11. April 2018 / 20:11 Uhr

RB Leipzig vor dem Europa-League-Spiel in Marseille: Dauerregen, Stau und Sorgen um Werner

RB Leipzig vor dem Europa-League-Spiel in Marseille: Dauerregen, Stau und Sorgen um Werner

Anne Grimm
Vor dem Europa-League-Viertelfinale Olympique Marseille gegen RB Leipzig: Marcel Sabitzer (links) und Cheftrainer Ralph Hasenhüttl sitzen in der Abschlusspressekonferenz.
Marcel Sabitzer (links) und Cheftrainer Ralph Hasenhüttl sitzen in der Abschlusspressekonferenz. © dpa
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Die Hindernisse in Marseille begannen für RB Leipzig schon bei der Anreise. Coach Ralph Hasenhüttl bangt zudem um seinen Vorzeige-Euro-League-Torschützen Timo Werner. Trotzdem ist das Halbfinale das große Ziel.

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Marseille. Der Start in Frankreich lief für RB Leipzig schon einmal nicht nach Plan. Als der Bundesligist am Mittwochnachmittag am Flughafen Marseille Provence landete, wurde er mit Dauerregen und böigem Wind empfangen. Dann steckten Trainer Ralph Hasenhüttl und seine Mannschaft auch noch während der Rush Hour in der zweitgrößten Stadt des Landes im Stau. Erstmals bei einem internationalen Spiel von RB verzichtete die französische Polizei am Mittwoch auf eine Eskorte vom Flughafen zum Stadion. Die Pressekonferenz mit dem Coach sowie Marcel Sabitzer begann deshalb mit 37 Minuten Verspätung.

DURCHKLICKEN: Bilder vom RB-Abschlusstraining

Vor dem Abflug nach Frankreich bat Ralph Hasenhüttl die Kicker von RB Leipzig am heimischen Cottaweg zum Abschlusstraining. Zur Galerie
Vor dem Abflug nach Frankreich bat Ralph Hasenhüttl die Kicker von RB Leipzig am heimischen Cottaweg zum Abschlusstraining. © Sylvio Hoffmann
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Trotz dieser Erlebnisse soll es in diesem Jahr nicht der letzte Ausflug nach Frankreich werden. Am 16. Mai steigt das Europa-League-Endspiel in Lyon. Nur 300 Kilometer entfernt von jenem Ort, an dem RB Leipzig am Donnerstagabend den historischen Einzug ins Halbfinale bei Olympique Marseille feiern will. Damit würde das Hasenhüttl-Team zum erfolgreichsten Neuling des Wettbewerbs in den vergangenen zehn Jahren aufsteigen.

Allerdings erwartet den Vizemeister auch im Stade Velodrome jede Menge Widerstand: Vor 60.000 Fans spielte das junge RBL-Team international noch nie. Marcel Sabitzer, der am Mittwoch seinen Vertrag um ein Jahr bis 2022 verlängerte, sagte: „Eine gute Kulisse holt zusätzlich nochmal ein paar Prozent mehr heraus. Wir sind darauf vorbereitet und werden auf Sieg spielen.“

RB Leipzig im französischen Fußballtempel

Mit Videos hat sich der Bundesligist bereits auf die Atmosphäre eingestimmt. „Wir haben ja in diesem Jahr schon sehr laute Auswärtsspiele erlebt. Die Jungs sind jetzt einen Schritt weiter. An der Lautstärke wird es nicht liegen. Wir werden hoffentlich dafür sorgen, dass es nicht ganz so laut wird, indem wir frühzeitig ein Zeichen setzen in Form von einem Tor“, meinte Hasenhüttl.

Tour durchs Stade Velodrome

Vor dem Gastspiel von RB Leipzig bei Olympique de Marseille haben wir schon mal im Stade Velodrome vorbeigeschaut.

Gepostet von LVZ Sportbuzzer am Mittwoch, 11. April 2018

Im französischen Fußballtempel im Herzen der Stadt, der extra für die Europameisterschaft 2016 vergrößert und mit einem wellenförmigen Dach ausgestattet wurde, schied das DFB-Team im Halbfinale vor zwei Jahren gegen den Gastgeber aus. Nun bangt RB Leipzig ausgerechnet vor dem Rückspiel in Marseille um seinen deutschen Nationalspieler und besten Torschützen Timo Werner.

Der 22-Jährige, der das 1:0 im Hinspiel erzielte und damit den Unterschied ausmachte, trainierte am Mittwoch nur individuell. „Er hat alleine trainiert, weil er Probleme mit dem Oberschenkel hatte. Aber wir haben noch 24 Stunden Zeit. Wenn er keine Schmerzen hat, dann spielt er morgen“, sagte Hasenhüttl. Allerdings erzielte der mit vier Toren in fünf Europa-League-Partien bisher herausragende Leipziger Stürmer auch noch keinen Treffer in einem Rückspiel.

JETZT Durchklicken: Die Bilder zum 1:0-Sieg

RB Leipzig - Olympique Marseille (1:0) Zur Galerie
RB Leipzig - Olympique Marseille (1:0) ©

Den Leipzigern reicht am Donnerstag (Anpfiff 21.05 Uhr) eine Niederlage mit einem Tor Unterschied, bei mindestens einem eigenen Treffer, ein Remis sowieso. Kapitän Willi Orban, der nach seiner Gelbsperre im Rückspiel wieder helfen kann, meint: „Das ist ein riesen Highlight. Wir haben die Möglichkeit, ins Halbfinale zu kommen. Jeder ist sich bewusst, was das für eine riesen Chance ist.“ Marseille ist in dieser Europapokal-Saison zu Hause noch ungeschlagen.

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