10. November 2017 / 21:57 Uhr

RB-Leipzig-Fußballer und Musik-Größen grasen in fremden Gefilden

RB-Leipzig-Fußballer und Musik-Größen grasen in fremden Gefilden

Guido Schäfer
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Taktik oder Takte
LTM © Taktik oder Takte, RB Leipzig oder das Weihnachtsoratorium.
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Eine Leipziger Delegation nutzt die Länderspielpause für ein Guerilla-Marketing in Berlin.

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Leipzig/Berlin. Die Länderspielpause für die Nicht-Nationalspieler unter den Roten Bullen bedeutet nicht, dass die Fußballer des Bundesliga-Zweiten die Füße hoch legen und durchatmen dürfen. Während sich eine Delegation um RB-Kapitän Willi Orban und Club-Legende Dominik Kaiser bei Modepartner Egoist in der Hainstraße blicken ließ und für Hitzewallungen unter Bediensteten und Fans sorgte, machten andere Rasenballer Berlin unsicher. In der Hauptstadt ging es bei der Party des Lifestyle-Magazins GQ prominent zur Sache. Die Leipziger Berlin-Truppe wurde von RB-Chef Oliver Mintzlaff, Cheftrainer Ralph Hasenhüttl und Kommunikations- und Marketingdirektor Florian Scholz angeführt. Im Schlepptau: Nationalspieler Diego Demme, Jungstar Federico Palacios und der brasilianische Allrounder Bernardo. Hasenhüttl unterhielt sich mit Bayern-Ikone Philipp Lahm, verpasste darüber ein steirisches Stelldichein mit Arnold Schwarzenegger. Der Terminator ward nur kurz gesichtet, verschwand früh in die Nacht. Länger blieben unter anderem Matthias Schweighöfer und Til Schweiger.

Pässe oder Pauke
Pässe oder Pauke © LTM
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Berlin und Leipzig – das passt aus Sicht der Strategen von Leipzig Tourismus und Marketing (LTM) und RB Leipzig wunderbar zusammen. In einer konzertierten Guerilla-Werbeaktion werden seit gestern Fußball, Musik und Weihnachtszeit beworben. In Berlin. Die LVZ berichtete bereits am Dienstag von diesem verwegenen Projekt. Es wurden 60 000 Postkarten verschickt und ausgelegt, Werbespots an den wichtigsten Berliner Bahnhöfen geschaltet und Großplakate an über 100 Standorten aufgehängt. Im Zentrum des PR-Treibens: das Bundesligaspiel der Roten Bullen gegen Hertha BSC am 17. Dezember (18 Uhr) in der Red-Bull-Arena und das Johann-Sebastian-Bach-Weihnachtsoratorium am 16. und 17. Dezember in der Nikolaikirche.

Konter oder Kantate
Konter oder Kantate © LTM

Warum die Bullen in fremden Gefilden nach neuen Freunden Ausschau halten? Das Olympiastadion der Herthaner ist auch bei Topspielen nicht mehr ausverkauft – und der Weg von Arm-aber-sexy-Berlin nach Sexy-Leipzig ist ein kurzer. Bundesweit gibt es übrigens schon zwei Millionen RB-Sympathisanten. Das gerade entdeckte Einzugsgebiet Berlin nicht mitgerechnet

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