06. Dezember 2018 / 17:15 Uhr

RB Leipzigs dänisch-deutscher Erfolgssturm soll auch den SC Freiburg zermürben

RB Leipzigs dänisch-deutscher Erfolgssturm soll auch den SC Freiburg zermürben

Anne Grimm
Freiburgs Robin Koch trifft zum 2:1 und deckt damit erneut die Schwächen der RB-Defensive bei Standardsituationen auf. 
Freiburgs Robin Koch trifft im letzten Bundesligaspiel der beiden Kontrahenten zum 2:1. © Archiv
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Timo Werner und Yussuf Poulsen sind in dieser Saison vor allem gemeinsam Garanten für Tore bei RB Leipzig und stehen in der Gunst von Ralf Rangnick ganz oben. Vor der Partie in Freiburg bangt der RB-Coach um den kranken Kevin Kampl.

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Leipzig. In ihrem dritten Bundesligajahr sind Timo Werner und Yussuf Poulsen zusammen so stark wie noch nie. Das Offensivduo erzielte 14 der bisherigen 24 Leipziger Treffer im Fußballoberhaus. Tabellenplatz drei und der Kurs Königsklasse: Das dänisch-deutsche Nationalstürmerduo ist essentiell für den Erfolg des RB-Teams. „Ich komme momentan nur schwer an ihnen vorbei. Timo und Yussi ergänzen sich gegenseitig, sind wichtig füreinander. Deswegen ist es so, dass die beiden zu Recht die Nase vorn haben“, lobt ihr Trainer, der auch am Samstag beim SC Freiburg auf seine A-Offensive setzen wird.

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SC Freiburg - RB Leipzig 2:1 (0:0) Zur Galerie
SC Freiburg - RB Leipzig 2:1 (0:0) ©
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Praktisch, dass der Tabellen-13. ausgerechnet der Lieblingsgegner des deutschen Nationalstürmers ist. Werner erzielte in der Bundesliga mit Stuttgart und Leipzig schon neun Tore in acht Partien gegen die Breisgauer – so viele wie gegen keinen anderen Verein. Für die Konkurrenz Matheus Cunha und Jean-Kevin Augustin scheint es momentan fast unmöglich, an ihm (vier Doppelpacks) sowie Poulsen (sechs Tore) vorbei zu kommen.

Ärger über Augustin

Dabei kürten beide ihre wenigen Einsätze sogar mit Toren. Der Franzose traf zu Beginn der Saison in Dortmund (1:4) und gegen Düsseldorf (1:1) – wurde dann außer beim 0:0 in Augsburg nur noch in der Euro League in der Startelf eingesetzt. „Er bringt enorme körperliche Waffen mit, aber muss sie wirkungsvoller einsetzen. Es macht einen dann ein bisschen ärgerlich als Trainer, wenn man weiß, wie viel da drinsteckt, es aber nicht oft genug gezeigt wird“, begründet Rangnick die Rolle von Augustin.

Cunha durfte in der Bundesliga bisher nur in Berlin beginnen. Als Neuzugang ist er mit dem Pressing sowie den Laufwegen seiner Mitspieler noch nicht so vertraut. Bei seinem Startelfdebüt gelang ihm allerdings ein Traumtor zum 3:0-Sieg gegen Hertha. „Dort hat man gesehen, wie wertvoll er für uns sein kann“, sagt der RB-Coach.

Emotional: Freiburg spielt, wie Streich coacht

Gründe für Wechsel gibt´s am Samstag nach dem überzeugenden 2:0-Erfolg im Spitzenspiel gegen Gladbach erst einmal nicht, meint Rangnick. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Kevin Kampl, der wegen eines Infekts nur individuell trainierte. Das Besondere für den Coach vor dem 14. Spieltag: Erstmals seit Mitte August konnte er sich mit seiner kompletten Mannschaft eine Woche auf ein Bundesligaspiel vorbereiten. Ohne Doppelbelastung, ohne die verspätete Rückkehr der Nationalkicker nach einer Länderspielpause.

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Dabei standen sowohl Standards als auch Lösungen gegen defensiv gut verschiebende Gegner auf dem Programm, denn Freiburg ist ein unangenehmer Kontrahent, der sich dem Ballbesitz eher verweigert. „So wie der Kollege draußen coacht, so spielt die Mannschaft auch. Mit sehr viel Leidenschaft und Emotionen“, sagt Rangnick. Immerhin verloren die Leipziger schon zweimal mit 1:2 im Schwarzwaldstadion.

Derzeit läuft es beim Team von Trainer Christian Streich allerdings nicht besonders rund. Seit vier Partien hat der SC Freiburg nicht mehr gewonnen. Der Freiburger Coach ist trotzdem optimistisch: „Es wird sicher ein attraktives Spiel, auch für die Zuschauer. Die Energie muss von dem Platz auf die Tribüne. Dann können wir vielleicht etwas Besonders schaffen."

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