Timo Werner bejubelt sein Tor zum 2:1 für RB Leipzig. Timo Werner bejubelt sein Tor zum 2:1 für RB Leipzig. © Imago
Timo Werner bejubelt sein Tor zum 2:1 für RB Leipzig.

RB Leipzig dreht Kampfspiel gegen Hannover

Rückstand gedreht, zu Hause weiter ungeschlagen: RB Leipzig kämpft sich gegen Hannover 96 zum knappen Sieg und bleibt in der Bundesliga ganz oben dran.

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Leipzig. Vierte Niederlage in Serie abgewendet, mit einem guten Gefühl ab in die Länderspielpause: RB Leipzig bleibt im eigenen Stadion eine Macht, gewinnt gegen Verfolger Hannover 96 mit 2:1 (0:0). Vor mehr als 40.000 Zuschauern gehen die Gäste (56.) in Führung. Yussuf Poulsen gleicht in der 70. Minute aus. Timo Werner erzielt fünf Minuten vor Schluss den Siegtreffer. Das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl klettert zunächst auf den zweiten Tabellenplatz, könnte mit einem Sieg des FC Bayern am Abend beim Spitzenspiel in Dortmund zwei Wochen dort verweilen.

Nach der bekannt gewordenen Führerschein-Affäre von Naby Keita sitzt der Guineer zunächst nur draußen. Die sechs Auswechselspieler der Porto-Partie vom Mittwoch rücken komplett in die Bundesliga-Startelf: Ibrahima Konate, Yussuf Poulsen, Timo Werner, Lukas Klostermann, Konrad Laimer und Diego Demme, der die Kapitänsbinde trägt.

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RB-Coach Ralph Hasenhüttl wollte die Probleme seiner Mannschaft nicht verhehlen: „Es war lange Zeit sehr schwer und ein Abnutzungskampf. Wir haben am Anfang frisches Personal gebracht, weil wir wussten, dass es zäh wird. Leider ist es uns in der ersten Halbzeit nicht gelungen, in Führung zu gehen. Es war schon unser Plan, in der zweiten Halbzeit Qualität nachzulegen. Gott sei Dank wurden wir diesmal auch belohnt.“

Sein Gegenüber André Breitenreiter lobte seine Elf: „Wir waren ganz knapp davor, etwas mitzunehmen. Deshalb großen Respekt an meine Mannschaft für die couragierte Leistung. In der ersten Halbzeit haben wir es sehr variabel gespielt und selbst einige gute Umschaltmomente gehabt. Nach der Halbzeit gehen wir in Führung und haben auch die Chance auf ein zweites Tor. Aber der Druck wurde immer größer und dann konnten wir es nicht mehr verteidigen.“

Nach vier Minuten hat Matthias Ostrzolek bereits die erste Chance für die Gäste. RB-Keeper Gulacsi lenkt den Ball mit den Fingerspitzen noch vorbei. Hannover nimmt im gegnerischen Stadion zunächst das Spiel in die Hand.

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Aktivposten Sabitzer und Werner

Wie aus dem Nichts nach einer Viertelstunde der erste Leipziger Hochkaräter: Sabitzer zieht aus der Distanz ab. Den Abpraller kann Werner nicht verwerten, 96-Keeper Tschauner zur Stelle. Doch das Tor hätte sowieso nicht gezählt, denn der 21-Jährige stand knapp im Abseits.
Ähnliche Konstellation in der 23. Minute: Sabitzer zieht diesmal aus zehn Metern volley ab, Werner hält kurz vor der Linie noch den Fuß hin. Der Ball zappelt zwar im Tor, doch der RB-Stürmer steht erneut im Abseits. Wäre er weggeblieben, stünde es vermutlich 1:0. Sabitzer ist sauer und rennt schimpfend zu seinem Mitspieler.

Werner Klappe die Dritte direkt vor dem Pausenpfiff: Bruma bringt den Ball in den Strafraum, der 21-Jährige zieht direkt ab, die Kugel streift einen Hannoveraner und springt von der Unterkante der Latte wieder heraus. Glück für die Gäste, Pech für RBL.

Guido Schäfer zum Sieg von RB Leipzig gegen Hannover 96

Gästetor nach Konter

Wenig Zug nach vorn im zweiten Durchgang. Hasenhüttl reagiert früh, bringt nach 53 Minute Emil Forsberg für Bruma. Doch die Gäste gehen dank eines Konters in Führung. Über die rechte Seite wird der zentral durchgelaufene Jonathas bedient, der das 1:0 erzielt. Gulacsi ist beim Gegentreffer chancenlos.

Naby Keita kommt postwendend für Laimer. Die Leipziger erhöhen den Druck und werden nach 70 Minuten belohnt. Forsberg bedient den blitzschnellen Werner auf der rechten Außenbahn, er sieht den mitgelaufenen Poulsen, der zum Ausgleich einschiebt.

Nun ist RB noch einmal heiß, lässt den Gästen kaum Luft zum Atmen. Poulsens abgefälschter Schuss streift das Netz über dem 96-Tor, ein Kopfball von Werner landet am Außennetz. Es hat sich das ganze Spiel angekündigt, am Ende bekommt der Nationalstürmer noch seinen Treffer und rettet seinem Team drei Punkte: Nach Vorlage von Forsberg trifft Werner fünf Minuten vor Schluss zum 2:1.

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Die Statistik zum Spiel:

RB Leipzig: Gulacsi - Klostermann, Upamecano, Konate, Halstenberg – Demme (C), Laimer (58. Keita) - Sabitzer, Bruma (53. Forsberg) - Poulsen, Werner

Hannover 96: Tschauner - Sorg, Sane, Anton - Korb, Schwegler, Bakalorz, Ostrzolek - Klaus (65. Harnik) - Bebou, Jonathas (75. Füllkrug)

Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart) 

Tore: 0:1 Jonathas (56.), 1:1 Poulsen (70.), 2:1 Werner (85.)

Zuschauer: 40.461

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