02. Februar 2019 / 12:51 Uhr

RB Leipzig vertreibt gegen Hannover 96 die Geister der Hinrunde

RB Leipzig vertreibt gegen Hannover 96 die Geister der Hinrunde

Anton Zirk
01.02.2019, Niedersachsen, Hannover: Fußball: Bundesliga, Hannover 96 - RB Leipzig, 20. Spieltag in der HDI-Arena. Leipzigs Marcel Halstenberg jubelt nach seinem Strafstoßtor zum 0:1. Foto: Swen Pförtner/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++
RB Leipzig hat das zweite Auswärtsspiel der Rückrunde gewonnen. Bei Hannover 96 holen die Roten Bullen drei Punkte. © dpa
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RB Leipzig hat nach den ersten drei Spieltagen der Rückrunde auswärts bereits so viele Siege geholt wie in der gesamten Hinrunde. Das liegt auch an der neuen Durchschlagskraft bei Standards.

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Als RB Leipzigs Trainer Ralf Rangnick zu Beginn der Winterpause auf die Hinrunde zurückblickte, formulierte der 60-Jährige klare Ziele: Um den vierten Platz zu sichern, müsse seine Mannschaft die Auswärtsbilanz verbessern. Nur zwei von acht Spielen in der Fremde konnten bis dahin gewonnen werden – zu wenig für eine Mannschaft, die in der nächsten Saison in der Champions League spielen will.

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Das war ein Klassenunterschied: RB Leipzig siegt hochverdient mit 3:0 bei Hannover 96. Zur Galerie
Das war ein Klassenunterschied: RB Leipzig siegt hochverdient mit 3:0 bei Hannover 96. ©
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Dass die Roten Bullen die Vorgabe ihres Trainers erfüllen werden, lässt sich bereits wenige Wochen später mit hoher Wahrscheinlichkeit voraussagen. Zwei Spiele, zwei Siege, 7:0-Tore lautet die eindrucksvolle Bilanz nach den Partien bei Fortuna Düsseldorf am Sonntag und Hannover 96 am Freitag. Durch den jüngsten 3:0 (1:0)-Erfolg hat RB nicht nur im Rennen um Platz vier vorgelegt, sondern auch die eigene Standard-Schwäche hinter sich gelassen.

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Viel Zeit investiert

Aus sieben Ecken sprangen gegen die „Sechsundneunziger“ zwei Tore heraus – kein Zufall, wie Doppeltorschütze Willi Orban bestätigte: „Wir haben viel Zeit dafür investiert, auch schon in der Hinrunde, um uns endlich mal zu belohnen.“ Der Kapitän betonte, wie wichtig die neue Durchschlagskraft nach Ecken und Freistößen besonders in zähen Auswärtsduellen sein kann: „Oft ist das ja auch ein Dosenöffner. Gerade in Düsseldorf, da gehst du in der zweiten Minute nach einem Standard in Führung und dann läuft das Spiel viel einfacher.“

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(1) Peter Gulacsi: Musste in Düsseldorf keinen einzige Ball abwehren. Bekommt im ersten Durchgang nix auf die Hütte. Bleibt angeschlagen in der Kabine. Note 2.
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(1) Peter Gulacsi: Musste in Düsseldorf keinen einzige Ball abwehren. Bekommt im ersten Durchgang nix auf die Hütte. Bleibt angeschlagen in der Kabine. Note 2. ©

Rangnick hatte bereits vor Wochen angekündigt, in Anbetracht der damals unklaren Rückkehr von Standard-Experte Emil Forsberg neue Varianten einstudieren und andere Schützen probieren zu wollen. Ein Spieler scheint dabei der neue Schlüssel zu sein: „Der Erfolg hat natürlich auch etwas mit der Qualität der Hereingaben zu tun“, sagte der Chef-Coach und fügte hinzu: „Seit Marcel Halstenberg die Ecken schlägt, zeigt er auch, was er da für eine Qualität hat. Von zehn Ecken kommen da acht dort hin, wo sie hin sollen.“ In der Hinrunde stand der Außenverteidiger meist noch als Abnehmer im gegnerischen Strafraum.

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Diego Demme (RB Leipzig): Wir haben 90 Minuten überragend gegen den Ball gespielt. So gewinnt man ein Auswärtsspiel. Wir haben keinen gefährlichen Torschuss zugelassen. Nach vorn haben wir immer gute Lösungen gefunden und gute Aktionen herausgespielt. Zur Galerie
Diego Demme (RB Leipzig): "Wir haben 90 Minuten überragend gegen den Ball gespielt. So gewinnt man ein Auswärtsspiel. Wir haben keinen gefährlichen Torschuss zugelassen. Nach vorn haben wir immer gute Lösungen gefunden und gute Aktionen herausgespielt." ©

Alles muss passen

Doch nicht nur bei den Ecken, auch bei den Freistößen aus dem Feld zeigte sich RB gegen Hannover deutlich variabler und mit einem klareren Plan als in der Hinrunde. Für Matchwinner Orban bleibt der Erfolg dennoch von vielen Faktoren abhängig: „Bei so einem Tor muss alles passen. Die Bälle müssen richtig reinkommen. Die Jungs in der Mitte müssen ihre Aufgaben erfüllen. Du brauchst auch immer ein bisschen Glück.“ Die nächste Chance für ein Freistoßtor bekommen die Roten Bullen bereits am Mittwoch. In der dritten Runde des DFB-Pokals tritt RB in Leipzig gegen den VfL Wolfsburg an.

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