Interessante Impressionen vom Bundesligaspiel zwischen RB Leipzig und Eintracht Frankfurt (dpa). Die RB-Kicker reisen mit reichlich Selbstvertrauen an den Bosporus. © dpa
Interessante Impressionen vom Bundesligaspiel zwischen RB Leipzig und Eintracht Frankfurt (dpa).

RB Leipzig fliegt mit Rückenwind nach Istanbul

Der Kopf der RB-Fußballer ist dank des Sieges gegen Frankfurt wieder frei. In zwei Tagen schreiben sie bei ihrem ersten Auswärtsspiel der Königsklasse in der Türkei ein neues Stück Vereinsgeschichte.

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Leipzig. Der 2:1-Erfolg am Samstag war für RB Leipzig der wichtige Sieg zur rechten Zeit. Nach drei Partien in den englischen Wochen ohne einen Dreier, besserte der Vizemeister gegen Eintracht Frankfurt nicht nur das Punktekonto in der Bundesliga auf, sondern holte sich auch Selbstvertrauen für die erste Auswärtshürde in der Königsklasse. „Der Sieg heute hat extrem gut getan und gibt uns nochmal ein bisschen Rückenwind. Wir sehen, dass wir attraktiven Fußball spielen können. Jetzt müssen wir das noch über 90 Minuten hinbekommen, dann wird es auch in Istanbul ein schönes Spiel werden“, sagte RB-Chef Oliver Mintzlaff.

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Bereits am Montagmorgen startet der Charterflieger von RB ab Leipzig gen Istanbul. Um 17.30 Uhr türkischer Zeit steigt die Pressekonferenz, um 18.30 Uhr das obligatorische Training im knapp 42.000 Zuschauer fassenden Besiktas-Stadion. „Mit einem Sieg geht man vom Kopf her ganz anders in die nächsten Spiele, es gibt einem eine unheimliche Energie, wenn du für den Aufwand belohnt wirst“, sagte Kapitän Willi Orban am Samstag erleichtert.

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Geniales Sturmduo

Der Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt besaß viele Gesichter. Allen voran das der strahlenden Torschützen Timo Werner und Jean-Kevin Augustin. Wie schon beim 2:2 vor einer Woche gegen Gladbach, erzielte das Offensivduo erneut beide Tore. „Die zwei verstehen sich wirklich gut, obwohl sie eigentlich ähnliche Laufwege, sehr viel Tiefgang haben. Es ist ein richtig gutes Signal, dass die beiden so gut zusammen funktionieren“, freute sich RB-Coach Hasenhüttl.

Augustin, der im Sommer für etwa 13 Millionen Euro von Paris St. Germain kam, weil er dort zu wenig Spielpraxis hatte, weist schon jetzt eine beachtliche Bilanz auf. In seinen fünf Bundesligapartien für RB war der Franzose an vier Treffern beteiligt (zwei Vorlagen, zwei Tore). Nationalspieler Werner ist wie in der vergangenen Saison mit bisher fünf Treffern kaum zu bremsen. In der Torjägerliste stehen derzeit nur Robert Lewandowski (7) und Pierre-Emerick Aubameyang vor ihm (8).

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Ein harmonisches sowie wichtiges Duo präsentierte sich gegen die Eintracht auch mit Stefan Ilsanker und Diego Demme auf der Sechs. Sie sorgten mit ihrer Laufbereitschaft und Zweikampfstärke dafür, dass die Leipziger vor allem in der ersten Halbzeit Herr im eigenen Hause waren. Die aussagekräftige Statistik: Beide liefen am meisten (Demme 12,6 Kilometer, Ilsanker 11,6 Kilometer). Der Österreicher gewann zudem mit 17 Zweikämpfen die meisten beider Teams. Demme brachte von allen Spielern auf dem Rasen die mit Abstand meisten Pässe (75) an den Mann.

Keitas Einsatz in der Königsklasse gefährdet

Interessante Impressionen vom Bundesligaspiel zwischen RB Leipzig und Eintracht Frankfurt (imago). Naby Keita - hier in interessantem Outfit am Rande des Heimspiels gegen Frankfurt - im Gespräch mit RB-Leipzig-Chef Oliver Mintzlaff. © Imago

Bis zur Auswärts-Premiere in der Champions League bleibt nun wieder kaum Zeit zur Regeneration. Immerhin dürfte der in der Bundesliga noch rotgesperrte Naby Keita in der Königsklasse auflaufen. Doch aufgrund von Oberschenkelproblemen absolvierte der Mittelfeldstar in dieser Woche kein einziges Training. Der RB-Trainer hofft aber noch, dass der 22-Jährige bis Dienstag wieder fit wird. „Auch wenn wir heute das erste Mal ohne Naby ein Spiel in der Bundesliga gewonnen haben, ist es mir trotzdem lieber, ich sehe ihn nicht mit Hut und rotem Sakko auf der Tribüne, sondern im Trikot auf dem Platz“, meinte Hasenhüttl, der damit auf das schräge Outfit des Guineers am Samstag anspielte.

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