09. Januar 2019 / 10:45 Uhr

RB Leipzig ist Frühstarter der Liga und Schlusslicht bei Kopfballtoren

RB Leipzig ist Frühstarter der Liga und Schlusslicht bei Kopfballtoren

Anton Zirk
Timo Werner, RB Leipzig gegen Olympique Marseille, Red Bull Arena, 5. April 2018 (Photo by Ronny Hartmann/Bongarts/Getty Images)
Timo Werner: Flügelflitzer und Torgarant. © Getty Images
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Kein Team schießt laut der Hinrunden-Statistik von "Sport Bild" in den ersten 15 Minuten eines Spiels so viele Tore wie RB Leipzig. Schlusslicht sind die Roten Bullen dafür in einer anderen Kategorie.

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Leipzig. Kein Team schießt laut der Hinrunden-Statistik von "Sport Bild" in den ersten 15 Minuten eines Spiels so viele Tore wie RB Leipzig. Schlusslicht sind die Roten Bullen dafür in einer anderen Kategorie. Die Hälfte der Saison 2018/19 ist bereits Geschichte und RB Leipzig hat mit 31 Punkten und eine starke Hinrunde abgeliefert. Der Bundesligavierte entwickelt sich dabei zum Schnellstarter der Liga.

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<b>13. Januar 2018:</b> Aufatmen beim Vizemeister: Nach fünf Spielen ohne Sieg kehrt RB Leipzig  mit einem starken Auftritt in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Gegen den bis dato Tabellenzweiten und seit elf Spielen ungeschlagenen FC Schalke 04 siegt das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl im ausverkauften heimischen Stadion mit 3:1 (1:0). Zur Galerie
13. Januar 2018: Aufatmen beim Vizemeister: Nach fünf Spielen ohne Sieg kehrt RB Leipzig mit einem starken Auftritt in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Gegen den bis dato Tabellenzweiten und seit elf Spielen ungeschlagenen FC Schalke 04 siegt das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl im ausverkauften heimischen Stadion mit 3:1 (1:0). ©
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Von der ersten Minute an hellwach

Klar, Ralf Rangnick setzt bei seiner Mannschaft seit jeher auf Geschwindigkeit. Auch in der Winterpause lässt RB Leipzigs Trainer am Cottaweg immer wieder Konter trainieren. Doch die Roten Bullen sollen nicht nur schnell zum Abschluss kommen, sondern auch von der ersten Minute eines Spiels hellwach sein. Laut der Hinrundenstatistik von "Sport Bild" gelingt Kevin Kampl & Co. das bisher besser als jedem anderen Team der Liga: Schon sieben Tore hat RB in den ersten 15 Minuten geschossen – Spitzenwert. Auf Platz zwei folgen Augsburg und Freiburg mit jeweils fünf Treffern.

Kein Team schießt weniger Kopfballtore

Schlusslicht ist RB hingegen bei den Kopfbällen: Nur ein Tor gelang der Mannschaft auf diesem Weg. Zum Vergleich: Spitzenreiter FC Augsburg hat schon sieben Mal per Kopf getroffen. Die Bilanz deckt sich mit Leipzigs Schwäche bei eigenen Standards. Ralf Rangnick hatte zum Trainingsauftakt angekündigt, seiner Mannschaft in diesem Bereich mit neuen Varianten auf die Sprünge helfen zu wollen. Im Moment mangele es aber auch an einem ausgewiesenen Freistoßexperten wie Emil Forsberg. Der Schwede fehlt aktuell noch wegen einer Verletzung am Schambein, wurde zuletzt in Österreich behandelt und wird laut "bild.de" am Mittwochabend wieder in Leipzig erwartet.

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Werner sorgt für 35 Prozent aller RB-Tore

Laut der Statistik ist RB aber nicht nur von Forsberg abhängig. Topstürmer Timo Werner hat mit seinen elf Treffern über ein Drittel aller Leipziger Tore (31) geschossen. Nur Mario Gomez (42 Prozent) vom VfB Stuttgart und Dodi Lukebakio (37 Prozent) von Fortuna Düsseldorf haben bei ihren Vereinen noch größeren Anteil an der Gesamtausbeute. Den Kampf um Werner dürfte diese Statistik nicht gerade entspannen. Neben den beiden deutschen Topclubs FC Bayern München und Borussia Dortmund sollen auch internationale Größen wie der FC Liverpool großes Interesse an einer Verpflichtung haben. Der Nationalstürmer hat in Leipzig noch einen Vertrag bis 2020. Oliver Mintzlaff zeigte deshalb jüngst im Interview mit dem "Kicker" den Verkauf Werners oder eine Vertragsverlängerung als mögliche Optionen in diesem Jahr auf: "Natürlich kann sich ein Verein wie wir nicht erlauben, mit Timo Werner in ein letztes Vertragsjahr zu gehen", erklärte der RB-Geschäftsführer.

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