06. Januar 2018 / 22:05 Uhr

RB Leipzig ist Sachsens Sportmannschaft 2017 – Hasenhüttl bester Coach

RB Leipzig ist Sachsens Sportmannschaft 2017 – Hasenhüttl bester Coach

Matthias Puppe
RB Leipzig wurde erstmals zur Sächsischen Sportmannschaft des Jahres gekürt.
RB Leipzig wurde erstmals zur Sächsischen Sportmannschaft des Jahres gekürt. © dpa
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Bei der Gala des Landessportbundes am Samstagabend im Internationalen Congress Center Dresden erhielten Mannschaft und Trainer der Roten Bullen die begehrten Trophäen. Bei den Einzelsportlern triumphierten Pauline Schäfer und Eric Frenzel.

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Dresden. Bundesligist RB Leipzig wurde erstmals zur Sächsischen Sportmannschaft des Jahres gekürt. Der Vize-Meister der vergangenen Saison erhielt die Auszeichnung am Samstagabend bei der Gala des Landessportbundes in Dresden. Bei den Einzelathleten hatten Turnerin Pauline Schäfer (Chemnitz) und der Nordische Kombinierer Eric Frenzel (Oberwiesenthal) die Nasen vorn. Auch RB-Leipzig-Coach Ralph Hasenhüttl konnte eine Trophäe mit nach Hause nehmen: Der Österreicher setzte sich als Trainer des Jahres durch.

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Gala des Landessportbundes in Dresden (9) (Christian Modla) Zur Galerie
Gala des Landessportbundes in Dresden (9) (Christian Modla) ©
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Sachsens Trainer des Jahres sagte am Abend: "Wir versuchen alles, um Sachsen national und international sehr gut zu vertreten. Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, die Menschen hier für unsere Art Fußball zu spielen, zu begeistern." Hasenhüttl habe mitbekommen, wie viele Olympisieger und erfolgreiche Sportler Sachsen hervorgebracht hat und will daher selbst 1000 Euro an den Förderbund spenden. Er fühle sich in Sachsen und besonders in - Betonung - Leipzig sehr wohl. "Ich hoffe, hier noch lange Trainer sein zu können."

LSB-Präsident Ulrich Franzen würdigte vor 1100 Gästen im Internationalen Congress Center alle Preisträger als Idole: „Unsere Sportler des Jahres überzeugen nicht nur durch ihre eindrucksvollen sportlichen Leistungen. Durch ihre Zielstrebigkeit, ihren Fleiß und ihr beispielhaftes Auftreten in und außerhalb der Sportarenen sind sie große Vorbilder vor allem für den Nachwuchs und Identifikationsfiguren für viele Menschen in Sachsen.“

Für Sachsens neuen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) sind die Gewinner auch ein Beispiel dafür, „dass jeder im Freistaat seine Ziele und Träume verwirklichen kann.“ Der 42-Jährige schlug am Samstagabend auch den Bogen zu den am 9. Februar beginnenden Olympischen Winterspielen. „Wir werden mitfiebern und allen die Daumen drücken! Auch die Teilnehmenden haben im kleinen Sportverein angefangen und dort ihre Leidenschaft entdeckt. Das soll auch nach der Leistungssportreform der Fall sein“, so Kretschmer weiter. Er versprach, dass die Sportförderung in seinem Kabinett eine "prioritäre" Position einnehmen werde. Martin Dulig (SPD) habe ihm dies, bevor er auf die Bühne kam, zugesichert.

Tina Dietze wird Zweite – SC DHfK auf Rang vier

Für den zweifachen Weltmeister und Gesamtweltcup-Sieger Eric Frenzel ist es bereits der vierte Titel in Folge. Damit schloss er zu Skisprung-Ikone Jens Weißflog und Diskuswerfer Lars Riedel auf, die ebenfalls vierfach geehrt wurden. Frenzel ließ in diesem Jahr unter anderem auch den Leipziger Paratriathleten Martin Schulz (Platz 6) und Kanu-Rennsportler Peter Kretschmer vom SC DHfK (Platz 7) hinter sich. Für Schwebebalken-Weltmeisterin Pauline Schäfer ist es der erste Titel. Die gebürtige Saarländerin verwies die Leipziger Kanutin Tina Dietze klar auf Rang zwei. Ebenfalls nominiert waren in dieser Kategorie Melanie Gebhardt (SC DHfK, Platz 7), Andrea Herzog (Leipziger KC, Platz 8) und Annekatrin Thiele (SC DHfK, Platz 10).

RB Leipzig beerbt als beste Mannschaft den Vorjahressieger Dynamo Dresden. Die Roten Bullen konnten sich bei der zu gleichen Anteilen von Sportjournalisten und 10.000 Sportfans mitbestimmten Umfrage gegen das Bob-Team von Francesco Friedrich (Oberbärenburg) durchsetzen. Die Handballer des SC DHfK Leipzig – für 2015 selbst Titelträger – landeten dieses Mal hinter den Kunstturnerinnen des TuS Chemnitz Altendorf auf Platz vier. Das Wasserspringer-Duo Friederike Freyer (Leipzig) und Tina Punzel (Dresden) wurde Achter, der Judoclub Leipzig Zehnter.

Die Wahl der Sächsischen Sportler des Jahres wird seit 1993 durchgeführt. In insgesamt sechs Kategorien werden „Sächsische Sportkronen“ vergeben, die aus Meißner Porzellan gefertigt sind. Die Sieger werden vor der Gala mit Hilfe einer sowohl im Internet und bei Vereinen als auch unter sächsischen Sportjournalisten durchgeführten Umfrage ermittelt.

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