05. Februar 2018 / 13:31 Uhr

RB Leipzig holt neuen Chefscout aus England

RB Leipzig holt neuen Chefscout aus England

Guido Schäfer
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Trainingszentrum von RB Leipzig am Cottaweg
Trainingszentrum von RB Leipzig am Cottaweg © Christian Eblenkamp
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Paul Mitchell (aus Manchester) soll für die Roten Bullen auf Talentsuche gehen und die Erwartungen von Ralf Rangnick – „dass wir jeden Spieler auf der ganzen Welt kennen“ – erfüllen.

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Leipzig. RB Leipzig hat einen neuen Chefscout verpflichtet. Paul Mitchell geht nach Sportbuzzer-Informationen künftig für die Roten Bullen auf Talentsuche. Der 36-Jährige spielte einst selbst bei Clubs auf der Insel, darunter für Wigan Athletic. Der in Manchester geborene Mitchell heuerte bereits mit 30 Jahren als „Head auf Recruitment“ beim FC Southampton an.

In diesem Job lernte er auch den heutigen Leipziger Sportdirektor Ralf Rangnick kennen und fädelte 2014 den umstrittenen Wechsel von Sadio Mané von RB Salzburg nach England mit ein. Mané hatte damals ein Training geschwänzt und war mit dem österreichischen Meister auch nicht zu einem Spiel in der Qualifikation zur Champions League nach Malmö geflogen, um seinen Transfer durchzusetzen.

Rangnick lastete den Vorfall allerdings nicht Mitchell an, sondern behielt ihn seit damals im Auge. Später wechselte Mitchell zu Tottenham Hotspur, verließ den Londoner Verein aber im März vergangenen Jahres.

Die Stelle bei RB Leipzig ist seit vergangenem Dezember frei. Der bisherige Chefscout Johannes Spors nahm da ein Angebot beim Hamburger SV an.

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Rangnick hatte in der vergangenen Woche seine Scouting-Abteilung scharf kritisert. „Für die nächsten Sommertransferperioden werden wir uns so aufstellen, dass wir jeden Spieler auf der ganzen Welt kennen. In Deutschland, in Europa, auch in China und Japan. Scheiß egal… So wollen wir uns aufstellen.“ Es war ein Reaktion auf die abgelaufene Transferperiode. RB hatte keinen gleichwertigen Ersatz für den verletzten Marcel Halstenberg gefunden.

„Ich kann mit diesem Umstand nur schwer leben. Ich erwarte von uns, dass wir da Lösungen auf dem Papier haben. Das haben wir nicht geschafft. Die Veränderungen, die wir vornehmen werden, sind deshalb im Scouting dringend notwendig“, kündigte der 59-Jährige mit Nachdruck an. Den Namen Mitchell dürfte er da schon fest im Hinterkopf gehabt haben.

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