Ralph Hasenhüttl (RB Leipzig) Ralph Hasenhüttl ist nicht länger Trainer von RB Leipzig. © Imago
Ralph Hasenhüttl (RB Leipzig)

RB Leipzig und Hasenhüttl haben sich getrennt - Nachfolger schon da?

Der Trainer hatte noch einen Vertrag bis Juni 2019. Ob auch Co-Trainer Zsolt Löw, dem ein Angebot von Paris St. Germain vorliegen soll, den Verein verlässt, ist noch offen. 

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Leipzig. Was sich am Dienstag andeutete ist nun Gewissheit. RB Leipzig und Trainer Ralph Hasenhüttl haben nach Informationen des Sportbuzzers ihre Zusammenarbeit beendet. Am Vormittag trafen sich die Vereinsverantwortlichen um Sportdirektor Ralf Rangnick und Vorstandschef Oliver Mintzlaff im Trainingszentrum am Cottaweg. Hasenhüttl war mit seinem Anwalt anwesend. Nach einer guten Stunde war die Trennung dann beschlossene Sache.

Gründe, warum RB Leipzig die zunächst avisierte und auch kommunizierte Vertragsverlängerung mit Hasenhüttl doch nicht mehr angestrebt hat, waren einer Pressemitteilung des Vereins nicht zu entnehmen. Nach Sportbuzzer-Informationen waren die Verantwortlichen auch angefressen, dass die Champions League nicht erreicht und RBL deshalb etwa 30 Millionen Euro durch die Lappen gegangen sind.

Nach der Trennung von Hasenhüttl wollte sich am Mittwoch am Cottaweg niemand der RB-Chefs persönlich äußern. Es soll in dieser Woche auch keine Pressekonferenz mehr geben, hieß es von Vereinsseite. Bei heiklen Themen bleiben die Türen verschlossen.

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Die Personalie des Cheftrainers war der einzige Verhandlungspunkt am Mittwoch. Co-Trainer Zsolt Löw und Videoanalyst Danny Röhl standen nicht zur Debatte. Löw hat ein Angebot von Paris St. Germain vorliegen und könnte deshalb in den kommenden Tagen auch sein Engagement in Leipzig beenden. Er soll beim französischen Meister der Assistent von Neutrainer Thomas Tuchel werden. Röhls Zukunft ist noch offen. Schon länger steht fest, dass Psychologe Sascha Lense zum Saisonende RB Leipzig verlassen wird.

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Mit der Trennung von Hasenhüttl gehen die Spekulationen um dessen Nachfolger los. Immer wieder fällt der Name von Salzburg-Coach Marco Rose. Der 41-Jährige hat den österreichischen Meister mit dem Einzug ins Halbfinale der Europa League auf ein neues Niveau gehoben. Vor gut drei Wochen wurde der in Leipzig geborene Coach in einem Restaurant in Lindenau gesichtet. Mit am Tisch: Mitarbeiter von RB Leipzig, allerdings nicht aus der Spitzenmanagement-Ebene. Nach Informationen des Sportbuzzers hat Rose im Moment allerdings wenig Lust auf ein Engagement am Cottaweg und will lieber in Salzburg seinen Weg fortsetzen.

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RB Leipzig könnte wie Hoffenheim mit Julian Nagelsmann und Bremen mit Florian Kohlfeldt einem Talent aus dem eigenen Haus eine Chance geben. Die Augen sind deshalb auf Robert Klauß gerichtet. Der 33-Jährige betreut derzeit die U19. Seinen Lehrgang zum Fußballlehrer hat er im März als Jahrgangsbester abgeschlossen. Ralf Rangnick hält große Stücke auf den gebürtigen Eberswalder.

Robert Klauß - Trainer der U23 von RB Leipzig Robert Klauß trainiert im Moment die U19 von RB Leipzig, nahm in der zu Ende gegangen Saison mit seinem Team an der Youth League teil. © Christian Modla

Begebenheit am Rande: Ein RB-Profi stoppte am Vormittag mit seinem Auto am Cottaweg und war wegen des Medienauflaufs überrascht. Dass Hasenhüttl vor der Ablösung stand, hatte er noch nicht mitbekommen.

Von Anne Grimm,Guido Schäfer und Matthias Roth

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