RB Leipzig - VfB Stuttgart (Imago) (4) RB Leipzigs Marcel Sabitzer erzielte gegen den VfB Stuttgart das Tor des Tages zum 1:0-Erfolg. ©
RB Leipzig - VfB Stuttgart (Imago) (4)

Sieg gegen Stuttgart: RB Leipzig widmet Erfolg seinem verstorbenen Nachwuchsleiter

Kein schöner, aber ein wichtiger Dreier gegen den VfB Stuttgart: RB Leipzig setzt sich damit in der Tabelle oben fest. Vor der Partie gedenkt der Verein dem unerwartet verstorbenen Thomas Albeck. 

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Leipzig. RB Leipzig hat seinem verstorbenen Nachwuchsleiter Thomas Albeck am Samstag die letzte Ehre erwiesen: Mit dem 1:0 (1:0)-Erfolg gegen den VfB Stuttgart holt das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl den vierten Bundesligasieg in Serie. Marcel Sabitzer (23.) erzielt vor ausverkauftem Haus das einzige Tor der Partie. Die Leipziger klettern zumindest bis zum Abendspiel der Bayern auf Rang zwei in der Tabelle.
Der Verein widmet die Partie seinem am Dienstag unerwartet verstorbenen Mitarbeiter Thomas Albeck. Ralf Rangnick und Frieder Schrof finden vor dem Anpfiff bewegende Worte. Beide Fanlager verabschieden den Nachwuchsleiter mit einem großen Applaus, denn vor seiner Zeit bei RB arbeitete Albeck 13 Jahre in Stuttgart. Die Leipziger tragen Trauerflor am Arm.

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Trainer Ralph Hasenhüttl bleibt seiner Rotation in den englischen Wochen treu, verändert seine Startelf im Vergleich zum 3:2-Sieg am Dienstag gegen Porto auf fünf Positionen. In der Abwehr dürfen Ibrahima Konate und Bernardo beginnen, Diego Demme spielt auf der Sechs. Timo Werner und Yussuf Poulsen bilden das Sturmduo.

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Nach der Partie resümierte der Coach: „Wir haben uns schwerer getan, als in den Spielen davor. Es war ein richtiger Arbeitssieg. Ich freue mich, dass wir zu Null gespielt haben. Das war das Positivste heute. In so einem Spiel zu glänzen ist nicht gefragt, es ging darum, die drei Punkte zu holen.“

Sein Gegenüber Hannes Wolf lobte: „Die Mannschaft hat es sehr gut gemacht, wir haben wenig zugelassen. Anfang der zweiten Halbzeit haben wir sehr gute Chancen. Wir haben alles gegeben und RB gefordert. Der Unterschied war heute das Tor. Das Quäntchen hat uns gefehlt.“

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Sabitzers Schlenzer

Die Stuttgarter sind mit mehr als 4000 Fans reichlich erschienen, haben ein großes Banner mit der Aufschrift „eine stolze Kurve voller Geschichte“ in ihrem Block hängen. Ihre Mannschaft beginnt mutig und sucht das Glück in der Offensive. Leipzig braucht etwa zehn Minuten, um sich zu fangen. Marcel Sabitzer, der kurzfristig für den angeschlagenen Bruma in die Startelf rückt, verzeichnet die erste Chance der Partie. Der Schuss wird noch abgeblockt, in der 23. Minute seine Abschlussfreude belohnt.

Aus knapp 20 Metern schlenzt der österreichische Nationalspieler den Ball mit links über den weit vor dem Tor platzierten Keeper Zieler in den VfB-Kasten zur Führung. Bis auf einen schönen Sololauf von Werner, dessen anschließender Schuss nur Zentimeter am Stuttgarter Tor vorbei geht, passiert bis zur Pause kaum noch etwas. Leipzig mit viel Ballbesitz. Von den harmlosen Stuttgartern ist offensiv nichts zu sehen.

Erster Kommentar von Guido Schäfer zum Sieg von RB Leipzig gegen Stuttgart

Doppelchance des VfB

Nach dem Wiederanpfiff ein komplett verändertes Bild: Stuttgarts Takuma Asano hat den Ausgleich auf dem Fuß, gewinnt zunächst den Zweikampf gegen Konate, findet in RB-Keeper Gulacsi aber seinen Meister. Die Gäste drängen weiter nach vorn, erneut ist der Japaner im VfB-Trikot der gefährliche Mann, doch der Pfosten verhindert schlimmeres.

Hasenhüttl braucht frische Kräfte. Werners Startelf-Comeback ist nach einer Stunde unspektakulär beendet, für ihn kommt Augustin. Nur zwei Minuten später ersetzt Kampl Keita. Doch Stuttgart legt unbeeindruckt nach. In der 72. Minute muss Gulacsi gegen Akolo retten. Der RB-Coach zieht seine letzte Wechseloption, bringt Laimer für Forsberg. Leipzig verpasst es mehrfach, den Deckel drauf zu machen. Es bleibt beim knappen Sieg.

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Die Statistik zum Spiel:

RBL: Gulacsi - Klostermann, Orban (C), Konate, Bernardo - Demme, Keita (63. Kampl) – Forsberg (73. Laimer) , Sabitzer - Poulsen, Werner (61. Augustin)

VfB: Zieler - Pavard, Badstuber, Baumgartl – Beck (75. Brekalo), Aogo (10. Burnic) - Ascacibar, Mangala – Asano (65. Akolo), Terodde, Insua

Tore: 1:0 Sabitzer (23.)

Zuschauer: 42.558

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