13. März 2018 / 10:31 Uhr

RB Leipzig mit historischer Chance und Sondergenehmigung für einen Nachtflug

RB Leipzig mit historischer Chance und Sondergenehmigung für einen Nachtflug

Anne Grimm
RB will auch im Rückspiel gegen St. Petersburg angreifen
RB will auch im Rückspiel gegen St. Petersburg angreifen © Getty Images
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RB Leipzig steht eine spannende Woche bevor: Die Chance auf das Erreichen des Viertelfinals der Europa League und das Topspiel gegen Bayern. Um nach der Partie in Russland schnell wieder zu Hause zu sein, bekam der Verein sogar eine Sondergenehmigung für den Rückflug in der Nacht.

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Leipzig. Raus aus dem Tief der Bundesliga, rein in die erfolgsversprechende Welt der Europa League. „Wir stehen vor der historischen Möglichkeit, ins Viertelfinale einzuziehen“, frohlockt RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl vor dem Rückspiel am Donnerstag bei Zenit St. Petersburg. Mehr als 60 Visa musste der Verein im Vorfeld für die Mannschaft und das Betreuerteam beantragen, um nach Russland einreisen zu dürfen. Weil das in der Kürze der Zeit gar nicht so einfach ist, ist auch die Zahl der mitreisenden Fans diesmal überschaubar. Nur 30 Anhänger werden RBL im schönen St. Petersburg unterstützen.

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Nach dem Abschlusstraining der Mannschaft am Mittwoch um 10 Uhr am Cottaweg, hebt der Charterflieger 13 Uhr vom Airport Leipzig/Halle gen Russland ab. Entfernung: 1469,43 Kilometer Luftlinie. Flugzeit: zweieinhalb Stunden. Auch die zuletzt angeschlagenen Konrad Laimer und Kevin Kampl werden mit an Bord sein. Am Montag waren sie noch nicht zurück im Mannschaftstraining, sollen aber am Donnerstagabend zumindest eine Option von der Bank sein.

Hasenhüttl kündigt offensive Spielweise an​

Obwohl ein 0:0 nach dem 2:1-Sieg vergangenen Donnerstag gegen Zenit St. Petersburg reichen würde, kündigte Coach Hasenhüttl für das Rückspiel eine offensive Herangehensweise an: „Ich sage ganz klar, dass wir dort ein Tor brauchen. Wir werden das Spiel so angehen, dass wir uns nicht einigeln und 90 Minuten darauf hoffen, dass wir keins kassieren. Deswegen werden wir auch nach vorne unsere Akzente setzen.“

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Der 50-jährige war noch nie in Russland: „St. Petersburg ist so viel ich weiß, eine wunderschöne Stadt und die Heimat von dem ein oder anderen klassischen Künstler. Ich freu mich schon, die Stadt mal zu sehen.“ Viel Zeit dafür wird dem Österreicher in der knapp fünf Millionen Einwohner großen russischen Hafenmetropole nicht bleiben. Nach der Landung am Mittwoch um 17.35 Uhr Ortszeit, findet am Abend um 20 Uhr die Pressekonferenz im neu für die WM erbauten „Krestowski-Stadion“ statt.

Nachtflugverbot für Passagiermaschinen am Leipziger Flughafen​

Von dort aus geht es für die Mannschaft in der Nacht zum Freitag direkt nach dem Spiel auch schon wieder gen Heimat. Weil es am Airport Leipzig/Halle allerdings ein Nachtflugverbot für Passagiermaschinen gibt, musste der Verein eine Sondergenehmigung beantragen. Die Landung ist um 2.35 Uhr geplant. Vorausgesetzt, es gibt weder Verlängerung noch Elfmeterschießen.

So bleiben RB Leipzig knappe zweieinhalb Tage, um sich für den Bundesligahit am Sonntag (18 Uhr) gegen den FC Bayern etwas zu erholen. Spielbeginn in St. Petersburg ist am Donnerstagabend vor Ort aufgrund der Zeitverschiebung erst um 21 Uhr (19 Uhr deutsche Zeit).

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