06. März 2018 / 13:25 Uhr

RB Leipzig erwartet bestes Offensivteam der Europa League – aber  Minuskulisse droht

RB Leipzig erwartet bestes Offensivteam der Europa League – aber  Minuskulisse droht

Anne Grimm
Roberto Mancini trainiert das treffsicherste Team der diesjährigen Europa League.
Roberto Mancini trainiert das treffsicherste Team der diesjährigen Europa League. © Getty Images
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Zenit St. Petersburg ist nicht nur extrem erfahren im internationalen Wettbewerb, sondern auch besonders torgefährlich. Doch die Leipziger Zuschauer zeigen wenig Interesse am Euro-League-Achtelfinale. Im Netz reagieren die RB-Fans auf die drohende Minuskulisse mit Humor und einem selbstironischen Gesangsbuch.

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Leipzig. Obwohl die Tickets für das Achtelfinal-Hinspiel am Donnerstagabend (21.05 Uhr) mit Preisen zwischen 15 und 55 Euro so günstig wie bei keinem anderen internationalen Heimspiel von RB Leipzig in dieser Saison sind, interessiert sich bisher kaum ein Zuschauer für die Europa-League-Partie gegen Zenit St. Petersburg. Zwei Tage vor dem Anpfiff sind noch in allen Bereichen des Leipziger Stadions, sogar dem Fanblock B, reichlich Tickets vorhanden. Eine Minuskulisse droht.

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1 - Yuri Lodygin (Torwart) ©
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Die RB-Fans zeigen Humor und twittern unter dem Hashtag #leeresStadiongesänge Sprüche wie: „Schiri, ich weiß wo dein Auto steht, war das einzige“ oder „Keiner geht mehr, keiner geht mehr rein.“ Auf ihrer Homepage haben die RB-Fans sogar schon ein "selbstironisches Gesangsbuch" zusammengestellt. Aus Russland werden maximal 2150 Gästefans nach Leipzig reisen. So viele Tickets hat RB Leipzig dem Verein aus St. Petersburg zur Verfügung gestellt.

RB Leipzig erwartet im eigenen Stadion mit St. Petersburg das bisher treffsicherste Team der Europa League. In acht Partien schoss die russische Mannschaft bereits 20 Tore. In der Gruppenphase erzielte Zenit gegen Real Sociedad, Rosenborg BK und FK Vardar Skopje insgesamt 17 Treffer. Im Sechzehntelfinale folgten gegen Celtic Glasgow nach einer 0:1-Auswärtsniederlage drei Tore beim Rückspiel und dem 3:0-Sieg in St. Petersburg. Die überragenden Offensivfußballer heißen Alexandr Kokorin und Emiliano Rigoni, die jeweils sechs Tore, also gemeinsam zwölf Treffer in der Europa League beisteuerten.

Mehr zu: RB Leipzig vor dem Duell gegen Zenit St. Petersburg

Nun steht der aktuelle Tabellenfünfte der russischen Premjer Liga zum vierten Mal im Achtelfinale der Europa League. Zenit hat acht Jahre in Folge im Europapokal überwintert. Größter und erster internationaler Erfolg der Vereinsgeschichte war 2008 der Gewinn des UEFA-Pokals, unter dem niederländischen Coach „Dick“ Advocaat. Auf dem Weg zum Titel fertigte Zenit im Halbfinale den FC Bayern München ab, deklassierte den von Ottmar Hitzfeld trainierten deutschen Rekordmeister im Rückspiel in St. Petersburg mit 4:0.

Seit dieser Saison wird Zenit von Roberto Mancini, 53, trainiert. Der ehemalige italienische Nationalspieler hat in der Serie A als Stürmer für Lazio Rom und Sampdoria Genua mehr als 500 Spiele bestritten. Nach seiner aktiven Karriere coachte er hochkarätige Vereine wie Manchester City, Galatasaray Istanbul oder auch Inter Mailand. Als Trainer und Spieler bringt er es zusammen auf zwölf nationale Pokalerfolge.

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