31. August 2017 / 17:52 Uhr

RB-Leipzig-Stürmer Werner sticht Gomez im DFB-Sturm aus

RB-Leipzig-Stürmer Werner sticht Gomez im DFB-Sturm aus

dpa
RB Leipzigs Timo Werner darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen Einsatz im Länderspiel gegen Tschechien machen
RB Leipzigs Timo Werner darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen Einsatz im Länderspiel gegen Tschechien machen
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Im Sturm der deutschen Nationalmannschaft ist Youngster Timo Werner für Jogi Löw aktuell erste Wahl. Der Nationaltrainer setzt gegen Tschechien auf den ganz speziellen Stil des 21-Jährigen.

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Prag. Kleine Überraschung in Prag: RB Leipzigs Timo Werner (21) ist erster Kandidat für die Besetzung der Stürmerposition gegen Tschechien. Routinier Mario Gomez (32) muss auf seinen 71. Einsatz in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft erst einmal warten.

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„Timo hat beim Confed Cup gut gespielt und ist auch gut in die Saison gekommen“, sagte Joachim Löw zu Werner. Der gebürtige Stuttgarter war bei der WM-Generalprobe im Sommer in Russland bester deutscher Torschütze und Vorlagengeber. Und trotz des späteren Einstiegs in die Saison traf Werner in der Bundesliga auch schon wieder zweimal.

Löw setzt auf Werners Schnelligkeit

Löw setzt auf Werners Schnelligkeit und auf seinen ganz speziellen Stil. Der Leipziger sei noch besser, wenn er als Stürmer ein bisschen um die gegnerische Abwehr drum herum spielen könne, bemerkte der DFB-Chefcoach.

Der Wolfsburger Gomez dagegen habe seine Stärken als klassischer zentraler Stürmer wie auch der aktuell nicht berufene Sandro Wagner (1899 Hoffenheim), der Löw beim Confed Cup ebenfalls überzeugen konnte. Der Bundestrainer zählte weitere Angriffstypen auf: Lars Stindl sei der „hängende Spieler, der in den Zwischenräumen agiert“. Und Thomas Müller gehe „von außen ständig in die Spitze rein“.

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Von einer Hierarchie, wer im DFB-Team Stürmer Nummer eins, zwei oder drei sei, wollte Löw in Prag ganz bewusst nicht sprechen, „weil es alles ganz unterschiedliche Typen sind“. Deshalb will er die Aufstellung seines Mittelstürmers auch immer davon abhängig machen, wer gegen den jeweiligen Gegner am besten passe. In Prag ist es Werner, der im März gegen England (1:0) in der A-Elf debütiert hatte.

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