08. April 2018 / 17:37 Uhr

RB Leipzig im „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen Leverkusen mit Bayern-Taktik?

RB Leipzig im „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen Leverkusen mit Bayern-Taktik?

Anne Grimm
Kann gegen Leverkusen wieder mitmischen: Kapitän Willi Orban.
Kann gegen Leverkusen wieder mitmischen: Kapitän Willi Orban. © Picture Point
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Ausgerechnet vor dem brisanten Montagsspiel gegen Bayer Leverkusen gehen Ralph Hasenhüttl die Außenverteidiger aus. Der Trainer liebäugelt nun mit dem Sieger-System aus dem Bayernspiel.

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Leipzig. Im Endspurt der Saison gehen Ralph Hasenhüttl die Außenverteidiger aus. Doch womöglich macht der Trainer von RB Leipzig aus der Not eine Tugend und stellt gegen Bayer Leverkusen auf eine Dreierkette um. Denn bereits beim furiosen 2:1-Heimsieg gegen Bayern München funktionierte das System meisterlich. Zudem kehren Willi Orban nach seiner Gelbsperre in der Europa League, sowie Stefan Ilsanker, nach seiner Knieverletzung und zwei Spielen Pause, in die Mannschaft zurück.

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Der Coach muss sich auf jeden Fall etwas einfallen lassen. Neben Marcel Halstenberg und Konrad Laimer, die langfristig fehlen werden, droht mit Lukas Klostermann ausgerechnet im Topspiel am Montagabend, Anpfiff um 20.30 Uhr, der dritte Außenverteidiger wegen Problemen mit der Achillessehne auszufallen. Dann wäre eine Umstellung von Vierer- auf Dreierkette fast schon alternativlos. „Es ist eine mögliche Variante, die uns gegen Bayern nicht so schlecht gut zu Gesicht gestanden hat. Vielleicht wird eine Systemumstellung dazu führen, dass wir wieder ein bisschen stabiler werden“, meinte Hasenhüttl einen Tag vor dem Duell mit dem Verfolger aus Leverkusen. Bruma plagen zudem Knieprobleme.

Die Brisanz: Fünf Spieltage vor dem Saisonende könnte RB Leipzig den direkten Konkurrenten um den Champions-League-Platz mit einem Sieg auf vier Punkte distanzieren. Damit das funktioniert, muss die Defensive wieder besser stehen, als zuletzt bei den glücklichen Siegen in Hannover und gegen Marseille, als der Videobeweis sowie Keeper Peter Gulacsi und das Aluminium halfen. „Es ist fast das wichtigste Spiel in den letzten Wochen. Wir müssen uns den Sieg verdienen, haben in den letzten zwei Spielen etwas von unserem Glück verbraucht und sehr viele Chancen zugelassen. Es wird wieder Zeit, nochmal ein paar Schritte mehr zu tun, vor allem in der Defensive“, erklärte Hasenhüttl.

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Immerhin trifft seine Mannschaft auf die viertbeste Offensive der Liga. Auch wenn das Team von Heiko Herrlich in den vergangenen zwei Spiele gegen Köln (0:2) und Augsburg (0:0) keinen Treffer erzielte. Der Fußball beider Mannschaften, vor allem in der Art zu attackieren und umzuschalten, ähnelt sich. Hasenhüttl erklärt, woran das liegt: „Heiko Herrlich ist ein Trainer, der der Mannschaft eine ganz neue Handschrift verpasst hat. Ich weiß, dass er letztes Jahr sehr viele Spiele von uns gesehen und sich daran orientiert hat.“

Presskonferenz vor dem Heimspiel gegen Leverkusen

🎥 Die Pressekonferenz vor dem morgigen Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen mit unserem Trainer Ralph #Hasenhüttl.

Gepostet von RB Leipzig am Sonntag, 8. April 2018

Das Hinspiel in Leverkusen endete trotz Überzahl ab der 53. Minute und zweimaliger RB-Führung, die Tor erzielten Timo Werner und Emil Forsberg jeweils per Elfmeter, mit 2:2. Hasenhüttl erinnert sich: „In der zweiten Halbzeit waren sie sogar mit einem Mann weniger richtig gefährlich und wir nicht mehr in der Lage, da Ruhe ins Spiel zu bekommen. Es wird eng. Leverkusen steht nicht umsonst da vorne.“

Der schwedische Nationalspieler Emil Forsberg, dem in den englischen Wochen vor allem das Kältebad reicht, um im Drei-Tages-Rhythmus wieder fit zu sein, kündigte an: „Beide Mannschaften wollen Fußball spielen. Ich glaube, es wird ein Spiel für die Zuschauer am Montag.“ 33.000 Tickets sind bisher verkauft worden.

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