03. März 2018 / 20:26 Uhr

RB Leipzig verpasst Sieg im Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund

RB Leipzig verpasst Sieg im Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund

Anne Grimm
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Kein Durchkommen für RB Leipzigs Timo Werner gegen die Dortmunder Mahmoud Dahoud und Manuel Akanji © Getty Images
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Trotz 1:0-Führung kann RB Leipzig in einem kurzweiligen Topspiel nicht gegen die Schwarz-Gelben gewinnen. Der Abstand zu den Champions-League-Plätzen wächst für das Hasenhüttl-Team auf drei Punkte an.

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Leipzig.Bereits zum achten Mal in dieser Bundesligasaison kann RB Leipzig nach einer Führung nicht gewinnen. In einem unterhaltsamen und temporeichen Spitzenspiel muss sich das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl am Samstagabend gegen Borussia Dortmund mit einem 1:1 (1:1) begnügen. Im seit langem mal wieder ausverkauften heimischen Stadion bringt Jean-Kevin Augustin die Leipziger nach einer knappen halbe Stunde in Führung. Marco Reus gleicht noch vor der Pause zum 1:1 aus.

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In der Tabelle bleibt RB Leipzig auf Rang sechs und hat nun schon drei Punkte Rückstand auf einen Champions-League-Platz. Denn die Konkurrenten aus Frankfurt, Schalke und Leverkusen konnten am Samstagnachmittag allesamt Siege verbuchen.

RB-Coach Ralph Hasenhüttl war dennoch nicht unzufrieden: „Ich habe ein gerechtes Unentschieden gesehen, von zwei Mannschaften, die phasenweise viel Tempo im Spiel hatten. Wir (Stöger und Hasenhüttl) haben geflachst, für Beamtenfußball wart ihr ganz schön flott unterwegs und ihr für Krise auch. Trotzdem hat man beiden Teams in manchen Phasen angemerkt, dass die letzte Entscheidung vor dem Tor nicht die richtige war. Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt.“ Stöger pflichtete seinem Freund bei: „Ich habe ein allgemein sehr gutes Spiel gesehen. Viel Tempo, beide Teams waren darauf aus, gewinnen zu wollen. Für uns ist das Ergebnis okay, weil wir auf eine Mannschaft getroffen sind, die auch das Ziel hat, in die Champions League zu kommen. Da haben wir den Abstand gehalten.“

Zwei Abseitstore des BVB

Hasenhüttl setzt bei der Aufstellung auf volle Offensive, bringt erstmals in dieser Saison Augustin, Emil Forsberg, Naby Keita, Marcel Sabitzer und Timo Werner gemeinsam in der Startelf.

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Das Tempo und der Zug zum Tor sind auf beiden Seiten von Beginn an hoch. Schon nach neun Minuten bekommt Werner nach einem Fehlpass von Dortmunds Akanji die Chance zur frühen Führung, scheitert aber mit seinem unplatzierten Abschluss an BVB-Keeper Bürki. Im Gegenzug hält Gulacsi den gewaltigen Schuss des belgischen Nationalstürmers Batshuayi und die Null auf Seiten des Gastgebers.

Nach einer Viertelstunde hat der BVB die Leipziger über die Stationen Reus, Schürrle, Batshuayi klassisch ausgekontert, der Ball zappelt im RB-Tor. Glück für das Hasenhüttl-Team, denn der Treffer entstand aus dem Abseits. In der 26. Minute muss Gulacsi erneut hinter sich greifen. Doch beim Tor von Marco Reus hebt der Linienrichter zu Recht die Fahne.

Borussia Dortmund in der Einzelkritik gegen RB Leipzig

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Augustin eiskalt

Den ersten regulären Treffer erzielen die Leipziger. Keita gewinnt einen Zweikampf im Mittelfeld, steckt blitzschnell zu Augustin durch, der fackelt nicht lange und verwandelt eiskalt zum 1:0 (29.). Zehn Minuten später der verdiente Ausgleich für die Gäste. Steiler Pass von Dahoud in die Spitze, Reus umkurvt Gulacsi und schiebt ein. Obwohl es erneut knapp ist, bleibt die Fahne diesmal unten. Zu Unrecht: Die Fernsehbilder in der Halbzeit zeigten eine Abseitsstellung. Der Videoschiedsrichter beanstandete den Treffer dennoch nicht.

Im zweiten Durchgang wendet sich das Blatt. Nun hat der BVB mehr Ballbesitz und die Leipziger lauern auf Umschaltsituationen. Nach einer Stunde kommt Bruma für Forsberg. Dortmunds Batshuayi verpasst haarscharf die Führung für die Gäste.

Hasenhüttl setzt auf defensive Stabilität, bringt in der 65. Minute Ilsanker für Kampl, in der 75. Poulsen für den Torschützen Augustin. RB investiert viel in die erneute Führung und einen Sieg, bleibt aber ein ums andere Mal in der Dortmunder Defensive hängen.

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Statistik zum Spiel:

RBL: Gulacsi - Laimer, Orban (C), Upamecano, Klostermann – Kampl (65.), Keita - Sabitzer, Forsberg (60. Bruma) - Werner, Augustin (74. Poulsen)

BVB: Bürki - Piszczek, Akanji, Toprak, Schmelzer (C) - Weigl, Dahoud - Reus, Götze (77. Philipp), Schürrle - Batshuayi

Tore: 1:0 Augustin (29.), 1:1 Reus (38.)

Zuschauer: 42.558 (ausverkauft)

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