sich das Ganze im nordbrasilianischen Hause Cunha im September 1998 ungefähr so vorstellen: Frau Cunha sagt zu Herrn Cunha: „Wir kriegen ein Baby!“ Herr Cunha sagt: „Glückes Geschick, tirilli!“ Und er hinterlegt bei der Gattin den Wunsch, dass es ein Junge wird. In Mainz am Rhein gehen werdende Väter subtiler mit ihren Vorlieben um. Dort sagt der Papa in spe: „Junge oder Mädchen? Egal, Hauptsach‘ de Bub is gesund.“

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Am 27. Mai 1999 setzt Frau Cunha einen zuckersüßen und gesunden Jungen auf die Welt. Und weil Herr Cunha Fan von Lothar Matthäus ist, heißt der Bub: Matheus Cunha. Bei den berühmten Demmes lief es übrigens ähnlich. Papa Enzo nannte seinen Bub Diego. In Anlehnung an, na, Sie wissen schon. Baby Matheus wird, na klar, Fußballspieler – und was für einer.

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Im Sommer 2017 verlässt der Mittelstürmer die A-Jugend von Coritiba FC, wechselt zum Schweizer Erstligisten FC Sion. Ablöse: 1,5 Millionen Euro. 29 Spiele, zehn Tore, ein Jahr und eine Leistungsexplosion später ist Sion zu klein geworden für den Hochbegabten. Nächster Halt: Bundesliga, Leipzig, RB Leipzig. Gestern unterschrieb Cunha, der in Sion ohne Lehrer fließend Französisch gelernt hat und muttersprachlich portugiesisch spricht, einen Fünfjahresvertrag.

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RB-Sportdirektor Ralf Rangnick hat Interessenten aus der Bundesliga, aus England und Spanien ausgestochen, lobt Cunhas Entwicklung und Repertoire vorm Tor. „Matheus passt zu unserer Philosophie.“ Der sieht sieht das natürlich ganz genau so, freut sich „auf die Bundesliga und eine neue Herausforderung“.
Mit Cunha ist die RB-Akte Neuzugänge noch nicht geschlossen. Rangnick sucht noch nach einem Sechser a la Naby Keita. Und er will dem FC Everton Ademola Lookman abkaufen. Und er hat auch noch Umaro Embalo (Benfica) auf dem Schirm. Der gehandelte Hakan Calhanoglu (AC Milan) ist zu teuer.

Hoch das Bein, Geld muss rein: In Sachen des abwanderungswilligen Bernardo ist ein Bieterstreit entbrannt. Dürfte der Sockelablöse von sechs Millionen Euro gut tun. Anthony Jung wird mit seinem fixen Wechsel zu Bröndby Kopenhagen einen netten sechsstelligen Deckungsbeitrag beisteuern.

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Apropos Bröndby: RB-Legende Dominik Kaiser kehrt zurück in die starken Arme seines langjährigen Förderers Alexander Zorniger und trifft in Kopenhagen die Ex-Kollegen Jung und Benny Bellot. Kaisers finale Auswahl hatte sich auf Red Bull New York und Bröndby Kopenhagen konzentriert. Grotesk: Ein weit gediehener Wechsel zu Fortuna Düsseldorf war am Veto von Düsseldorfs Vorstandsvorsitzendem Robert Schäfer gescheitert. Der frühere Geschäftsführer von Dynamo Dresden hatte ein Problem mit Kaisers Herkunft. Interne Ansage Schäfers: Es werden keine Spieler von RB Leipzig verpflichtet.
Wir schreiben das Jahr 2018. In Deutschland. Guten Morgen allerseits.

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